Abenteuer

12mal12: Meine Monatsempfehlungen im Februar

Der Februar ist für mich extra schnell vorbeigegangen. Warum? Weil ich diesen Monat fast komplett meiner Bachelorarbeit gewidmet habe. Wer täglich in der Bibliothek sitzt und konzentriert arbeitet, bekommt von der Außenwelt nicht mehr so viel mit – und an dem zieht die Zeit nur so vorbei. Aber es hat sich gelohnt: Ich bin fast fertig und kann mich auf den März freuen, in dem spannendere Termine anstehen: Die ITB, ein Wochenende in London, und natürlich ganz viel Planung und Vorbereitung für Ecuador!

Wie (fast) jeden Monat gibt es heute, am Ende des Monats, meine 12 Empfehlungen. Das können Blogartikel, Bücher, Filme, Projekte, Ideen oder etwas ganz anderes sein – eben alles, auf das ich im Feburar gestoßen bin und das mir gefallen, mich beeindruckt oder inspiriert hat. Ich wünsch dir ganz viel Spaß beim Stöbern!

1. Von grünen Säften und zuckerlosen Schränken

„Ab morgen ess ich gesund!“ – Das hast du bestimmt auch schon mal gesagt, oder? Von mir kommt dieser Satz eigentlich immer, wenn ich mir eine fette Portion Pommes gegönnt habe – oder abends noch zur Chipstüte greife. Zwar esse ich keinen Zucker mehr, aber sonst könnte ich echt noch einiges ändern… Letztens hatte ich aber DEN Anstoß zu einer gesünderen Ernährung: In einem Fall geistiger Umnachtung (habe ich momentan, da ich in Gedanken normalerweise bei meiner Bachelorarbeit stecke, öfter) habe ich in unserem Mini-Mixer einen Löffel mitgemixt. Was soll ich sagen? Die Frage nach dem „Will it blend?“ muss ich mit nein beantworten, Mixer kaputt. Was der kaputte Mixer mit einer besseren Ernährung zu tun hat? Der neue Mixer, den ich bestellt habe, ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Anstatt wie vorher während des Mix-Prozesses dreimal die Becherwände abkratzen und alles umrühren zu müssen, stelle ich das Ding jetzt an, warte kurz – und fertig! Und so gibt es jetzt morgens und mittags Smoothies aus grünen Blättern, Gemüse und Früchten. Ich hätte es ja bisher nicht gedacht, aber die Dinger sind gar nicht so schlecht und machen richtig satt. So mache ich jetzt fast ungewollt „Friss die Hälfte, trink die Hälfte“ – ich will auf festes Essen definitiv nicht verzichten, kann aber nach so einem Smoothie auch keine große Portion mehr essen. Das Schönste daran? Zum einen fühlt man sich viel besser und gesünder – zum anderen muss man kein so großes schlechtes Gewissen mehr haben, wenn man doch mal wieder zur Portion Pommes mit fett Mayo greift…

Passenderweise hat auch Vera von Nicest Things im Rahmen ihres #ProjectFeelgood mit dem Mixen grüner Smoothies angefangen. Auf ihrem Blog teilt sie ein simples Basisrezept – und das in so schönen Farben, dass man richtig Lust darauf bekommt.

2. Sudan, Vietnam, St. Pauli

Drei meiner liebsten Reiseberichte diesen Monat: Oli schreibt auf Kaffeeersatz über eine durchzechte Nacht ohne Hahnenkämpfe, aber dafür mit Kartenspiel, in einem Dorf in Vietnam. Philipp von Run. Travel. Grow. zieht Erkenntnisse aus seiner Reise in den Sudan. Und auf Have you seen Germany gibt es einen sympathischen Gastartikel über das Leben in St. Pauli: Dreckig, ehrlich, friedlich.

3. Visitenkarten bei Moo

Nachdem ich lange den Hype nicht so wirklich verstehen konnte, habe ich mir nun für die ITB auch einmal schicke Visitenkarten bei Moo bestellt. Noch sind sie nicht bei mir angekommen, aber ich freu mich wie ein Honigkuchenpferd darauf und schleiche täglich hoffnungsvoll zum Briefkasten. Vielleicht steht bei dir ja auch irgendein Event an, für das du Kärtchen, Sticker, Flyer oder Ähnliches brauchen kannst? Unter diesem Link bekommst du 10% Rabatt für deine Bestellung.

4. Ungewöhnliche Reiseführer und -magazine

Über einen Link von Petra von Copy Cat bin ich auf ganz viele verschiedene spannende, besondere Reiseführer gestoßen. Ganz besonders verliebt habe ich mich ja in die Uncommon Guidebooks, die die Werke von Autoren, Fotografen, Illustratoren und Fotografen vereinen, um sich in einem Band einer Stadt zu widmen. Bisher gibt es Bücher zu Kairo, London, Dubai, Stockholm und Malta – vielleicht planst du ja eine Reise an einen der Orte? In einem ganz anderen Stil sind die Stadtkarten von Herb Lester gehalten, und trotzdem find ich sie nicht weniger toll. Für London, Reykjavík, New York und andere Städte gibt es die kleinen illustrierten Schätze schon. Nach der Reise kann man die auch einfach zu Hause aufhängen, so schön sind sie!

Besonders gefreut habe ich mich diesen Monat auch über Neuigkeiten auf dem Blog Fernwehosophy. Vielleicht kanntest du schon das Fernweho-Mag, das man online durchblättern konnte? Jetzt gibt es das wunderschön gestaltete und mit tollen Beiträgen gefüllte Heft auch als Printversion. Die erste Ausgabe nimmt die Leser mit in den hohen Norden – ich hab mir direkt mein Exemplar gesichert und bin total gespannt darauf. (Noch etwas, was mich täglich hibbelig zum Briefkasten rennen lässt… Obwohl ich doch weiß, dass die Hefte erst ab dem 1. März verschickt werden…)

5. Die Sache mit dem Jetzt

Über Lina und ihre „Medienschau“ finde ich immer wieder tolle Links. So auch diesmal: Ich bin auf den Artikel „Be all there“ von Angela gestoßen, die gerade für zwei Monate in Hawaii lebt und den Spagat zwischen der Zeit im Ausland, die man nutzen und leben möchte, und der Liebe zu Hause, zu der man so schnell wie möglich zurückkehren möchte, perfekt beschreibt.

„Ich will für immer hier bleiben“ und „ich will sofort nach Hause“ sind zwei Minuspole, sie stoßen sich gegenseitig ab, sie finden nicht zusammen. www.angeladoe.com

Die Lösung für sie? Das Leben im Jetzt, etwas, worüber ich vor Kurzem auch geschrieben habe. Und nicht nur deshalb geht mir Angelas Text so nah: Auch ich werde dieses Jahr viereinhalb Monate nicht zu Hause sein, und auch, wenn der Liebste schon den Besuchsflug gebucht hat, bleiben noch vier Monate ohne ihn, einmal einen und einmal drei am Stück, allein, mit sieben Stunden Zeitverschiebung. Ich will die Zeit dort nutzen, mit Haut und Haaren eintauchen in das Leben in Ecuador, das Land erkunden, neue Leute kennen lernen, mich weiterentwickeln, ohne ständig mit den Gedanken in Deutschland zu hängen, ohne ständig traurig und frustriert zu sein. Und doch will ich natürlich gedanklich bei ihm sein, wissen, was er tut, Anteil nehmen, selbst erzählen – kann ich das beides gleichzeitig schaffen? Doch wie das mit dem Leben im Jetzt so ist, oder, besser gesagt, so sein soll: Darüber kann ich mich sorgen, wenn es so weit ist.

6. DIY-Ideen & Rezepte

Lust auf ein bisschen neue Deko? Bei Jenni gibts drei Ideen für schicke Inhalte für Stickrahmen, und bei Nic tolle selbstgemachte Marmor-Untersetzer.

Über die liebe Isabelle, die auf Bloglovin Artikel sammelt, die ihr gefallen, bin ich dazu noch auf soo viele grandiose Rezept-Blogposts gestoßen. Das Problem? Die meisten davon, zumindest alle süßen, sind nix für mich, da ich ja keinen Zucker esse. Ganz schön fies! Eine superleckere Idee für einen zuckerfreien Nachtisch habe ich jedoch gefunden: Zuckerfreie Kokos-Schnitten! Nachdem ich letztens im neu eröffneten Bioladen endlich auf eine zuckerfreie Schokolade gestoßen bin, bei der eine Tafel weniger als 3 Euro kostet (meine Stoßgebete wurden erhört!), werde ich mir die Möchtegern-Bountys demnächst mal gönnen! Auch hier gefunden: Ein tolles und sehr besonderes Hauptspeisen-Rezept bei Ina isst sowie tolles selbstgemachtes Geschirr aus Beton bei Chèvre Culinaire.

7. Wintertraum-Fotos

So schön, dass man sich wünscht, der Winter würde noch ewig dauern: Lauras Winterbilder aus der Wisent-Welt am Rothaarsteig.

8. 100 fremde Lächeln

Gregor hat ja bereits in seinem Projekt „Catching smiles around the globe“ sympathische Fotos von Reisebekanntschaften auf der ganzen Welt gemacht und deren Geschichten erzählt. Jetzt hat er sich der Herausforderung gestellt, auch in Deutschland fremde Lächeln einzufangen. Schafft er keine 100, muss er in voller Montur in ein Gewässer hüpfen – wenn das mal kein Ansporn ist 😉 Ich finde die Idee mit den Fotos ganz toll und drücke ihm die Daumen, dass er 100 „Willige“ findet!

9. Nein zu Clickbait-Überschriften!

Anne von Neontrauma spricht mir mit ihrem neuesten Artikel aus der Seele: Gute Überschriften mögen wichtig sein, das haben mittlerweile viele begriffen. So greifen „Wie du endlich…“, „11 Gründe, warum…“ oder „5 Tipps für…“ nicht mehr so wirklich – und nerven vielmehr auf Dauer. Doch Anne ärgert sich nicht nur darüber, sondern gibt auch Tipps dafür, wie man gute Überschriften schreibt, ohne zu sehr mit der „Clickbait-Keule“ auszuholen. Sehr hilfreich!

10. Film: Colonia Dignidad

Diesen Monat war ich tatsächlich mal wieder im Kino, und tatsächlich mal wieder beeindruckt von einem Film. Man muss dazu vielleicht wissen, dass ich mir Kino-Ausflüge aufgrund der hohen Preise meistens verkneife – schließlich kann man sich die Filme genausogut irgendwann bei Netflix und Konsorten oder einfach im Fernsehen angucken. Wenn es einen Film gibt, der mich interessiert, lese ich normalerweise so viele Kritiken, bis ich auf irgendetwas stoße, das mich wieder davon abbringt, ins Kino zu gehen, Problem gelöst, 10 Euro gespart. Bei „Colonia Dignidad“ habe ich Kritiken ohne Ende gelesen und wollte den Film immer noch sehen, jetzt sofort. Und es hat sich gelohnt! Auch, wenn der Film am Ende etwas merkwürdig wurde (ohne zu viel spoilern zu wollen: Die Verfolgungsjagd passte einfach nicht zum Rest des Films!), kann ich ihn wirklich weiterempfehlen. „Colonia Dignidad“ greift ein dunkles Kapitel der deutschen und der chilenischen Geschichte auf, das bisher weder im einen noch im anderen Land aufgearbeitet wurde, und von dem nur wenige Menschen etwas wissen. Der Film ist spannend und emotional, ohne kitschig zu werden oder ins Unrealistisch-Heroische abzugleiten. Also, falls ihr nicht so knauserig seid wie ich: Ab ins Kino!

11. Blogparade „Zuhause“

Das mit dem „Zuhause“, das ist vom Wort her manchmal schwierig. Wenn ich im Freundeskreis den Begriff „nach Hause“ verwende, dann ist nur durch den Kontext erkennbar, was ich meine. „Ich muss jetzt nach Hause, ich muss morgen früh raus“ – klar, ich geh zurück in die Wohnung im Osten von Jena, die mein Freund und ich uns teilen. „Ich fahr nächste Woche für drei Tage nach Hause“ – das heißt, ich fahre zu meinen Eltern nach Regensburg. Zuhause, das ist irgendwie beides, wenn auch auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Auf Vietnamesisch jedoch, wie ich nun dank Etienne von VietmoK weiß, gibt es praktischerweise zwei verschiedene Wörter. Er erklärt jedoch nicht nur, wie das in Vietnam mit dem Zuhause funktioniert, sondern ruft gleichzeitig zu einer Blogparade auf: Was bedeutet „Zuhause“ für dich?

12. Aus der Community: Eure Tipps

Diesmal habe ich auf Facebook nachgefragt, was ihr mir so empfehlen könnt. Da ist eine bunte Sammlung aus ganz verschiedenen Tipps herausgekommen 🙂 Janine empfiehlt dieses Video, das sofort gute Laune macht – versprochen! Laura hat ihren Job gekündigt, geht auf Weltreise und möchte darüber einen Film machen – hier kannst du Näheres darüber erfahren. Dominik möchte euch das Projekt Misside ans Herz legen, mit dem er gerade zwei Wochen in Guinea unterwegs war. Übrigens: Am 10. April hält Dominik im Rahmen der Lichtbildarena in Jena einen Vortrag über seine Kongo-Reise! Wäre ich an diesem Datum nicht schon in Quito, ich säße in der ersten Reihe 🙂 Falls ihr euch im April näher an Jena befindet als ich, möchte ich euch die Veranstaltung deshalb sehr ans Herz legen! Und Anni empfiehlt das Buch „Die rote Königin“ und den Film „Deadpool“. Viel Spaß!

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13 Gedanken zu “12mal12: Meine Monatsempfehlungen im Februar”

  1. Huhu Ariane,

    erstmal danke fürs Veranstalten des Kommentier-Tages… ich komm zwar erst jetzt dazu, weil ich den ganzen Tag bei meiner Oma war (hat leider morgen eine schwer OP :-/), aber ich klick mich jetzt erstmal durch die Blog. 🙂

    Da bin ich erstmal gleich bei dem 12Mal12 hängen geblieben und wieder neue interessante Link gefunden. hehe.. Glaube das wird heute noch ein längerer Abend, da doch viele interessante Artikeln dabei sind. Freu mich schon aufs Lesen und wünsche dir einen schönen Wochenstart,

    Carmen

    1. Nichts zu danken, das hab ich wirklich sehr gern gemacht 🙂 Alles Gute für deine Oma und viel Spaß beim Kommentieren und Stöbern – du kannst das ja gern noch die nächsten Tage über tun!

  2. Die 12mal12-Posts lese ich immer wieder gern. Irgendwie hast du eine angenehme Art, Empfehlungen auszusprechen 🙂 Respekt für deine Bachelorarbeitsdisziplin! Worüber schreibst du denn?

    1. Danke 🙂 Das freut mich! Ach naja, Disziplin würde ich das nicht nennen… Ich habe sehr spät angefangen und muss jetzt zum Ende hin ackern 😉 Ich schreibe über indigene Justiz in Bolivien.

  3. Hallo Ariane,

    dann drück ich dir mal die Daumen für den Endspurt bei deiner Bachelorarbeit!
    Und ich kann dir sagen, es ist ein unglaubliches tolles Gefühl, wenn man das Mistding dann irgendwann endlich fertig gedruckt und gebunden in Händen hält… und noch toller, wenn man es denn abgegeben hat und wirklich los ist. 😉

    Bei deinen Links sind mal wieder viele Perlen dabei… bei dem Beitrag über „Zuhause“ bin ich gerade hängengeblieben.
    Lieben Dank für’s Empfehlen meines Clickbait-Artikels!

    Hab einen guten Start in die Woche,
    Anne

    1. Danke! Ja, auf dieses Gefühl freu ich mich auch schon riesig 😀 Da liegen aber noch ein paar Seiten dazwischen!
      Freut mich, dass du hier Artikel gefunden hast, die dir gefallen!

  4. Hi Ariane, na da drücke ich dir die Daumen für den Endspurt der Bachelorarbeit. Freu mich schon aufs Treffen in Berlin. Und vielleicht kann ich dich ja dann auch beim Lächeln fotografieren. 🙂 Nicht dass ich noch in der Spree lande 😉

    1. Danke! Bin jetzt bis auf das Fazit fertig – puh! Ich freu mich auch schon, und ich wär natürlich gern Teil eines Kunstprojektes 😉
      PS. Eine Freundin von mir musste auch schon mal nach einer Wette im Winter in die Saale springen. Ihr Glück, dass die bei uns im Stadtgebiet meistens nur knietief ist 😉

  5. Wann gehts los Richtung Ecuador? Und lässt du uns auch ein bisschen an deinen Planungsprozessen und Vorbereitungen teilhaben? 🙂
    Und worüber schreibst du deine Bachelorarbeit, wenn man mal so neugierig sein darf?
    LG

    1. Anfang April geht es los! Groß planen kann ich wahrscheinlich gar nicht, weil ich bis kurz vorher bis zum Hals in Uni-Sachen stecken werde 😉 Aber solche Dinge wie Krankenversicherung, Visum etc. fallen natürlich an – würde dich das interessieren? Also sozusagen ein Artikel dazu, was man bei einem langen Auslandsaufenthalt alles beachten muss?

      Klar darf man 🙂 Ich bleibe mit der BA passenderweise in Lateinamerika und schreibe über indigene Justiz in Bolivien.

  6. Dann oute ich mich auch einmal als Moo-Fan 😉 Deine Visitenkarten werden dir bestimmt gefallen! Ich wünsch dir viel Erfolg beim Endspurt der Bachelorarbeit! Und hoffe, dass wir uns mal auf der ITB über den Weg laufen 😉
    Liebe Grüße,
    Kathi

    1. Ja, jetzt sind sie angekommen und ich bin so begeistert! Ich glaube, ich werde erst mal nicht mehr woanders bestellen. Die Karten von Moo sind wirklich gar kein Vergleich zu meinen alten Visitenkarten – schon allein die Haptik ist viel hochwertiger. Einfach großartig!
      Danke! Und ich würd mich freuen, wenn wir uns auf der ITB sehen!

  7. Du bist ja lieb, dass du mich verlinkst – danke <3 Eben erst gesehen, wollte mir nämlich Zeit für deinen Beitrag nehmen. Ich überlege noch, wie ich den Wochenrückblick wieder aufleben lasse 😉

    Lieben Gruß, Isabelle

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