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Erfahrungen

Macht Reisen einsam? {Werbung}

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Ende letzten Jahres stellte mir unter einem Instagram-Bild jemand eine Frage, über die ich erst lachen und dann doch etwas schlucken musste: „Studierst du eigentlich noch?“

Ich weiß – auf meinen Social Media-Kanälen mag es so aussehen, als ob ich nur noch unterwegs wäre. Dabei ist das weder meine Realität noch mein Wunsch – ich bin immer noch Vollzeit-Studentin und will das auch nicht ändern. Dafür finde ich mein Fach viel zu spannend. Mein Geld verdiene ich zum Großteil nicht mit diesem Blog oder „mit dem Reisen“, sondern in einem thematisch völlig anders gelagerten Nebenjob. Und selbst die Arbeit mit und über heldenwetter spielt sich zu einem Großteil am heimischen Schreibtisch ab. (Okay, das war gelogen… auf dem Sofa oder im Bett.)

Viel unterwegs, oder zumindest mehr unterwegs als die meisten, bin ich trotzdem. Und gerade weil viele dieser Reisen auf die eine oder andere Weise „beruflich“ sind, muss ich mein Umfeld dabei zu Hause lassen. Darum, dass das nicht immer einfach ist, soll es in diesem Artikel gehen. Weiterlesen

Gedanken

Wir Ländersammler. Eine offene Entschuldigung

Schultafel Globus

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Ich muss mich hiermit kurz outen. Einmal vorweg: Ich reise, weil ich wissen möchte, wie es woanders aussieht, weil ich spannende Natur erleben möchte, weil ich Spaß und Abwechslung suche, weil ich Freunde in anderen Ländern habe oder weil es sich einfach so ergibt. Ich reise vergleichsweise langsam und interessiere mich wenig für Sehenswürdigkeiten. Ich bemühe mich, die jeweiligen Länder und Orte zu verstehen, interessiere mich für Kultur, Geschichte, Politik und Architektur. Und doch besitze ich eine Rubbelkarte, auf der ich besuchte Länder freilegen kann. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich ein Zug- oder Flugticket in ein Land buche, das ich noch nie zuvor betreten habe. Und ich halte regelmäßig inne, um nachzuzählen, wie viele Länder ich bisher bereist habe. Es ist keine Zahl, mit der es sich anzugeben lohnt, aber ich freue mich trotzdem, wenn sie wächst. (Spoiler: Es sind mittlerweile so viele Länder, wie ich Jahre alt bin!) Ich erzähle gern von meinen Reisen und von meiner Zeit in Südamerika und mir ist schon mehr als einmal aufgefallen, dass ich damit ziemlich altklug und arrogant klingen kann. Ich kaufe Avocados und Mangos im Supermarkt, auch wenn mein Geldbeutel darüber weint, und bestelle mir ab und an peruanische Chilipasten oder Süßigkeiten im Internet. Mein WG-Zimmer ist voller Souvenirs aus Peru und China und Reiseführern zu Südamerika oder Portugal. Weiterlesen

Geschichten

Geht das auch nochmal in International English? Und andere Geschichten aus England.

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1. Man spricht ja Englisch, man muss ja. Die Sprache ist heute kein Bonus mehr, sondern eine Grundvoraussetzung für Studium, Job und natürlich auch fürs Reisen. Alle Sprachen der Welt kann man nicht lernen – aber mit englisch kann man sich zumindest in vielen Teilen der Welt durchschlagen. Ich dachte eigentlich auch, ich würde englisch sprechen. Und dann kam ich nach England. Zwar wurde ich meistens halbwegs verstanden, doch wer mit mir sprach, hielt es wohl absolut nicht für nötig, den eigenen Dialekt abzuschalten oder auch nur das Sprechtempo ein wenig herunterzuschrauben. Ein, zwei „Pardon?“ später, war dann zwar die Situation gelöst (oder zumindest meine Geduld erschöpft…), aber es blieb bei mir ein bitterer Nachgeschmack. Ist mein Englisch also doch nicht so gut, dass es zum Überleben reicht?

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