Kategorie: Erfahrungen

Erfahrungen

Was isst man eigentlich in Irland? Gewinnspiel & Ankündigung

Reisen und essen sind für mich zwei Dinge, die so fix zusammengehören wie Burger und Pommes oder Tomate und Mozzarella – also SEHR fix. Ich bin kein Fan davon, mein Essen zu fotografieren und vor allem nicht davon, diese Fotos dann auch noch auf meinen Social Media-Kanälen zu teilen, daher bekommt ihr es selten mit, aber kochen, backen, essen, probieren und alles, was dazugehört, das ist definitiv eine meiner Leidenschaften – genau wie das Reisen auch. Weiterlesen

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Wenn Nationalstolz durch den Magen geht

Peruanisches Essen

Seit meiner Zeit in Ecuador und Peru ist mittlerweile mehr als ein Monat vergangen. Und so kann ich, glaube ich, ziemlich gut feststellen, was ich am meisten vermisse: Die vielen lebhaften, bunten, trubeligen Märkte, wie es sie vor allem in Lima an jeder Ecke gibt. Ein kunterbuntes Durcheinander aus den verschiedensten Obst- und Gemüsesorten, Gewürzen und Chilischoten, die häufig allein aufgrund der Masse phänomenal aussehen, ein Labyrinth aus Gerüchen, ein Gewirr aus Stimmen. Jede Abzweigung entführt einen in eine andere Abteilung, hier noch Limonen, dort auf einmal Frühstücksstände und gegenüber – natürlich – das rohe Fleisch, das blutig und oft von Fliegen umschwirrt von dicken Haken hängt, der rohe Fisch, der mit seinem Gestank den halben Markt überlagert, da helfen auch die Räucherstäbchen nichts, die die Verkäufer hoffnungsvoll angezündet haben. Die kleinen Marktrestaurants haben an Tafeln angeschrieben, was es zum Mittagessen gibt, und wieder einmal kann man sich nicht entscheiden. Wenn man überhaupt noch Hunger hat, denn das viele Obst sah wieder einmal viel zu verlockend aus, auch wenn man bei vielen Dingen nicht mal weiß, welchen Teil man davon eigentlich isst. Und auf manchen Märkten gibt es in irgendeiner Ecke sogar noch Übersinnliches zu bestaunen, Kerzen, Kräuter und Figürchen zum Beschwören guter oder vielleicht auch böser Geister.

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#Reisebilder: Ein Rückblick auf unsere Instagram-Challenge

Instagram Challange Reisen

Ich weiß, Instagram hat in letzter Zeit nicht mehr unbedingt den besten Ruf. Erst ging der Aufschrei der fehlenden Authentizität durch die Blog-Welt, dann beschwerte man sich über geänderte Algorithmen und schließlich kam die merkwürdige Neuerung „Instagram Stories“, die das Netzwerk sozusagen eins zu eins von Snapchat abgekupfert haben soll. Was soll ich sagen – ich mag die App trotzdem noch richtig gerne. Ich scrolle mich einfach gerne durch hübsche Bilder aus aller Welt, und genauso gern teile ich meine Fotos von unterwegs. Klar finde auch ich es absurd, dass dort 18-Jährige mit Fotos von rosanen Smoothies oder sich selbst im Bikini siebenstellige Follower-Zahlen haben, aber solche Accounts finden sich in meiner Abonnement-Liste einfach nicht. Stattdessen bin ich jedes Mal wieder begeistert, auf was für großartige Natur- und Reisebilder ich stoße.

Instagram ist für mich eine schöne Kombination aus sozialem Netzwerk und Portfolio, und doch geht der Austausch bei mir häufig ein wenig unter. Klar, ich bemühe mich, auf Kommentare zu antworten und like auch mal Bilder von anderen, wenn sie mir gefallen. Aber darüber hinaus bin ich, wenn man das so sagen kann, ziemlich faul. Kommentare schreibe ich selten und mein Profil gleicht immer mehr einem Portfolio als einer Seite, auf der man spontane Momente direkt aus dem Smartphone hochlädt. Ich mag das und möchte nicht damit anfangen, stattdessen mein Frühstück zu fotografieren, aber trotzdem brauche ich manchmal einen kleinen Anstoß, etwas spontanere und vor allem persönlichere Bilder hochzuladen, einen Blick hinter die Kulissen zu geben, sozusagen, und zu den Fotos auch mal etwas mehr zu erzählen.

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Mit Lomography in London: Ein fotografischer Reiseführer

Lomography London

Ich liebe es, analog zu fotografieren, und ich liebe die Lomographie. Leider komme ich viel zu selten dazu, meine Kameras auszuführen – auf Reisen nehme ich meistens die Spiegelreflex und habe oft keine große Lust, ständig zwischen zwei Kameras zu wechseln.

Das muss sich ganz definitiv ändern! Um in Zukunft mehr Lomo-Bilder von meinen Reisen mitzubringen, habe ich mir selbst eine kleine Challenge überlegt: Zu einigen Orten, die ich besuche, werde ich in Zukunft kleine Lomography-Travelguides schreiben. Ich werde Orte und Aktivitäten suchen, bei denen es sich ganz besonders lohnt, mit einer verrückten kleinen Plastik-Analogkamera aufzukreuzen, und natürlich werde ich euch meine Bilder präsentieren. Dazu möchte ich zu jeder Stadt auch die analoge Kamera vorstellen, mit der die Fotos aufgenommen wurde. Letztendlich geht es schließlich darum, euch die Fotografie mit Film näher zu bringen, und ich glaube, viele haben erst mal Hemmungen, wenn es um den Kamerakauf geht. Gerade bei Lomography gibt es ja eine riesige Auswahl, da fällt die Wahl schwer – mit ein paar Stichpunkten zur Benutzung und den Fähigkeiten und Grenzen jeder Kamera möchte ich euch ein bisschen helfen.

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12mal12: Meine Empfehlungen im April

Zitat Reisen Unrecht

Ich muss ja ganz selbstkritisch eingestehen: Den Namen „12mal12“ haben meine Monatsempfehlungen eigentlich nicht mehr verdient. Zwölf mal zwölf Empfehlungen, das war die Idee, also einmal im Monat ein Artikel mit zwölf Punkten – und nun habe ich schon wieder einen Monat ausgelassen. Dafür gibt es diesmal eine schöne große Sammlung mit verschiedensten Empfehlungen für dich. Wie immer freu ich mich, wenn du mir in den Kommentaren deine persönlichen Monatsempfehlungen verrätst! Weiterlesen

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Elfmal Kurioses aus China

Kurioses China

Wenn einer eine Reise tut in ein Land wie China, dann ist das Erste, das alle Daheimgebliebenen hinterher fragen: „Hast du was Absurdes erlebt?“

(Wenn du hier schon eine Weile mitliest, dann hast du dich das bestimmt auch schon gefragt, oder?)

Das Doofe: Ich weiß gar nicht genau, was ich erzählen soll. Es gab nicht das eine total verrückte Erlebnis, von dem ich hinterher als allererstes berichten musste. Stattdessen waren es die kleinen Dinge, die mich überrascht haben und die ich hin und wieder etwas kurios fand. An vielen Stellen war China so gar nicht wie die Vorstellung davon, die ich im Kopf hatte.

Was also berichten? Noch dazu – will ich den Ideen und Klischees der Leute entsprechen und vom Kuriosen berichten? Oder sollte ich, um Exotisierung und Sensationslust zu vermeiden, einfach mal erzählen, dass vieles nicht so anders war als woanders auf der Welt? Andererseits – was wäre das Reisen ohne die kleinen Überraschungen, die das Bild, was man im Kopf hatte, um 180 Grad drehen?

Ich hab mich deshalb entschlossen, eine kleine Liste zusammenzustellen mit den Überraschungen, die China für mich bereit hielt. Elfmal Kurioses aus dem Reich der Mitte – viel Spaß damit! 🙂 Weiterlesen

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12mal12: Meine Monatsempfehlungen im Februar

Abenteuer

Der Februar ist für mich extra schnell vorbeigegangen. Warum? Weil ich diesen Monat fast komplett meiner Bachelorarbeit gewidmet habe. Wer täglich in der Bibliothek sitzt und konzentriert arbeitet, bekommt von der Außenwelt nicht mehr so viel mit – und an dem zieht die Zeit nur so vorbei. Aber es hat sich gelohnt: Ich bin fast fertig und kann mich auf den März freuen, in dem spannendere Termine anstehen: Die ITB, ein Wochenende in London, und natürlich ganz viel Planung und Vorbereitung für Ecuador!

Wie (fast) jeden Monat gibt es heute, am Ende des Monats, meine 12 Empfehlungen. Das können Blogartikel, Bücher, Filme, Projekte, Ideen oder etwas ganz anderes sein – eben alles, auf das ich im Feburar gestoßen bin und das mir gefallen, mich beeindruckt oder inspiriert hat. Ich wünsch dir ganz viel Spaß beim Stöbern! Weiterlesen

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Kulinarisch durch die Regensburger Altstadt

Stadtführungen haftet ja gerne mal ein etwas altbackenes, langweiliges Image an. Wer erinnert sich nicht an Klassenausflüge, auf denen man bei vierzig Grad im Schatten durch kleine Gassen und mittelalterliche Plätze gescheucht wurde und in Gedanken eigentlich schon längst im Freibad war?

Und gerade, wer selbst in touristisch beliebten Städten wohnt, kann sie irgendwann einfach nicht mehr ertragen, die Horden an gut gelaunten Männern und Frauen fünfundsechzig plus, in medizinisch korrekten Freizeitschuhen und beigen Wanderwesten, die einer jungen Frau mit Regenschirm oder anderem Erkennungsmerkmal in der Hand hinterherdackeln. In Regensburg weiß man im Sommer bereits, welche Teile der Innenstadt man besser meiden sollte – schon allein, weil Touristengruppen immer und grundsätzlich die Wege versperren, die man als Einheimische nutzen möchte, um von A nach B zu kommen. Weiterlesen

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Mein Schoko-Lebkuchen-Aufstrich & Tipps gegen Zucker

Ein zuckerfreier Advent ist so eine Sache: Lebkuchen, Vanillekipferl & Co. springen einem bei jedem Supermarktbesuch sofort ins Auge und auf dem Weihnachtsmarkt riecht es schon wieder so herrlich gut nach gebrannten Mandeln… Dennoch: Aufgeben ist für mich keine Option!

Möglichkeiten, gesunde und dennoch süße und leckere Kleinigkeiten zuzubereiten, gibt es en masse, und viele schmecken mir sogar besser als die herkömmlichen Süßwaren. Eine davon ist mein selbst kreierter Schoko-Lebkuchen-Aufstrich, der meiner Meinung nach Nutella um Welten schlägt. Heute präsentiere ich dir das Rezept und bin damit Teil des Adventskalenders von Blogging Under the Mistletoe. Ganz unten am Ende dieses Artikels gibt es eine Übersicht über die anderen Türchen! Weiterlesen

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Die spannendsten und skurrilsten Märkte in Lima

Wenn ich die peruanische Hauptstadt in drei Worten beschreiben müsste, würde ich wohl „vielseitig“, „groß“ und „chaotisch“ wählen. Wer alle drei Eigenschaften zur gleichen Zeit erleben möchte, muss nur einen der vielen Märkte in Lima besuchen. Ob man etwas braucht oder nicht, ist dabei zweitrangig, denn die meisten Märkte sind für sich schon ein richtiges Erlebnis. Besonders Freitagabend und am Wochenende treten sich die Menschen fast gegenseitig auf die Füße, alles um einen herum wuselt und alle paar Meter läuft unterschiedliche Musik. Reizüberflutung total – und an jeder Ecke neue Skurrilitäten. Weiterlesen