Kategorie: Erfahrungen

Erfahrungen

Macht Reisen einsam? {Werbung}

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Ende letzten Jahres stellte mir unter einem Instagram-Bild jemand eine Frage, über die ich erst lachen und dann doch etwas schlucken musste: „Studierst du eigentlich noch?“

Ich weiß – auf meinen Social Media-Kanälen mag es so aussehen, als ob ich nur noch unterwegs wäre. Dabei ist das weder meine Realität noch mein Wunsch – ich bin immer noch Vollzeit-Studentin und will das auch nicht ändern. Dafür finde ich mein Fach viel zu spannend. Mein Geld verdiene ich zum Großteil nicht mit diesem Blog oder „mit dem Reisen“, sondern in einem thematisch völlig anders gelagerten Nebenjob. Und selbst die Arbeit mit und über heldenwetter spielt sich zu einem Großteil am heimischen Schreibtisch ab. (Okay, das war gelogen… auf dem Sofa oder im Bett.)

Viel unterwegs, oder zumindest mehr unterwegs als die meisten, bin ich trotzdem. Und gerade weil viele dieser Reisen auf die eine oder andere Weise „beruflich“ sind, muss ich mein Umfeld dabei zu Hause lassen. Darum, dass das nicht immer einfach ist, soll es in diesem Artikel gehen. Weiterlesen

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7 Gründe, Bonn zu lieben

Ja, ich geb’s zu, Bonn hat nicht den besten Ruf. Die meisten Menschen antworten mit einer von zwei Reaktionen darauf, dass ich in der ehemaligen Bundeshauptstadt wohne: Ohje, ist das nicht so eine total hässliche Industriestadt? Oder: Schnarch!

Bonn gilt als spießig und reich, als irgendwo in der Vergangenheit stecken geblieben. Als eine Stadt, die irgendwann aus unerfindlichen Gründen mal wichtig war und 1999 mit dem Umzug der Bundesbehörden nach Berlin in den Dornröschenschlaf gefallen ist. Sowohl weltpolitisch, als auch im Kleinen – in Bonn werden abends nach der Tagesschau die Bürgersteige hochgeklappt. Weiterlesen

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Sag niemals nie! Eure Abenteuer

Fast einen Monat liegt der Einsendeschluss zu meiner Blogparade bereits zurück – und am Ende habe ich mich aus Zeitgründen kaum noch darum kümmern können, eure Beiträge zu bewundern und einzupflegen. Schande über mein Haupt! Aber besser spät als nie, kommt hier natürlich noch der Überblick über alle eingesendeten Beiträge.

Ich glaube, es liegt am Thema der Blogparade, dass ich diesmal besonders viel Freude daran hatte, eure Beiträge zu lesen: Viele haben sich dazu inspirieren lassen, wirklich lebensverändernde Geschichten zu erzählen oder ihre tiefsten Ängste preis zu geben. Und es war besonders schön für mich, zu erfahren, dass ich nicht der einzige Schisser bin. Im Gegenteil, auch viele von euch geraten beim Reisen häufig an ihre persönlichen Grenzen – und, und das ist ja eigentlich viel wichtiger, überschreiten sie auch gerne. Weiterlesen

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Was isst man eigentlich in Irland? Gewinnspiel & Ankündigung

Reisen und essen sind für mich zwei Dinge, die so fix zusammengehören wie Burger und Pommes oder Tomate und Mozzarella – also SEHR fix. Ich bin kein Fan davon, mein Essen zu fotografieren und vor allem nicht davon, diese Fotos dann auch noch auf meinen Social Media-Kanälen zu teilen, daher bekommt ihr es selten mit, aber kochen, backen, essen, probieren und alles, was dazugehört, das ist definitiv eine meiner Leidenschaften – genau wie das Reisen auch. Weiterlesen

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Wenn Nationalstolz durch den Magen geht

Peruanisches Essen

Seit meiner Zeit in Ecuador und Peru ist mittlerweile mehr als ein Monat vergangen. Und so kann ich, glaube ich, ziemlich gut feststellen, was ich am meisten vermisse: Die vielen lebhaften, bunten, trubeligen Märkte, wie es sie vor allem in Lima an jeder Ecke gibt. Ein kunterbuntes Durcheinander aus den verschiedensten Obst- und Gemüsesorten, Gewürzen und Chilischoten, die häufig allein aufgrund der Masse phänomenal aussehen, ein Labyrinth aus Gerüchen, ein Gewirr aus Stimmen. Jede Abzweigung entführt einen in eine andere Abteilung, hier noch Limonen, dort auf einmal Frühstücksstände und gegenüber – natürlich – das rohe Fleisch, das blutig und oft von Fliegen umschwirrt von dicken Haken hängt, der rohe Fisch, der mit seinem Gestank den halben Markt überlagert, da helfen auch die Räucherstäbchen nichts, die die Verkäufer hoffnungsvoll angezündet haben. Die kleinen Marktrestaurants haben an Tafeln angeschrieben, was es zum Mittagessen gibt, und wieder einmal kann man sich nicht entscheiden. Wenn man überhaupt noch Hunger hat, denn das viele Obst sah wieder einmal viel zu verlockend aus, auch wenn man bei vielen Dingen nicht mal weiß, welchen Teil man davon eigentlich isst. Und auf manchen Märkten gibt es in irgendeiner Ecke sogar noch Übersinnliches zu bestaunen, Kerzen, Kräuter und Figürchen zum Beschwören guter oder vielleicht auch böser Geister.

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#Reisebilder: Ein Rückblick auf unsere Instagram-Challenge

Instagram Challange Reisen

Ich weiß, Instagram hat in letzter Zeit nicht mehr unbedingt den besten Ruf. Erst ging der Aufschrei der fehlenden Authentizität durch die Blog-Welt, dann beschwerte man sich über geänderte Algorithmen und schließlich kam die merkwürdige Neuerung „Instagram Stories“, die das Netzwerk sozusagen eins zu eins von Snapchat abgekupfert haben soll. Was soll ich sagen – ich mag die App trotzdem noch richtig gerne. Ich scrolle mich einfach gerne durch hübsche Bilder aus aller Welt, und genauso gern teile ich meine Fotos von unterwegs. Klar finde auch ich es absurd, dass dort 18-Jährige mit Fotos von rosanen Smoothies oder sich selbst im Bikini siebenstellige Follower-Zahlen haben, aber solche Accounts finden sich in meiner Abonnement-Liste einfach nicht. Stattdessen bin ich jedes Mal wieder begeistert, auf was für großartige Natur- und Reisebilder ich stoße.

Instagram ist für mich eine schöne Kombination aus sozialem Netzwerk und Portfolio, und doch geht der Austausch bei mir häufig ein wenig unter. Klar, ich bemühe mich, auf Kommentare zu antworten und like auch mal Bilder von anderen, wenn sie mir gefallen. Aber darüber hinaus bin ich, wenn man das so sagen kann, ziemlich faul. Kommentare schreibe ich selten und mein Profil gleicht immer mehr einem Portfolio als einer Seite, auf der man spontane Momente direkt aus dem Smartphone hochlädt. Ich mag das und möchte nicht damit anfangen, stattdessen mein Frühstück zu fotografieren, aber trotzdem brauche ich manchmal einen kleinen Anstoß, etwas spontanere und vor allem persönlichere Bilder hochzuladen, einen Blick hinter die Kulissen zu geben, sozusagen, und zu den Fotos auch mal etwas mehr zu erzählen.

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Mit Lomography in London: Ein fotografischer Reiseführer

Lomography London

Ich liebe es, analog zu fotografieren, und ich liebe die Lomographie. Leider komme ich viel zu selten dazu, meine Kameras auszuführen – auf Reisen nehme ich meistens die Spiegelreflex und habe oft keine große Lust, ständig zwischen zwei Kameras zu wechseln.

Das muss sich ganz definitiv ändern! Um in Zukunft mehr Lomo-Bilder von meinen Reisen mitzubringen, habe ich mir selbst eine kleine Challenge überlegt: Zu einigen Orten, die ich besuche, werde ich in Zukunft kleine Lomography-Travelguides schreiben. Ich werde Orte und Aktivitäten suchen, bei denen es sich ganz besonders lohnt, mit einer verrückten kleinen Plastik-Analogkamera aufzukreuzen, und natürlich werde ich euch meine Bilder präsentieren. Dazu möchte ich zu jeder Stadt auch die analoge Kamera vorstellen, mit der die Fotos aufgenommen wurde. Letztendlich geht es schließlich darum, euch die Fotografie mit Film näher zu bringen, und ich glaube, viele haben erst mal Hemmungen, wenn es um den Kamerakauf geht. Gerade bei Lomography gibt es ja eine riesige Auswahl, da fällt die Wahl schwer – mit ein paar Stichpunkten zur Benutzung und den Fähigkeiten und Grenzen jeder Kamera möchte ich euch ein bisschen helfen.

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12mal12: Meine Empfehlungen im April

Zitat Reisen Unrecht

Ich muss ja ganz selbstkritisch eingestehen: Den Namen „12mal12“ haben meine Monatsempfehlungen eigentlich nicht mehr verdient. Zwölf mal zwölf Empfehlungen, das war die Idee, also einmal im Monat ein Artikel mit zwölf Punkten – und nun habe ich schon wieder einen Monat ausgelassen. Dafür gibt es diesmal eine schöne große Sammlung mit verschiedensten Empfehlungen für dich. Wie immer freu ich mich, wenn du mir in den Kommentaren deine persönlichen Monatsempfehlungen verrätst! Weiterlesen

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Elfmal Kurioses aus China

Kurioses China

Wenn einer eine Reise tut in ein Land wie China, dann ist das Erste, das alle Daheimgebliebenen hinterher fragen: „Hast du was Absurdes erlebt?“

(Wenn du hier schon eine Weile mitliest, dann hast du dich das bestimmt auch schon gefragt, oder?)

Das Doofe: Ich weiß gar nicht genau, was ich erzählen soll. Es gab nicht das eine total verrückte Erlebnis, von dem ich hinterher als allererstes berichten musste. Stattdessen waren es die kleinen Dinge, die mich überrascht haben und die ich hin und wieder etwas kurios fand. An vielen Stellen war China so gar nicht wie die Vorstellung davon, die ich im Kopf hatte.

Was also berichten? Noch dazu – will ich den Ideen und Klischees der Leute entsprechen und vom Kuriosen berichten? Oder sollte ich, um Exotisierung und Sensationslust zu vermeiden, einfach mal erzählen, dass vieles nicht so anders war als woanders auf der Welt? Andererseits – was wäre das Reisen ohne die kleinen Überraschungen, die das Bild, was man im Kopf hatte, um 180 Grad drehen?

Ich hab mich deshalb entschlossen, eine kleine Liste zusammenzustellen mit den Überraschungen, die China für mich bereit hielt. Elfmal Kurioses aus dem Reich der Mitte – viel Spaß damit! 🙂 Weiterlesen

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12mal12: Meine Monatsempfehlungen im Februar

Abenteuer

Der Februar ist für mich extra schnell vorbeigegangen. Warum? Weil ich diesen Monat fast komplett meiner Bachelorarbeit gewidmet habe. Wer täglich in der Bibliothek sitzt und konzentriert arbeitet, bekommt von der Außenwelt nicht mehr so viel mit – und an dem zieht die Zeit nur so vorbei. Aber es hat sich gelohnt: Ich bin fast fertig und kann mich auf den März freuen, in dem spannendere Termine anstehen: Die ITB, ein Wochenende in London, und natürlich ganz viel Planung und Vorbereitung für Ecuador!

Wie (fast) jeden Monat gibt es heute, am Ende des Monats, meine 12 Empfehlungen. Das können Blogartikel, Bücher, Filme, Projekte, Ideen oder etwas ganz anderes sein – eben alles, auf das ich im Feburar gestoßen bin und das mir gefallen, mich beeindruckt oder inspiriert hat. Ich wünsch dir ganz viel Spaß beim Stöbern! Weiterlesen