Schlagwort: Fotografie

Impressionen

Meine besten Fotos 2016/2

Obersee

Die allhalbjährliche Blogparade von Erkunde die Welt ist mittlerweile nicht nur fest auf heldenwetter eingeplant, sondern ist mir beinahe schon etwas ans Herz gewachsen. Ich finde es total schön, am Ende eines (Halb-)Jahres noch einmal meine Fotos durchzugehen und meine Lieblinge auszuwählen. Dabei stöbere ich durch die verschiedensten Reise- und Momentaufnahmen und fühle mich nochmal so richtig zurückversetzt in alles, was im letzten halben Jahr so geschehen ist.

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Impressionen

Eine kleine Ankündigung: #reisebilder im November

reisebilder november

Instagram hat sich dieses Jahr zu meiner absoluten Lieblingsapp entwickelt – ja, ich weiß, ich bin ein bisschen Spätzünderin, was das angeht. Seitdem ich gelernt habe, wie ich meine Fotos von der Spiegelreflex direkt aufs Handy schieben kann (danke, Anna!) und so unterwegs nicht mehr abhängig von Handykameras bin, die mir als zumindest ambitionierter Hobbyfotografin erstens keinen Spaß machen und zweitens meine Kreativität einschränken (mal abgesehen von dem Umstand, ständig mit Kamera und Handy gleichzeitig zu hantieren!), sind Instagram und ich große Freunde. Hier kann ich auch Fotos präsentieren, die es vielleicht nicht (oder noch nicht) auf den Blog schaffen, und es macht mir Spaß, meinen Feed hübsch zu gestalten. Und ich kann FotografInnen und Reisenden aus der ganzen Welt folgen – und mich beim Warten auf die Bahn oder an der Supermarktkasse mal eben in fremde Länder träumen. Weiterlesen

Erfahrungen

#Reisebilder: Ein Rückblick auf unsere Instagram-Challenge

Instagram Challange Reisen

Ich weiß, Instagram hat in letzter Zeit nicht mehr unbedingt den besten Ruf. Erst ging der Aufschrei der fehlenden Authentizität durch die Blog-Welt, dann beschwerte man sich über geänderte Algorithmen und schließlich kam die merkwürdige Neuerung „Instagram Stories“, die das Netzwerk sozusagen eins zu eins von Snapchat abgekupfert haben soll. Was soll ich sagen – ich mag die App trotzdem noch richtig gerne. Ich scrolle mich einfach gerne durch hübsche Bilder aus aller Welt, und genauso gern teile ich meine Fotos von unterwegs. Klar finde auch ich es absurd, dass dort 18-Jährige mit Fotos von rosanen Smoothies oder sich selbst im Bikini siebenstellige Follower-Zahlen haben, aber solche Accounts finden sich in meiner Abonnement-Liste einfach nicht. Stattdessen bin ich jedes Mal wieder begeistert, auf was für großartige Natur- und Reisebilder ich stoße.

Instagram ist für mich eine schöne Kombination aus sozialem Netzwerk und Portfolio, und doch geht der Austausch bei mir häufig ein wenig unter. Klar, ich bemühe mich, auf Kommentare zu antworten und like auch mal Bilder von anderen, wenn sie mir gefallen. Aber darüber hinaus bin ich, wenn man das so sagen kann, ziemlich faul. Kommentare schreibe ich selten und mein Profil gleicht immer mehr einem Portfolio als einer Seite, auf der man spontane Momente direkt aus dem Smartphone hochlädt. Ich mag das und möchte nicht damit anfangen, stattdessen mein Frühstück zu fotografieren, aber trotzdem brauche ich manchmal einen kleinen Anstoß, etwas spontanere und vor allem persönlichere Bilder hochzuladen, einen Blick hinter die Kulissen zu geben, sozusagen, und zu den Fotos auch mal etwas mehr zu erzählen.

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Impressionen

Meine Lieblingsfotos 2016/1

Lieblingsfotos 2016

Halbjährlich grüßt das Murmeltier – oder, besser gesagt, die Blogparade von Michael vom Blog Erkunde die Welt. In der ruft er die Blogger-Welt dazu auf, ihre schönsten Fotos der vergangenen sechs Monate noch einmal zu präsentieren. Die waren bei mir ganz schön ereignisreich, nicht nur, aber vor allem, weil ich sie in fünf Ländern auf drei Kontinenten verbracht habe – Umzüge, Abschiede, Wiedersehen haben einige psychische Kerben hinterlassen, und kurz gesagt ist das auch der Grund dafür, dass mein letzter Blogartikel bereits mehr als drei Wochen zurückliegt. Quito hat mich nämlich nicht nur als Stadt verzaubert, sondern ich habe dort auch so einige wirklich wunderbare Menschen kennen gelernt, die ich in nächster Zeit irrsinnig vermissen werde. Zum Glück gibt’s dafür eine Lösung – sparen, sparen, sparen, und nächstes Jahr zurückkommen! Weiterlesen

Erfahrungen

Mit Lomography in London: Ein fotografischer Reiseführer

Lomography London

Ich liebe es, analog zu fotografieren, und ich liebe die Lomographie. Leider komme ich viel zu selten dazu, meine Kameras auszuführen – auf Reisen nehme ich meistens die Spiegelreflex und habe oft keine große Lust, ständig zwischen zwei Kameras zu wechseln.

Das muss sich ganz definitiv ändern! Um in Zukunft mehr Lomo-Bilder von meinen Reisen mitzubringen, habe ich mir selbst eine kleine Challenge überlegt: Zu einigen Orten, die ich besuche, werde ich in Zukunft kleine Lomography-Travelguides schreiben. Ich werde Orte und Aktivitäten suchen, bei denen es sich ganz besonders lohnt, mit einer verrückten kleinen Plastik-Analogkamera aufzukreuzen, und natürlich werde ich euch meine Bilder präsentieren. Dazu möchte ich zu jeder Stadt auch die analoge Kamera vorstellen, mit der die Fotos aufgenommen wurde. Letztendlich geht es schließlich darum, euch die Fotografie mit Film näher zu bringen, und ich glaube, viele haben erst mal Hemmungen, wenn es um den Kamerakauf geht. Gerade bei Lomography gibt es ja eine riesige Auswahl, da fällt die Wahl schwer – mit ein paar Stichpunkten zur Benutzung und den Fähigkeiten und Grenzen jeder Kamera möchte ich euch ein bisschen helfen.

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Geschichten

Regenbogen und Zuckerwatte

Hohe Tatra Wanderung Winter

Winterjacke und Schal blieben daheim, die Vögel sangen in der Dämmerung: Irre ich mich, oder ist zwischenzeitlich über Nacht Frühling geworden? Jetzt schneeregnet es wieder und das Wetter scheint auch in den nächsten Tagen nicht weniger ungemütlich zu werden. Blog-technisch passt mir das ganz gut, denn ich habe immer noch nicht meine Winter-Fotos hier geteilt. Zeit wird’s – zum Winterwunderland bitte einmal weiterlesen! Weiterlesen

Impressionen

170° China und ein Loblied auf die Lomographie

Lomography China

Ich liebe es, analog zu fotografieren, auch und gerade auf Reisen. Oft werde ich dafür merkwürdig angeschaut. Analog fotografieren, schön und gut, aber unterwegs? Von seinen Reisen möchte man doch tolle Fotos mitbringen, die sich auf Instagram & Co. teilen lassen, und keine Experimente, bei denen man erst hinterher weiß, was auf dem Film zu sehen ist?! Noch dazu muss man bei analogen Kameras ständig Filme mitschleppen – und hat keine Möglichkeit, spontan auf sich verändernde Lichtsituationen zu reagieren. Ist der Film mit 200er ISO einmal eingelegt, lässt sich halt nicht mehr so wirklich nachts fotografieren, und bei einem Schwarzweiß-Film werden die nächsten 36 Bilder, egal, was man tut, keine Farben enthalten.

Doch ich liebe es einfach, analog zu fotografieren, und vor allem auf Reisen kommt eine meiner analogen Kameras fast immer mit in den Rucksack. Gerade die Plastik-Kameras von Lomography sind für mich ideale Reisebegleiter – und ich möchte in diesem Artikel gern erklären, warum. Weiterlesen

Geschichten

Wie ich in Tiger and Turtle die Sonne jagte

Ich habe manchmal das Gefühl, mir passieren Dinge, die nur nachvollziehen kann, wer selbst gerne fotografiert, schreibt und/oder bloggt – und deswegen finde ich es gar nicht schlimm, ab und an alleine zu verreisen. Muss ja nicht mit jeder und jedem meinen Wahnsinn teilen… Mein Lauf zu Tiger and Turtle in Duisburg ist jedenfalls mal wieder eine solche Sache gewesen. Aber ich fange mal am Anfang an. Als meine Reise ins Ruhrgebiet mit NRW Tourismus feststand, war mir eins klar: Ich wollte zum Magic Mountain bei Duisburg, zu Tiger and Turtle. Klingt ein bisschen nach psychedelischem Trip, ist aber eine riesige Kunstinstallation auf einer Halde.

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