Sag niemals nie! Eure Abenteuer

Fast einen Monat liegt der Einsendeschluss zu meiner Blogparade bereits zurück – und am Ende habe ich mich aus Zeitgründen kaum noch darum kümmern können, eure Beiträge zu bewundern und einzupflegen. Schande über mein Haupt! Aber besser spät als nie, kommt hier natürlich noch der Überblick über alle eingesendeten Beiträge.

Ich glaube, es liegt am Thema der Blogparade, dass ich diesmal besonders viel Freude daran hatte, eure Beiträge zu lesen: Viele haben sich dazu inspirieren lassen, wirklich lebensverändernde Geschichten zu erzählen oder ihre tiefsten Ängste preis zu geben. Und es war besonders schön für mich, zu erfahren, dass ich nicht der einzige Schisser bin. Im Gegenteil, auch viele von euch geraten beim Reisen häufig an ihre persönlichen Grenzen – und, und das ist ja eigentlich viel wichtiger, überschreiten sie auch gerne.

Worum ging es denn eigentlich?

Für alle, die erst mit diesem Artikel von meiner Blogparade erfahren: Sorry, die ist leider schon vorbei!

Das Thema waren die kleinen Momente im Leben und auf Reisen, bei denen alles im Körper sich sträubt – und man es trotzdem versucht. Eben die Augenblicke, an denen man genau das tut, bei dem man vorher hundertmal gesagt hat: „Nie im Leben!“ Mit euren Geschichten wollte ich ein kleines Plädoyer aufstellen für den Spruch „Sag niemals nie!“ – und ich denke, das ist uns ganz gut gelungen 🙂

Ich selbst bin auf das Thema der Blogparade gestoßen, als ich unfreiwillig in Ecuador zu einer Downhill-Fahrradtour verpflichtet wurde – hier kannst du noch einmal nachlesen, wie es dazu kam. Übrigens steht für mich bald wieder eine Radtour an, diesmal in Andorra. Mal sehen, ob mich das endgültig von den Vorzügen solcher halsbrecherischer Touren überzeugt!

Eure Beiträge

Obwohl mein Blog längere Zeit mehr oder weniger still stand und ich sehr wenig Werbung für die Blogparade gemacht habe, sind ganze 16 Geschichten von euch zusammengekommen! Ich bin überglücklich über diese Zahl und möchte an dieser Stelle noch einmal jedem von euch für die Teilnahme an der Parade danken. Auch dafür, dass die Artikel so unterschiedlich sind. Meine anfängliche Sorge, alle würden nur über Gruppenreisen oder Mallorca schreiben, wurde sehr schnell zerstreut. Aber genug von mir – klickt euch einfach durch die Beiträge!

Die Bauchentscheidungen

„Mich bekommt man nicht in so ein Flugzeug“, hat Corinna immer betont. Sieben Monate später steht der Entschluss fest: Scheiß drauf, jetzt oder nie. Sie weiß nicht, wie es dazu kam, aber plötzlich ist sie sich sicher über den Fallschirmsprung. Irgendwie wusste sie, es würde schon alles gut gehen – und Spaß machen. Wie’s weiter ging? Das erfahrt ihr auf Aussteigen Bitte!

Denn das ist es, was es letztendlich mit Dir macht, wenn Du Dich überwindest und Dein „Niemals“ über Bord wirfst. Du trittst Deiner Komfort-Zone in den Arsch und wenn Du sie überschritten hast, dann wird es beängstigend, aber es wird auch ein wahnsinniger Trip werden, der Dich berauschen und Dich super stolz zurücklassen wird. aussteigenbitte.de

Schwimmen mit Seekühen, das war schon vor Sonjas Reise nach Florida ein großer Traum. Die sanften Tiere hatten es ihr einfach angetan. Doch als das Thermometer morgens tatsächlich -2 Grad anzeigte, entfuhr auch ihr der Satz „Im Leben nicht!“ Ins Wasser gegangen ist sie natürlich trotzdem – die ganze Geschichte könnt ihr auf Join the Sunny Side lesen.

Der „Camino de la Muerte“, die „Todesstraße“, hat ihren Namen nicht von ungefähr. Aufgrund der vielen Verkehrsunfälle hat man mittlerweile eine asphaltierte Umgehungsstraße gebaut. Die Schotterpiste nehmen heute fast nur noch Fahrradfahrer auf der Suche nach einem Adrenalinkick. Auch Marion hat’s gewagt – und sogar überlebt, um davon zu erzählen. Ihre Geschichte findet ihr auf Escape from Reality.

Von null auf hundert ist wohl nicht nur die Beschleunigung des menschlichen Körpers in den Extremrutschen in Rhodos, die Caro ausprobiert hat. Nein, auch bei ihr selbst kam es vom „Niemals!“ zum Wunsch, jede einzelne davon zu testen. Wie das genau aussah, erfahrt ihr auf Leben à la Carte.

Auch für Katharina ging’s ins kalte Wasser, sowohl metaphorisch als auch ganz real. Als sie nach dem ersten Tauchgang in Malta bereits blaue Zehen hatte, wollte sie auf keinen Fall nochmal ins kalte Nass. Was sie letztlich überzeugt hat und wie sie es fand, erzählt sie auf divetheglobe.

Ängste überwinden

„Ich steige da niemals ein!“ Wer unter Flugangst leidet, der kennt diesen Satz wohl ziemlich gut. Auch Gianna wäre fast nicht in den Flieger gestiegen – doch letztendlich fiel es ihr erstaunlich einfach, ihre Angst zu überwinden. Die ganze Geschichte gibt’s auf Confetticat.

Auch Melanie hatte Flugangst. „Ich fliege nie wieder!“ – ein schwieriger Satz für den Partner, wenn beide große Reise- und vor allem USA-Fans sind. Auch Höheangst haben beide – und sich trotzdem auf einen Skywalk in Kanada getraut. Wie sie beides überwinden konnten und bei welchen Dingen sie beim Reisen noch „Sag niemals nie!“ sagen, erfährst du auf reisen-fotografie.

Die lebensverändernden Entscheidungen

Das Motto von Danielas Blog ist „Japan erleben & Japan verstehen“. Doch davon war sie bei ihrem ersten Japan-Besuch noch weit entfernt – weder japanische Mangas, noch Musik oder Hello Kitty konnten zu ihr durchdringen. Und auch ihre erste Japan-Reise geschah eher aus Zufall denn aus wirklicher Begeisterung für das Land. Ihre Geschichte erzählt sie auf Nipponinsider.

Christina sagt für sich, sie ist nicht geschaffen für die Berge. Doch nach ihrer ersten Reise nach Bali stand für sie fest: Sie würde einen Berg auf der Insel besteigen. Und so anstrengend der Aufstieg auch war: die Ankunft am Gipfel war einfach perfekt. Die ganze Geschichte gibt’s auf Schönste aller Welten.

Ich glaube, das war der längste Tag meines Lebens. Ich habe einen Berg bezwungen – obwohl ich mir geschworen hatte, niemals einen zu besteigen. Ich hatte etwas so Schönes, ja Erhabenes, gesehen, wie vielleicht nie zuvor in meinem Leben. Ein blauer Sonnenaufgang auf einem Götterberg auf der schönsten Insel, die ich mir vorstellen konnte. Und mein bester Freund hatte mich gefragt, ob ich mein Leben mit ihm verbringen möchte. schoensteallerwelten.de

Maren hatte mich gefragt, ob sie auch mit einem Beitrag teilnehmen darf, der sich nicht ums Reisen dreht, sondern nur – im weitesten Sinn – um einen Ort. Natürlich durfte sie! In ihrem Artikel erzählt sie, wie sie trotz ihrer fehlenden Begeisterung für Menschenmassen an einer Demonstration teilnimmt – und wie diese erste Protest-Erfahrung ihr Leben verändert hat. Weiterlesen könnt ihr auf Average Pony.

Ungewöhnlich gereist

Planungs-Freak Sandra war über sich selbst überrascht, als sie eine Rucksack-Reise nach China startete und vor dem Abflug kaum mehr als das Visum feststand. Ob dieses Experiment in einem Land, in dem man nicht einmal die Schrift lesen kann, wohl glücken würde? Die Geschichte und Sandras Erkenntnis gibt’s auf Tripp-Tipp.

Sauna, Plumpsklo und Einöde? Nichts für Finnland-Fan Heike – dabei sind die Dinge doch untrennbar mit der finnischen Lebensart verbunden. Dachte sie zumindest. Doch wer den Dingen eine Chance gibt, kann positiv überrascht werden – wie das passiert ist, könnt ihr auf nordetrotter nachlesen.

Anke hatte lange das Bild von Mallorca im Kopf, das wohl viele Deutsche haben: eine Partyinsel für Pauschaltouristen. Aus praktischen Gründen reiste sie trotzdem mit ihrer Familie dorthin. Warum die Insel sie überraschte, könnt ihr auf Reisefeder nachlesen.

Ähnlich ging es Jenni mit Madeira. Die Länder des Südens interessieren sie nur bedingt, und Madeira erschien ihr als Rentnerparadies. Überzeugt wurde sie letztendlich von einem Angebot und buchte die erste Pauschalreise ihres Lebens. Wie es ihr gefiel, erzählt sie auf KuneCoco.

Franziska hat das Motto ein wenig anders interpretiert – und berichtet von den Reisen, die sie gerne einmal wiederholen würde. Bisher ist das zwar nicht geplant, doch, Sag niemals nie! Welche Orte und Reisen das sind, könnt ihr auf LiebDings nachlesen.

Myriams Panik konnte ich wirklich gut nachvollziehen: Sie und ihr Freund, der gerne Auto fährt, wollten ein Auto auf Kuba mieten – doch ihr Freund hatte seinen Führerschein daheim vergessen. So musste Myriam hinters Steuer. In Kuba zur Rush Hour ein echtes Abenteuer! Die ganze abenteuerliche Geschichte gibt’s auf Namida Magazin.

Gibt’s bei euch auch etwas, das ihr nie, nie, niemals tun wolltet – und trotzdem getan habt? Erzählt’s mir in den Kommentaren!

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4 Gedanken zu “Sag niemals nie! Eure Abenteuer”

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