Schlagwort: Zuhause

Gedanken

Warum ich immer ein Zuhause brauchen werde

Lange habe ich mich ein bisschen davor gescheut, meinen Blog als „Reiseblog“ zu bezeichnen. Eigentlich passt vom Wort her wenig besser darauf, aber die verschiedenen (sich auch so benennenden) Reiseblogs, die ich damals kannte, stießen mich ab. Sie erzählten keine Geschichten vom Reisen, sondern gaben Tipps, was man wie und wo gesehen haben „muss“. Sie schrieben zwar einen Blog, sprachen aber ständig von einem „Business“. Und alle schienen pausenlos unterwegs zu sein, und das nicht nur von Stadt zu Stadt, sondern von Kontinent zu Kontinent. Ich las zum ersten Mal den Begriff „Digitaler Nomade“ und fühlte mich nochmal falscher. Schließlich hänge ich durchs Studium sozusagen in Deutschland fest und bin weit entfernt davon, reisend und ohne deutsche Adresse mein Geld online zu verdienen. Und das stört mich nicht einmal…

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Erfahrungen

stadt.land.liebe Juli

Uff, uff, uff. Der Juni war ein vollgestopfter Monat bei mir. Vor lauter Unikram und mehr bin ich kaum noch dazu gekommen, irgendetwas für den Blog zu machen. Noch dazu hat das Wetter mir doch des öfteren einen Strich durch die Rechnung gemacht – man konnte wirklich kaum vorausplanen, einige Tage im Juni hatten zumindest in Jena doch eher April-Feeling. Vor allem das Projekt stadt.land.liebe musste darunter leiden, und ich habe tatsächlich nur eine Aufgabe bewältigen können. Die anderen sind aber gedanklich abgespeichert und werden hoffentlich in Zukunft angegangen! Weiterlesen

Erfahrungen

International sein in Deutschland

Momentan hat mich das Fernweh ganz stark gepackt. Dabei bin ich doch gerade erst aus Amsterdam und Rotterdam zurück! Doch ich habe mir, seit meiner Rückkehr aus Peru, so meine Möglichkeiten gesucht, das Verlangen nach Neuem, nach Unbekanntem, nach allem, was ganz weit weg ist, zu stillen. Ich kenne Menschen aus ganz verschiedenen Ländern und Kulturen, und freue mich immer, wenn ich Zeit habe, darauf, internationale Veranstaltungen zu besuchen. Doch ich weiß auch, dass es manchmal nicht ganz einfach ist, in diese internationale „Szene“ hineinzurutschen. Deswegen dachte ich mir, ich fasse mal ein paar Tipps bzw. Einrichtungen zusammen, an die man sich wenden kann, wenn man mal Lust hat, das Fernweh von daheim zu bekämpfen. Vielleicht hilft es ja der/dem einen oder anderen! Weiterlesen

Impressionen

Unter Rittern

Heute gibt es auch wieder eine richtige Fotoflut, mit Bildern, die eigentlich am Osterwochenende entstanden sind. Da war ich ein bisschen am kränkeln, das Wetter war sehr wechselhaft, und bei meinem Freund und mir machte sich eine Daheim-auf-dem-Sofa-liegen-Stimmung breit. Wir hatten schon gut gegessen und waren ein bisschen traurig darüber, dass die geplante Radtour ins Wasser fallen musste, bevor es dann doch noch aufklarte und wir spontan entschieden, in einen Ort nahe Jena zu fahren, um dort auf die Leuchtenburg zu wandern. Das Aufraffen war ein bisschen schwierig, der Aufstieg zur Burg noch härter, aber es hat sich so was von gelohnt! Die Natur war so unglaublich schön und bei Sonnenuntergang eine wunderbare Stimmung. Weiterlesen

Geschichten

stadt.land.liebe März #3

Mit etwas Schreck musste ich feststellen, dass der Monat ja schon fast um ist und ich von den März-Aufgaben des Projekts stadt.land.liebe erst zwei Aufgaben erledigt hatte! Bisher habe ich nämlich nur einen Text über meine Umgebung geschrieben und ziemlich viele Frühlingsfotos geschossen. Fehlen noch drei Aufgaben – also ab aufs Fahrrad und losfotografiert 🙂 Eine kleine Abwechslung gibts noch dazu: Während die letzten Bilder in Jena aufgenommen wurde, bin ich gerade auf Elternbesuch in Regensburg – und so ist dieser Post quasi eine „Heimat“-Special Edition bei stadt.land.liebe.

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Impressionen

Von Füchsen und Schafen

Ganz im Sinne meiner „Vorsätze“ habe ich mir am Sonntag eine Auszeit vom Lernalltag genommen und bin mit dem Lieblingswanderbegleiter ein bisschen raus ins Grüne. Besser gesagt, rauf statt raus – wir entschieden uns nämlich, hoch bis zu einem Turm zu wandern, den man zwar von der Stadt aus oft sieht, den wir aber immer noch nur von unten kannten – wie gut, dass es in Jena so viele Berge gibt, dass man quasi jedes Wochenende einen neuen entdecken kann. Weiterlesen

Erfahrungen

Ein Wochenende in Regensburg

Könnt ihr euch noch an meinen Artikel über mein Wochenende in Leipzig erinnern? Danach hatte ich mir vorgenommen, eine kleine Serie „Ein Wochenende in…“ zu machen – immer, wenn ich irgendwo hinreise, und über die Städte, die ich schon kenne. Dazu ist es allerdings nicht wirklich gekommen – trotzdem kommt heute endlich mal der passende Beitrag für Regensburg. Hier bin ich sozusagen eine Expertin – schließlich habe ich 18 meiner Lebensjahre dort verbracht und bin auch heute noch ab und an übers Wochenende oder in den Ferien dort. Ich habe versucht, ein paar Dinge zusammenzutragen, die für Touristen interessant sein könnten, und auch ein paar Insider-Tipps einfließen zu lassen. Vielleicht gibt es auch mal einen zweiten Teil – und ich würde sehr gerne eure Meinung erfahren! Interessieren euch solche Posts überhaupt? Weiterlesen

Impressionen

Feiertags

Ein kleiner fotografischer Eindruck der vergangenen zwei Wochen. Erkundungen in Regensburg, München und Jena – heute mal ganz unkommentiert.

Geschichten

Einfach paradiesisch

Jena. Immer so ganz knapp über 100.000 Einwohner, die magische Grenze, die in Deutschland die Groß- von der mittleren Stadt unterscheidet. Irgendwo in der Mitte Deutschlands schlängelt sich die Stadt ganz schmal an der Saale entlang, rechts und links gesäumt von Bergen – hust – einem Hochplateau, natürlich. Ja, irgendwo in der Mitte Deutschlands. „Denn es kennt ja niemand außerhalb von Thüringen Thüringen“, sang Rainald Grebe. Während man mit jedem Bundesland irgendetwas verbindet – ob nun Positives oder Negatives – gibt es über Thüringen nicht allzu viel zu sagen. Und genauso ist das mit Jena. Jena ist nicht die erwähnenswerteste Stadt Deutschlands, ganz bestimmt auch nicht die spannendste oder schönste. Auch nicht die historischste und schon gar nicht die touristischste. Wer hier geboren ist, will meistens eher weg, am besten nach Berlin oder zumindest nach Erfurt. Es ist schon bezeichnend, dass ich in dem einen Jahr, das ich nun in Jena lebe, erst ein oder zwei Menschen kennen gelernt habe, die in Jena geboren sind. Und wer hier Urlaub macht, verbringt seine Zeit eher in der Goethestadt Weimar. Weiterlesen

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