Schlagwort: analog

Erfahrungen

Mit Lomography in London: Ein fotografischer Reiseführer

Lomography London

Ich liebe es, analog zu fotografieren, und ich liebe die Lomographie. Leider komme ich viel zu selten dazu, meine Kameras auszuführen – auf Reisen nehme ich meistens die Spiegelreflex und habe oft keine große Lust, ständig zwischen zwei Kameras zu wechseln.

Das muss sich ganz definitiv ändern! Um in Zukunft mehr Lomo-Bilder von meinen Reisen mitzubringen, habe ich mir selbst eine kleine Challenge überlegt: Zu einigen Orten, die ich besuche, werde ich in Zukunft kleine Lomography-Travelguides schreiben. Ich werde Orte und Aktivitäten suchen, bei denen es sich ganz besonders lohnt, mit einer verrückten kleinen Plastik-Analogkamera aufzukreuzen, und natürlich werde ich euch meine Bilder präsentieren. Dazu möchte ich zu jeder Stadt auch die analoge Kamera vorstellen, mit der die Fotos aufgenommen wurde. Letztendlich geht es schließlich darum, euch die Fotografie mit Film näher zu bringen, und ich glaube, viele haben erst mal Hemmungen, wenn es um den Kamerakauf geht. Gerade bei Lomography gibt es ja eine riesige Auswahl, da fällt die Wahl schwer – mit ein paar Stichpunkten zur Benutzung und den Fähigkeiten und Grenzen jeder Kamera möchte ich euch ein bisschen helfen.

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Impressionen

170° China und ein Loblied auf die Lomographie

Lomography China

Ich liebe es, analog zu fotografieren, auch und gerade auf Reisen. Oft werde ich dafür merkwürdig angeschaut. Analog fotografieren, schön und gut, aber unterwegs? Von seinen Reisen möchte man doch tolle Fotos mitbringen, die sich auf Instagram & Co. teilen lassen, und keine Experimente, bei denen man erst hinterher weiß, was auf dem Film zu sehen ist?! Noch dazu muss man bei analogen Kameras ständig Filme mitschleppen – und hat keine Möglichkeit, spontan auf sich verändernde Lichtsituationen zu reagieren. Ist der Film mit 200er ISO einmal eingelegt, lässt sich halt nicht mehr so wirklich nachts fotografieren, und bei einem Schwarzweiß-Film werden die nächsten 36 Bilder, egal, was man tut, keine Farben enthalten.

Doch ich liebe es einfach, analog zu fotografieren, und vor allem auf Reisen kommt eine meiner analogen Kameras fast immer mit in den Rucksack. Gerade die Plastik-Kameras von Lomography sind für mich ideale Reisebegleiter – und ich möchte in diesem Artikel gern erklären, warum. Weiterlesen

Impressionen

Touristen

Wenn wir unterwegs sind, verändert uns das. Von kaum einer Reise kommen wir genau so zurück, wie wir gestartet sind. Wir verändern uns charakterlich, intellektuell, häufen Selbstbewusstsein und neues Wissen an, lernen neue Freunde kennen. Doch durch den Tourismus verändern sich auch die Orte, an die wir reisen. Städte, Regionen, ganze Länder entdecken den Tourismus als Einnahmequelle. Eine riesige Industrie hat sich entwickelt, weltweit verreisen inzwischen über eine Milliarde Menschen im Jahr, rund ein Siebtel der Weltbevölkerung. Heute ist es im Prinzip nicht mehr möglich, Orte zu betreten, die noch nicht touristisch erschlossen sind. Marketing-Chefs im Großen wie Hostelbesitzer oder Museumswärter im Kleinen versuchen, den Touristen das zu bieten, was sie sehen wollen, und jede noch so kleine historische Stätte wird zur Sehenswürdigkeit ausgebaut.

Den Touristen wird geboten, was sie sehen wollen – und die, die nicht einfach nur Erholung in der Hotelanlage suchen, wollen Authentizität, etwas Exotisches. Das führt zu einem Paradox: Um vermeintliche „Authentizität“ für Touristen zu schaffen, werden längst vergessene Traditionen wieder ausgegraben, die für die im jeweiligen Ort lebenden Menschen ganz und gar nicht authentisch, ja sogar ungewohnt sind. Weiterlesen

Erfahrungen

bildsprache April: Analoge Fotografie

Eigentlich sollte es ja jeden Monat einen bildsprache-Artikel geben. Dieser kommt nun ein paar Tage zu spät, aber so bekommt ihr im Mai sogar zwei Beiträge mit Foto-Tipps – Glück im Unglück, sozusagen!

Für Neulinge: „bildsprache“ ist eine Artikelserie, in der ich jeden Monat Foto-Tipps zu einem bestimmten Thema veröffentliche. Heute ist die analoge Fotografie dran – etwas sehr Spezielles, aber auch richtig Spaßiges. Zu jedem bildsprache-Artikel gibt es auch ein paar Tipps von anderen BloggerInnen oder FotografInnen, die sich auf dem Gebiet auskennen.

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Impressionen

Lomo-Challenge: Nachts sind alle Katzen grau

Leider sind wir schon beim letzten Teil von Fees Lomo-Challenge angekommen, und das Thema ist wirklich nicht ganz einfach für jeden Lomographen: Nachtfotografie. Um nachts Fotos zu schießen, muss man seine Kamera schon richtig gut kennen. Wie lange belichte ich, wie ruhig kann ich die Kamera halten? Für eine Spiegelreflexkamera denken wir uns noch dazu allerlei Rafinessen aus – Selbstauslöser, damit die Kamera nicht mal beim Klicken wackelt, Belichtungsmesser, Stative… Das Tolle an Lomo-Kameras ist ja gerade, dass man seine Kamera meist nicht so wirklich kennt und dass die Kamera mit so wenig technischen Schnickschnack wie möglich auskommt. Man kann daher nicht vorhersehen, was für Fotos man schießt. Noch schlimmer bei einer Kamera wie der Holga, bei der ich generell Doppeltbelichtungen mache, ganz unfreiwillig – und bei der sich meine Fotos auf dem Film immer ein bisschen überlappen 😉 Spaß hats auf jeden Fall gemacht, die Fotos zu schießen, ich hab das auch eher ganz zufällig gemacht anstatt geplant und mit Stativ… die Ergebnisse sind entsprechend nicht allzu spektakulär. Aber ihr wisst schon, Mitmachen ist alles und so.
Für mehr analoge Fotografie schaut mal bei meinen Beiträgen zu den Themen „Der grüne Daumen“ und „Sommer, Sonne, Sonnenschein“ vorbei. Weiterlesen

Impressionen

Lomo-Challenge: Sommer, Sonne, Sonnenschein

Nachdem ich zum zweiten von Fees Challenge-Themen leider wegen Zeitmangels nichts beitragen konnte, bin ich selbstverständlich beim dritten Thema wieder voll am Start. Das ist nämlich „Sommer, Sonne, Sonnenschein“ – und da ich meine analoge Nikon plus eine Einweg-Unterwasserkamera im Urlaub dabeihatte, konnte ich natürlich richtig viele Fotos zum Thema schießen. Nun gut, Slowenien und Ungarn sind keine typischen Sommerurlaubsländer und wir hatten auch eher bewölktes Wetter in den Bergen als Sonnenschein am Strand, deswegen kommen sowohl Sonne als auch Sonnenschein ein bisschen kurz… aber zum Thema Sommer habe ich so einiges im Angebot, so mit Wasser und Baden. Inklusive Wasser-Selfie!Meistens ist mein Freund portraitiert, der sich unerschrocken mit dem Kopf voran in so gut wie jedes Wasser gestürzt und so für einige richtig gute Fotos gesorgt hat, selbst in das Becken des Wasserfalls an der Vintgar-Klamm, in dem mir schon die Zehen halb abgefroren sind… Weiterlesen

Impressionen

Lomo-Challenge: Der grüne Daumen

Ich liebe analoge Fotografie, und so habe ich natürlich auch ein gewisses Faible für Lomographie. Was das genau ist? Imperfektion in Vollendung. Oder auch: Man nehme eine billige Plastiklinse, baue sie in eine Plastikkamera ein, nehme den günstigsten Film, den man findet, und entwickle ihn auf die billigstmögliche Weise. Heraus kommen witzige, oft sehr spontane Fotos, mit strahlenden Farben, mal hellen und dunklen Flecken, mal Unschärfen, mal über-, mal unterbelichtet. Das alles macht unheimlich Spaß, vor allem, weil man vorher nie genau wissen kann, was nach dem Entwickeln herauskommt.Ich selbst besitze eine Holga und eine Lomo Fisheye (die allerdings irgendwo zwischen Umzug und Auspacken verschollen ist… aber sie taucht schon wieder auf, irgendwann ;)), und zum übergeordneten Thema der analogen Fotografie kommen natürlich noch meine „normale“ analoge Nikon, meine Agfabox und meine Polaroidkamera. Eine ganz schöne Sammlung – wobei ich leider viel zu selten dazu komme, sie alle auszuführen. Meine Nikon hatte ich jedoch im Juli/August im Urlaub dabei, und so war ich umso glücklicher, als ich mich im Hostel abends noch per Handy durch Blogposts las und Fees Lomo-Challenge entdeckte. Da musste selbstverständlich sofort mitgemacht werden, und so ging es in Zagreb in den Botanischen Garten, um das erste Thema von Fee zu erfüllen: Der grüne Daumen. Den hab ich zwar selbst nicht, aber dafür mache ich umso lieber Fotos von Blumen und Pflanzen. Weiterlesen

Impressionen

Nachtrag Lissabon & Porto

Erinnert ihr euch noch an meinen Sommerurlaub dieses Jahr in Spanien und Portugal? Den letzten (Farb-)Film hatte ich ja in Porto nur noch halb voll bekommen, und seitdem lange vergessen, den Film vollzuschießen und endlich abzugeben. Jetzt ist es allerdings endlich so weit – und kommt, wie ich finde, genau zur richtigen Zeit. Jena verschwindet nämlich jeden Tag in einer grauweißen Nebelsuppe, in der man nicht mal mehr die Spitze der Keksrolle erkennt. So finde ich es gerade ziemlich wunderbar, mich durch die restlichen sonnigen Portugal-Fotos zu klicken. Ich hoffe, ihr kommt auch auf ein paar warme Gedanken – und dieser Post raubt euch nicht die Weihnachtsstimmung 😉 Weiterlesen

Geschichten

Porto

Was mir an Porto als erstes auffällt, ist die Kälte. Schon mein letzter Tag in Lissabon war nicht mehr so extrem heiß gewesen, und an die Hitze Sevillas kam nichts mehr heran, aber trotzdem – in Porto friere ich zum ersten Mal wieder. In meinem Rucksack befindet sich nur eine einzige lange Hose, und die ist extrem dünn. Ich denke daran, dass mir meine Mutter noch empfohlen hatte, eine Jeans mitzunehmen. Vermutlich ist es in Porto nur kalt, weil Mütter immer Recht haben müssen. Weiterlesen

Impressionen

Lissabon zwei

Auch in Lissabon habe ich so viele Fotos gemacht, dass sie nicht alle in einen Post passen. Hier haben mir vor allem die schwarz-weiß-Bilder gefallen – Lissabon ist wohl eher eine Stadt, die man besser ohne Farbe portraitiert. Weiterlesen

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