Schlagwort: Rezept

Erfahrungen

Wenn Nationalstolz durch den Magen geht

Peruanisches Essen

Seit meiner Zeit in Ecuador und Peru ist mittlerweile mehr als ein Monat vergangen. Und so kann ich, glaube ich, ziemlich gut feststellen, was ich am meisten vermisse: Die vielen lebhaften, bunten, trubeligen Märkte, wie es sie vor allem in Lima an jeder Ecke gibt. Ein kunterbuntes Durcheinander aus den verschiedensten Obst- und Gemüsesorten, Gewürzen und Chilischoten, die häufig allein aufgrund der Masse phänomenal aussehen, ein Labyrinth aus Gerüchen, ein Gewirr aus Stimmen. Jede Abzweigung entführt einen in eine andere Abteilung, hier noch Limonen, dort auf einmal Frühstücksstände und gegenüber – natürlich – das rohe Fleisch, das blutig und oft von Fliegen umschwirrt von dicken Haken hängt, der rohe Fisch, der mit seinem Gestank den halben Markt überlagert, da helfen auch die Räucherstäbchen nichts, die die Verkäufer hoffnungsvoll angezündet haben. Die kleinen Marktrestaurants haben an Tafeln angeschrieben, was es zum Mittagessen gibt, und wieder einmal kann man sich nicht entscheiden. Wenn man überhaupt noch Hunger hat, denn das viele Obst sah wieder einmal viel zu verlockend aus, auch wenn man bei vielen Dingen nicht mal weiß, welchen Teil man davon eigentlich isst. Und auf manchen Märkten gibt es in irgendeiner Ecke sogar noch Übersinnliches zu bestaunen, Kerzen, Kräuter und Figürchen zum Beschwören guter oder vielleicht auch böser Geister.

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Erfahrungen

12mal12: Meine Monatsempfehlungen im Februar

Abenteuer

Der Februar ist für mich extra schnell vorbeigegangen. Warum? Weil ich diesen Monat fast komplett meiner Bachelorarbeit gewidmet habe. Wer täglich in der Bibliothek sitzt und konzentriert arbeitet, bekommt von der Außenwelt nicht mehr so viel mit – und an dem zieht die Zeit nur so vorbei. Aber es hat sich gelohnt: Ich bin fast fertig und kann mich auf den März freuen, in dem spannendere Termine anstehen: Die ITB, ein Wochenende in London, und natürlich ganz viel Planung und Vorbereitung für Ecuador!

Wie (fast) jeden Monat gibt es heute, am Ende des Monats, meine 12 Empfehlungen. Das können Blogartikel, Bücher, Filme, Projekte, Ideen oder etwas ganz anderes sein – eben alles, auf das ich im Feburar gestoßen bin und das mir gefallen, mich beeindruckt oder inspiriert hat. Ich wünsch dir ganz viel Spaß beim Stöbern! Weiterlesen

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Gesunde Plätzchen: Meine Rettung für einen zuckerfreien Advent

Gesunde Plätzchen

Waas, zuckerfrei? Gesund? Was ist denn hier los? Fängt die Alte jetzt an, über gesunde Ernährung zu faseln und den fiesen Zeigefinger zu erheben? … Nein, keine Sorge. Also, naja, ein bisschen Sorge vielleicht. Ich habe nämlich vor etwas über zwei Monaten begonnen, meine Zuckerzufuhr stark zu reduzieren. Also, so selten wie möglich und allerallerhöchstens einmal die Woche etwas Zuckerhaltiges zu mir zu nehmen. Und jetzt steht auf einmal Weihnachten vor der Tür und irgendwie wäre es ja ganz schon schwach, jetzt wieder mit dem Zucker loszulegen, oder? Also mussten Rezepte für gesunde Plätzchen her!

Deswegen habe ich den November über panisch Backbücher durchforstet, das Internet durchstöbert, Teig gerollt, Plätzchen ausgestochen und meine Küche verwüstet. Jetzt habe ich mehrere Rezepte, mit denen ich die Weihnachtszeit überstehen werde, weil sie einfach so viel leckerer sind als alle „normalen“ Plätzchen & Co., die ich je gebacken habe. Weiterlesen

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Von der Schweiz nach Spanien und zurück

Lange lange gabs keinen Rezept-Post mehr auf heldenwetter. Doch mit diesem Artikel hier konnte ich eigentlich gar nicht anders: Björn, einer meiner liebsten Foodblogger, veranstaltet auf Herzfutter ein Gewinnspiel, in dem sich alles um Schweizer Käse dreht. Mit Käse kochen und damit die Chance auf eine Reise in die Schweiz haben – gibt es einen besseren Grund für einen Koch-Nachmittag und einen Rezept-Artikel?! Weiterlesen

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Vegetarische Lunchbox-Inspirationen

Das Thema diesen Monat in der „Blogger denken nach“-Aktion könnte kaum schlechter zu mir passen: Von Aal bis Zebra, wen esse ich, wen nicht? Hier erwartet man sich als Leserin ja schon Berichte darüber, wie toll und verzichtfrei das vegane oder vegetarische Leben ist und wie böse alle Fleisch- oder besser gesagt Allesfresser doch sind. So etwas wird es bei mir nicht geben, denn ich bin nicht mal richtige Vegetarierin.

Warum eigentlich nicht? Ich war in der Schulzeit lange Vegetarierin, da mir das Thema Umweltschutz wichtig war (und ist). Eine Ernährung, die Massentierhaltung boykottiert, spart Ressourcen wie zum Beispiel Wasser und ist insgesamt ökologischer. Mir liegt dabei besonders das Thema Massentierhaltung am Herzen – ich finde persönlich nichts Verwerfliches daran, beispielsweise ein im Wald geschossenes Reh zu essen oder Tiere unter vernünftigen Bedingungen zu halten, um ihre Produkte zu nutzen oder sie letztendlich zu essen. Schlimm ist für mich nur, wie Tiere heute zur reinen Ware geworden sind, mit denen man ohne jegliche ethische Bedenken umspringt, wie man möchte. Darüber, ob man Tiere überhaupt essen sollte, egal, wie gut sie gehalten wurden, kann man streiten und ich hoffe einfach mal, es gibt jetzt keinen Shitstorm.

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Zu Gast in Marokko: Rezept für geröstete Feigen mit Joghurt

Wenn es um meine momentane Fernweh-Liste geht, steht Marokko ja ganz weit oben. Vielleicht liegt das daran, dass ich noch nie in einem arabisch geprägten Land war, genauso wenig wie überhaupt auf dem afrikanischen Kontinent, vielleicht habe ich momentan auch einfach ein starkes Bedürfnis nach Sonne. Ganz viele tolle Berichte auf anderen Blogs haben mein Fernweh noch zusätzlich angestachelt, und ich würde gerade, wie ich so zu Hause sitze und Referate vorbereite, vieles geben, um über einen marokkanischen Markt schlendern und Gerüche und Eindrücke einsaugen zu können… Besonders als Fotomotiv macht sich Marokko in meinem Kopf ganz wunderbar, mit kleinen Gassen, bunten Häusern und ruhigen Innenhöfen.

Der Callwey Verlag hat nun ein Buch herausgebracht, das mein Fernweh, wenn das überhaupt möglich ist, noch mehr anstachelt. „Zu Gast in Marokko“* ist eine Mischung aus Kochbuch und Reisebericht. Das Autoren-Ehepaar ist quer durch Marokko gereist, hat abgelegene Wüstenorte genauso besucht wir quirlige Städte und in Marokko viele Freunde kennen gelernt, von denen die Rezepte stammen. Weiterlesen

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Pie de limón, ein Kuchen aus Peru

Irgendwie überschlug es sich die letzten Monate über mit Blogparaden. Zweimal ging es um Tipps zum Thema Bloggen, natürlich gab es eine Aktion zum Frühling, ich hab über den Tellerrand geschaut und Fernweh geschürt. Im Mai gibt es nun eine Blogparade, die weder thematisch sehr eingegrenzt noch jahreszeitlich passend ist, mir aber trotzdem richtig gut gefällt. Es geht um die Zitrone – alles, was zum Thema Zitrone passt, ist erlaubt. Eigentlich hatte ich ja vor, mir irgendein fancy DIY auszudenken, irgendetwas, das einem eben gerade nicht direkt in den Sinn kommt, wenn man an Zitronen denkt. Tja – wie ihr seht, bin ich letztendlich doch bei einem Rezept gelandet. Dafür ist das Rezept, das ich euch heute zum Thema Zitrone präsentiere, aber nicht einfach irgendeines, sondern eines meiner liebsten aus Peru: Pie de limón. Weiterlesen

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Gastbeitrag: Rezept für original niederländische Poffertjes

Da ich mich gerade mitten in der Prüfungszeit befinde und diese Woche tatsächlich eher ein Nervenbündel als ein ansprechbarer Mensch bin, bekommt ihr heute einen Gastbeitrag von der lieben Lisa von detailmagic zu lesen. Ihren Blog gibt es noch nicht lange, aber ihre DIYs und Deko-Ideen sehen auf jeden Fall vielversprechend aus, klickt euch mal rein! Hier zeigt sie euch heute ein Rezept für Poffertjes, also diese niedlichen Mini-Pfannkuchen aus den Niederlanden – inklusive leckerer karamellisierter Äpfel und gerösteter Mandeln. Ich glaube, wenn ich mit meinen Prüfungen fertig bin, werde ich mir das auch mal gönnen… Viel Spaß beim Lesen!

Hallo ihr Lieben! Ich bin Lisa von detailmagic und freue mich sehr, dass ich euch heute mit einem Gastbeitrag auf Heldenwetter inspirieren darf 🙂 Neben dem Studium stecke ich seit
kurzem meine ganze Kreativität in meinen Blog, auf dem ihr neben leckeren Food-Beiträgen auch noch Beauty-Inspirationen, Diy-Ideen und Reise-Erlebnisse findet. Wenn ihr Lust habt besucht mich doch mal, ich würde mich freuen! Weiterlesen

Erfahrungen

Die Weihnachtsschmiede: Tee Deluxe und Heiße Schokolade

Geht es nur mir so, oder rast die Weihnachtszeit vorbei wie nochmal was? Vielleicht liegt es ein bisschen daran, dass der Dezember so ein traditioneller Stress-Monat ist – Geschenke wollen geplant, gekauft und verpackt werden, in der Uni wollen Referate gehalten und bereits die ersten Prüfungen vorbereitet werden, alle möglichen Weihnachtsfeiern finden statt, nebenbei backt man Plätzchen und dekoriert, verschiedenste Bewerbungsfristen laufen im Januar ab und insgesamt müssen im Nebenjob und anderswo viele Dinge unbedingt noch dieses Jahr erledigt werden. Geht es euch auch so, dass ihr gefühlt nur noch von einem zum anderen hüpft? Wenn ja, hab ich heute nochmal zwei Rezepte für euch, mit denen es sich ganz wunderbar zur Ruhe kommen lässt. Denn so ein leckeres Heißgetränk abends auf dem Sofa lädt schließlich direkt dazu ein, die Füße hochzulegen, Weihnachtsmusik anzumachen und die To-Do-List einfach mal liegen zu lassen. Am Donnerstag gabs ja bereits Rezepte für Lebkuchen-Chai und Cranberry-Punsch. Den hab ich seitdem übrigens schon zweimal nachgemacht – wirklich ein Top-Tipp, auch ohne Mandeln und Sonstiges, einfach Hälfte Apfel- und Hälfte Cranberrysaft mit einem Spritzer irgendeiner Zitrusfrucht und ein paar Gewürzen aufkochen und genießen. Die perfekte Alternative zu Glühwein! Weiterlesen

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Blogging under the Mistletoe: Cranberry-Punsch & Lebkuchen-Chai

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber zu einem Teller Plätzchen, Stollen oder Baumkuchen gehört für mich ein leckeres weihnachtliches Getränk. Und Glühwein geht zwar oft, ist aber nachmittags um zwei, wenn man noch einen Berg Arbeit vor sich hat, vielleicht nicht die beste Option. Eine super Sache ist Glühwein allerdings morgens um elf, wenn man in der langweiligsten Vorlesung des Tages sitzt, die sich spätestens nach der zweiten Tasse sehr viel besser ertragen lässt… ein Hoch auf den Cafeteria-Ausschank im Winter! Aber ich schweife ab. Da Glühwein eben nicht alles ist, habe ich mir ein paar andere leckere und simple Rezepte teils gesucht, teils ausgedacht, die schnell gemacht sind und bei denen sich die Zutaten nicht allzu schwer beschaffen lassen – alle ohne Alkohol, dafür aber heiß und wunderbar weihnachtlich. Zwei davon bekommt ihr heute zu lesen, zwei am Sonntag. Es lohnt sich also, noch einmal vorbeizuschauen!Dieser Post ist übrigens Teil von „Blogging under the Mistletoe“. Dafür haben sich 24 Bloggerinnen und Blogger zusammengefunden, um euch jeden Tag ein neues Türchen mit Rezepten, Freebies, DIYs und Gewinnspielen zu präsentieren. Gestern gabs auf Herzfutter ein Rezept für knusprige Erdnussschnitten und morgen gehts bei der Ja-Sagerin weiter. Am Ende dieses Blogposts hab ich euch auch nochmal die ganze Übersicht unseres kleinen Adventskalenders mitgebracht.  Weiterlesen