Schlagwort: stadtlandliebe

Erfahrungen

Projekt stadt.land.liebe – Abschluss

Das Projekt stadt.land.liebe, das hier seit März läuft, hat mir unheimlich viel Spaß gemacht. Es hat mich wirklich dazu angetrieben, rauszugehen und meine Umgebung zu erkunden. Ich hab in den vergangenen Monaten wirklich eine kleine Entwicklung durchgemacht und jetzt so gar kein Problem mehr, einfach abends bei schönem Licht spontan allein das Haus zu verlassen und Fotos zu machen. So sind viele schöne Bilder entstanden… und das nicht nur bei mir! Auch ihr habt grandiose Texte geschrieben und wunderschöne Fotos gemacht, und ihr hattet unheimlich kreative Ideen.

Ich hab zum Beispiel Nachtfotos gemacht – und ganz viele urbane Nachrichten eingefangen. Und ich hatte einfach unheimlich viel Spaß, mir eure Interpretationen der Aufgaben anzusehen.

Aber in den letzten Monaten hatte ich weder die Zeit noch die Lust dazu, das Projekt großartig fortzuführen. Mir fielen keine guten Aufgaben mehr ein, und stattdessen ärgerte ich mich ein bisschen darüber, dass ich in den vergangenen Monaten so tolle Aufgaben hatte und nicht dazu kam, diese zu erledigen. Deswegen hab ich beschlossen, das Projekt hiermit abzuschließen. Aber gleichzeitig hab ich mir eine Kleinigkeit überlegt, damit stadt.land.liebe nicht völlig in der Versenkung verschwindet: alle Aufgaben findet ihr in einem PDF-Dokument, das ihr euch ganz einfach herunterladen könnt.

Das Dokument könnt ihr euch an die Pinnwand oder den Kühlschrank hängen und immer mal wieder draufschauen, wenn ihr euch unkreativ oder uninspiriert fühlt. Oder ihr packt es in die Fototasche, damit ihr, wenn ihr schon mal mit der Kamera unterwegs seid, gleich nochmal ein paar mehr Inspirationen zur Hand habt.

Ich hoffe, die Idee gefällt euch und ihr seid mir nicht allzu böse, dass ich das Projekt nicht mehr weiterführe. Ich hab sogar noch zwei neue Herbst-Aufgaben mit reingepackt!

Nicht vergessen werden sollen aber selbstverständlich die Teilnehmerinnen im August:

  • Sabrina hat richtig spannende Gewitterstimmung eingefangen – aus der Draußen- und der Drinneperspektive.
  • Täbby hat ebenfalls ein Gewitter fotografisch dokumentiert, und zudem auch noch alle anderen Aufgaben bearbeitet, Hut ab!

Vielen Dank an alle, die jemals teilgenommen und dieses Projekt bereichert haben!

Erfahrungen

stadt.land.liebe August

Uff, der Juli war ein bewegter Monat bei mir. Die ersten zwei Wochen verbrachte ich abwechselnd vor dem Schreibtisch und draußen im Park, jeweils mit Lernkarteikarten in der Hand, und brachte nach und nach meine Prüfungen hinter mich. Die restlichen zwei Wochen ging es in den Urlaub – weshalb am Anfang zusätzlich zum Lernen noch der Urlaub geplant werden musste. Und so habe ich euch leider keine einzige Juli-Aufgabe präsentieren können. Das heißt nicht, dass ich sie nicht erfüllt (oder zumindest immer im Hinterkopf gehabt) hätte: Ich habe in Jena und in Zagreb den botanischen Garten besucht, habe den ganzen Urlaub hinweg viele Fotos von Lichtstimmungen gemacht (gut, das ist vielleicht ein bisschen geschummelt – auf einem durchschnittlichen 36-Bilder-Film sind bei mir wohl immer mindestens 10 Fotos, die sich irgendwie mit Licht beschäftigen…), und natürlich habe ich auch den Sommer genossen. In Jena habe ich festgestellt, dass der botanische Garten einfach ganz wunderbare Plätze bietet, um sich in den Schatten zu setzen und zu lernen, und man nur selten von Schülergruppen abgelenkt wird, die nach einer bestimmten Baumart suchen. Ein bisschen verloren gegangen bin ich natürlich auch, irgendwie passiert so etwas im Urlaub doch häufiger, als man es eigentlich möchte, und doch ist es super, um ganz neue Orte zu entdecken. Weiterlesen

Erfahrungen

stadt.land.liebe Juli

Uff, uff, uff. Der Juni war ein vollgestopfter Monat bei mir. Vor lauter Unikram und mehr bin ich kaum noch dazu gekommen, irgendetwas für den Blog zu machen. Noch dazu hat das Wetter mir doch des öfteren einen Strich durch die Rechnung gemacht – man konnte wirklich kaum vorausplanen, einige Tage im Juni hatten zumindest in Jena doch eher April-Feeling. Vor allem das Projekt stadt.land.liebe musste darunter leiden, und ich habe tatsächlich nur eine Aufgabe bewältigen können. Die anderen sind aber gedanklich abgespeichert und werden hoffentlich in Zukunft angegangen! Weiterlesen

Impressionen

stadt.land.liebe Juni: Spaß mit Farbpaletten

Ich hab ja schon beim letzten Foto der Woche erzählt, dass mein Kalender momentan etwas voller ist. So hatte ich auch bisher noch keine Zeit, nach draußen zu gehen und die Aufgaben des momentanen stadt.land.liebe-Monats zu erfüllen. Echt schade – ich hab seit Anfang des Projekts eine lange Liste mit möglichen Aufgaben, und da der Juni der tollste Monat des Jahres (und mein Geburtstagsmonat) ist, habe ich einige meiner Lieblingsaufgaben hineingepackt. Und dann sitze ich zu Hause, schreibe Karteikarten und versuche, mir verschiedene Theoretiker der internationalen Beziehungen in den Kopf zu prügeln… Mein Geburtstagswochenende, also das vom 29. Juni, wird jedoch komplett unifrei gelassen werden. Was genau ich dann tun werde, weiß ich noch nicht, aber ich freue mich schon sehr, vielleicht mal wieder mit dem Lieblingsmann ausgedehnt spazieren zu gehen, so was gab es bei uns schon länger nicht mehr.

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Erfahrungen

stadt.land.liebe Juni

Uff, ganze fünfzehn Aufgaben konnten schon erfüllt werden im Projekt stadt.land.liebe! Und diesen Monat kommen die nächsten fünf hinzu. Langsam entsteht hier eine richtig große Datenbank an Aufgaben – falls jemand von euch Langeweile hat, kann er sich ja mal die Aufgaben von März, April oder Mai ansehen. Im Beitrag zum März gibts übrigens auch ein paar Infos dazu, was das hier überhaupt soll, und wie ihr mitmachen könnt 🙂 Weiterlesen

Gedanken

stadt.land.liebe Mai #2 – Heimweh statt Fernweh

Diesmal bin ich sogar schon bei der dritten stadt.land.liebe-Aufgabe – der Mai ist ein produktiver Monat! Die Aufgabe für den heutigen Post lautet also folgendermaßen:
Heimweh statt Fernweh. Wonach sehnst du dich, wenn du längere Zeit weg von deinem Zuhause bist? Beantworte diese Frage, egal, ob in einem Text, in Fotos oder ganz kreativ.
Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mich um diesen Text ganz schön herumgedrückt habe. Es gibt viele Dinge, die ich im Ausland an Deutschland vermisse, aber einige davon sind vielleicht sehr spezifisch – und ich wollte nicht zu viele Dinge erwähnen. Deswegen geht es heute um vier Punkte, die vielleicht eher ein bisschen ideeller Natur sind. Und es gibt nicht nur einen Text zur Heimweh-Aufgabe, sondern zugleich die Nacht-Fotos, womit ich ganze vier Aufgaben abhaken darf! Über die Nachtfotografie und meine Liebe zur Anti-Perfektion hatte ich ja gestern schon geschrieben.
Nachdem es langsam nicht mehr so kalt draußen ist und auch die Nächte wärmer werden: Schnapp dir ein Stativ und mach Fotos bei Nacht! Weiterlesen

Erfahrungen

stadt.land.liebe Mai #1 – Fenster, Türen und Geschichten

Inspiriert von Aileens Mittwochsprojekt, bei dem ein Thema „Behind the Door“ lautete, gab es diesen Monat im Projekt stadt.land.liebe die Aufgabe, drei Türen und drei Fenster zu fotografieren. Wer hier schon länger mitliest, kann sich denken, dass es mir schwer fiel, mich tatsächlich auf jeweils drei Fotos zu beschränken! Aber ich habe es wirklich geschafft. Weiterlesen

Erfahrungen

stadt.land.liebe Mai

Die Zeit verfliegt wirklich ganz schön – nun schreibe ich schon zum dritten Mal einen stadt.land.liebe Post mit fünf neuen Aufgaben. Die sind diesmal hoffentlich ein bisschen machbarer und weniger speziell als letztes Mal. Ich weiß, nicht überall gibt es ein verlassenes Gebäude, das auch noch zugänglich ist und außerdem hat nicht jeder Zeit dafür, so eine aufwändige Foto-Tour zu machen. Wahrscheinlich lag es vor allem daran, dass diesen Monat nicht ganz so viele mitgemacht haben wie letztes Mal – trotzdem, vielen lieben Dank an alle Teilnehmerinnen, eure Beiträge waren klasse! Weiterlesen

Impressionen

Urbane Nachrichten #1

Schon bei Veröffentlichung des letzten Fotos der Woche habe ich erzählt, dass eine der Aufgaben im Projekt stadt.land.liebe mir diesen Monat wirklich ans Herz gewachsen ist. Street Art fand ich immer schon spannend, und ich liebe auch Blogs wie Notes of Berlin, in denen lustige, kurzfristige Nachrichten im öffentlichen Raum festgehalten werden.
An allen möglichen Orten, in meiner Nähe, im Stadtzentrum, überall, habe ich nun also, angestoßen durch das Projekt stadt.land.liebe, angefangen, Botschaften abzufotografieren, die Menschen auf irgendeine Art und Weise hinterlassen haben, und hatte wirklich viel Spaß dabei. Manchmal entdeckt man Grafittis, Sprüche, Zeichnungen dort, wo man sie überhaupt nicht erwartet, und nicht selten bringen einen solche Nachrichten zum Schmunzeln. Da ich wirklich, wirklich viele Fotos gemacht habe, werde ich sie in mehrere Posts aufteilen – mal sehen, vielleicht hört das auch mit dem April gar nicht auf. Ich könnte mir gut vorstellen, das als neues kleines Projekt „Urbane Nachrichten“ weiterzuführen. Schließlich ist es auch sehr spannend zu sehen, wie sich vor allem Kunst an öffentlichen Gebäuden entwickelt. Oft kommt Neues hinzu, Altes wird übermalt, manchmal entstehen richtige Konversationen. Weiterlesen