Schlagwort: Portugal

Impressionen

Ein bisschen Portugal für zu Hause {Blogparade Fernweh}

Als die liebe Aileen mich zu einer Blogparade zum Thema Fernweh einlud, musste ich einfach teilnehmen! Ein wunderbares Thema und 30 tolle Bloggerinnen und Blogger, die verschiedene Orte vorstellen. Nur was ich zu dem Thema schreiben würde, war mir nicht direkt klar. Schließlich dreht sich auf diesem Blog tatsächlich vieles um Thema Fernweh und von meinen Reisen habe ich schon einiges erzählt. Peru wäre ein schönes Thema gewesen, schließlich ist es doch so ein bisschen zweite Heimat für mich, aber ich habe das Gefühl, all die Dinge, die ich an dem Land vermisse, sind Außenstehenden manchmal schwierig zu vermitteln. Aber nachdem ich vor einer Woche bereits von meinen Reiseplänen für die kommenden zwei Jahre geschrieben habe, dachte ich mir, ich stelle euch das Land ein bisschen vor, in das es mich 2016 für ein halbes Jahr verschlagen wird und auf das sich momentan mein Fernweh und meine Vorfreude konzentriert: Portugal, genauer gesagt Lissabon, denn dort werde ich ein Erasmus-Semester verbringen. Weiterlesen

Geschichten

Projekt Fernweh: Urlaub auf einer einsamen Insel

Eeendlich mal wieder ein Beitrag im Projekt Fernweh – hier veröffentlichen Gastbloggerinnen und Gastblogger ihre Reisegeschichten und Fernwehzeilen! Ich hab mich total über Mellys Einsendung gefreut. Für mehr Bilder und Berichte schaut mal auf ihrem Blog vorbei – und falls ihr auch einen Beitrag hier veröffentlichen möchtet, meldet euch einfach per Mail!

Ihr kennt sicherlich die Frage: was würdet ihr auf eine einsame Insel mitnehmen? Wie sieht diese Insel in euren Gedanken aus? Ich denke da an eine kleine Sandbank mitten im Meer mit einer Palme drauf. Ihr auch? Wusste ich’s doch 😉

Letztes Jahr war ich auf einer kleinen Insel mitten im Atlantik. So einsam war sie allerdings nicht, da ich in einer Gruppe unterwegs war, eine tolle Freundin mit kam und diese Insel mehr zu bieten hat als eine Palme. Trotzdem fühlte ich mich recht sonderbar – im positiven Sinne. Ich fühlte mich extrem frei und unbesorgt. Die Zeit schien stehen geblieben zu sein… Weiterlesen

Impressionen

Nachtrag Lissabon & Porto

Erinnert ihr euch noch an meinen Sommerurlaub dieses Jahr in Spanien und Portugal? Den letzten (Farb-)Film hatte ich ja in Porto nur noch halb voll bekommen, und seitdem lange vergessen, den Film vollzuschießen und endlich abzugeben. Jetzt ist es allerdings endlich so weit – und kommt, wie ich finde, genau zur richtigen Zeit. Jena verschwindet nämlich jeden Tag in einer grauweißen Nebelsuppe, in der man nicht mal mehr die Spitze der Keksrolle erkennt. So finde ich es gerade ziemlich wunderbar, mich durch die restlichen sonnigen Portugal-Fotos zu klicken. Ich hoffe, ihr kommt auch auf ein paar warme Gedanken – und dieser Post raubt euch nicht die Weihnachtsstimmung 😉 Weiterlesen

Geschichten

Porto

Was mir an Porto als erstes auffällt, ist die Kälte. Schon mein letzter Tag in Lissabon war nicht mehr so extrem heiß gewesen, und an die Hitze Sevillas kam nichts mehr heran, aber trotzdem – in Porto friere ich zum ersten Mal wieder. In meinem Rucksack befindet sich nur eine einzige lange Hose, und die ist extrem dünn. Ich denke daran, dass mir meine Mutter noch empfohlen hatte, eine Jeans mitzunehmen. Vermutlich ist es in Porto nur kalt, weil Mütter immer Recht haben müssen. Weiterlesen

Impressionen

Lissabon zwei

Auch in Lissabon habe ich so viele Fotos gemacht, dass sie nicht alle in einen Post passen. Hier haben mir vor allem die schwarz-weiß-Bilder gefallen – Lissabon ist wohl eher eine Stadt, die man besser ohne Farbe portraitiert. Weiterlesen

Geschichten

Lissabon eins

Meine Ankunft in Lissabon ist ziemlich stressig. Nachdem wir uns in der Mitfahrgelegenheit eigentlich darauf geeinigt haben, am Bahnhof anzuhalten, von wo aus ich einen Bus zu meinem Couchsurfing Host nehmen und die anderen zu Fuß zu ihrem Hostel laufen können, wird die Fahrerin irgendwann total hektisch, spricht nur noch Französisch, von dem ich nur die Hälfte verstehe, schmeißt uns an irgendeiner Straßenecke raus und ruft uns ein Taxi. Das kämpft sich durch die völlig verstopften Straßen, die in Lissabon übrigens entweder in steilem Winkel bergauf oder bergab gehen. In meinem Kopf rumort es bereits: Wie würde ich ohne Sprachkenntnisse herausfinden, welchen Bus ich nehmen und wo ich aussteigen sollte?

Erstaunlicherweise sprechen einige Leute, die ich um Hilfe bitte, Englisch, und alle sind mehr als freundlich. Ein Eindruck, der sich in den kommenden Tagen bestätigen soll – oft fühle ich mich an die enorme Hilfsbereitschaft erinnert, die mir in Peru begegnet ist, zum Beispiel, als ein halber Supermarkt auf Portugiesisch den kürzesten Weg zu einer Adresse, die ich suche, diskutiert, und mir diesen dann über Gesten zu vermitteln versucht. Trotzdem, Reisen ohne Sprachkenntnisse ist anstrengend, und das wird mir direkt am ersten Abend bewusst. Weiterlesen