Schlagwort: Blogging

Geschichten

Reisebegegnungen. Aufruf zur Blogparade

Reisebegegnungen

Fragt man Backpacker und Individualreisende nach dem, was Reisen für sie besonders macht, antworten sie oft, dass es die Begegnungen sind. Die Gespräche mit Einheimischen, das Zusammensitzen mit Reisegefährten, die Erweiterung des persönlichen Horizonts, kurze Momente der Verbundenheit, ob geteiltes Glück oder geteilte Angst. Und doch – auf unseren Blogs stellen wir Sehenswürdigkeiten vor und schreiben von unseren Gedanken und Gefühlen. Die Reisebegegnungen, die uns doch so prägen und noch Jahre später ein Lächeln aufs Gesicht zaubern, sind uns oft höchstens einen kurzen Absatz wert.

2016 möchte ich das ändern: Begegnungen mit den verschiedensten Menschen unterwegs sollen eine große Rolle auf dem Blog spielen, egal ob in Form von Portraits, Geschichten oder Interviews. Auch möchte ich es mir (inspiriert von Gregors Foto-Projekten) angewöhnen, von Reisebekanntschaften, vom Couchsurfing-Host bis zum sympathischen Sitznachbarn im Bus, Fotos zu machen. Denn was könnte schöner und persönlicher sein als die bildgewordene Erinnerung an jemanden, mit dem man gemeinsam gelacht hat?!

Als Auftakt dieser Idee, als Inspiration für mich und als Anregung für euch habe ich beschlossen, eine Blogparade zu starten: Ich möchte von deinen Reisebegegnungen lesen! Weiterlesen

Gedanken

Bloggen, Transparenz und Authentizität: Ein Ausblick

Vögel Himmel

Die Blog-Welt folgt manchmal ganz eigenen Jahreszeiten. Nach der Adventszeit, in der viele Blogs vor Gewinnspielen überquillen, geht es nach ein paar Tagen Weihnachtsruhe ohne Umschweife in den Jahresrückblicks-Flash. Was waren die besten Artikel, die beliebtesten Fotos? Wie haben sich die Statistiken und die Follower-Zahlen entwickelt? Welche Reise war die schönste, die längste oder die weiteste? Was ist einem persönlich passiert? Und was ist für 2016 geplant, wo soll es hingehen?

Auf meinem eigenen Blog war es stattdessen ruhig. So gern ich es mag, zum Jahresende auf das Vergangene zurückzublicken und mich aufs Neue zu freuen, so schwer hätte ich es dieses Jahr gefunden, einen Jahresrückblick zu schreiben. Denn für mich selbst war dieser 31. Dezember kein Zeitenwechsel und kein einschneidender Punkt, im Gegenteil. 2016 statt 2015, die Änderung der Zahl am Ende des Datums scheint mir dieses Jahr das einzige zu sein, was um Mitternacht passiert ist. All die Nostalgie, das Pläneschmieden, die Gedanken, die mich sonst zu dieser Jahreszeit umtreiben, sind dieses Jahr ausgeblieben. Und 2015 war ein gutes, aber ruhiges Jahr, ein Jahr ohne Höhen und Tiefen, ein Jahr voll leisem Glück.

Auch, wenn ich selbst keinen geschrieben habe, habe ich viele Jahresrückblicke auf verschiedenen Blogs gelesen. Und bei dem einen oder anderen sind mir Gedanken wieder gekommen, die mir seit dem Herbst im Kopf herum schwirren und da nachdenkliche Zeilen ja doch irgendwie gut zum Jahresstart passen, pack ich sie jetzt einfach mal aus: Wohin wird sich das Bloggen 2016 und danach meiner Meinung nach entwickeln? Weiterlesen

Erfahrungen

12mal12: Meine Empfehlungen im November

Uff – Relaunch und andere Dinge haben mir diesen Monat echt den letzten Nerv geraubt! Dazu war das Wetter auch noch wenig berauschend… Naja, neuer Monat, neues Glück, oder? Zuerst gibt es aber noch meine zwölf liebsten Empfehlungen für dich. Viel Spaß beim Stöbern! Weiterlesen

Erfahrungen

Relaunch tut gut

Tadadadadammm… Voilà und herzlich willkommen zu heldenwetter zweipunktnull!

Ich freue mich, dir meine brandneue Version von heldenwetter vorstellen zu dürfen. Auch, wenn die URL noch die gleiche ist, habe ich die Blogging-Plattform gewechselt: Statt auf der Google-eigenen Plattform Blogger schreibe ich jetzt auf meinem ganz eigenen WordPress-Blog! Und zur Feier des Tages gibts natürlich auch für alle Foto-Freaks und WeltenbummlerInnen etwas zu gewinnen – scroll am besten gleich mal nach unten und mach mit! Weiterlesen

Gedanken

Setz‘ ein Ausrufezeichen!

Gefühlt überall poppen momentan Artikel auf, oder besser gesagt persönliche Geständnisse, in denen Bloggerinnen und Blogger zugeben, dass bei ihnen „irgendwie die Luft raus“ ist. Der „Blogger-Burnout“ ist zum Begriff geworden. Es wird über die Oberflächlichkeit der Szene diskutiert, über die Sinnhaftigkeit der eigenen Online-Präsenz, über den Trend zur Kommerzialisierung und zu Blogs, die keine Tagebücher, ja nicht einmal mehr Online-Magazine, sondern kleine Unternehmen sind. Es geht um den Sommer und darum, dass man keine Lust mehr hat, ständig online sein zu müssen. Es geht um den Drang zu Perfektion und um den Wunsch, sich nicht mehr nach dem richten zu müssen, was andere sehen wollen.

Auch mir gefällt manches in der Blogger-Welt nicht. Ich kann mit Modeblogs, die nur uninspirierte aus H&M und Zara zusammengestellte Outfits zeigen, wenig anfangen, genauso wie mit der Vorstellung der neusten Limited Edition von Essie, die nur aus Pressetexten besteht. Ich sehe es kritisch, dass aus Reiseblogs inzwischen oft herauszulesen ist, Kündigung und Weltreise wären die einzigen Schritte zum ewigen Glück. Der zehnte hübsch angerichtete Frühstückskaffee auf meiner Instagram-Timeline ödet mich nur noch an. Und den Satz „Ich helfe dir, dein Online-Business aufzubauen“ kann ich inzwischen nicht mehr hören, da mich das Ganze viel zu sehr ans Tupperware-Prinzip erinnert – oder an ein Buch mit Tipps zum Reichwerden: „Schreib ein Buch darüber, wie man zum Millionär wird, und such dir ein paar Idioten, die es für viel Geld kaufen!“ Weiterlesen

Erfahrungen

Hinter den Kulissen: So entsteht ein Blogartikel

Vor ewig langer Zeit, genauer gesagt im April 2013, habe ich schon einmal etwas darüber geschrieben, wie es bei heldenwetter hinter den Kulissen abläuft. Letztens bin ich auf den Artikel gestoßen und war überrascht darüber, wie viel sich geändert hat bei meiner Blogging-Routine. In vielen Dingen bin ich um einiges „professioneller“ geworden oder musste aufgrund von Zeitdruck einfach noch ein bisschen mehr organisieren, in anderen habe ich einfach sozusagen die richtige Methode für mich gefunden, nachdem ich lange verschiedene Möglichkeiten ausprobiert hatte. Und umgezogen bin ich auch noch, weshalb sich mein Arbeitsplatz verändert hat. Hier also mein neuer, aktualisierter Beitrag „Hinter den Kulissen“ – viel Spaß beim Lesen! Weiterlesen

Erfahrungen

Glücklicher und entspannter bloggen?! Meine Tipps

Wir Hobby-Blogger wollen es oft nicht wahrhaben. „Ich mach das ja eh nur aus Spaß“, sagen wir und sitzen dann noch bis spät abends am neuen Artikel, der morgen noch online gehen muss. Während die Wäsche sich neben der Maschine stapelt und eigentlich auch noch der Seminartext für morgen gelesen werden sollte… Gut, das ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Aber wahrscheinlich kennst du auch das Problem, dass du manchmal gerne Tage mit zweiundvierzig statt vierundzwanzig Stunden hättest, um alles zu schaffen, was du dir vorgenommen hast. Und dass du sogar an dein Hobby so hohe Ansprüche stellst, dass du dich hin und wieder selbst unter Druck setzt. Mir zumindest geht es manchmal so – es ist nicht immer ganz so leicht, Uni, Sprachkurse, Arbeit, Blog und Sozialleben zeitlich unter einen Hut zu bekommen, vor allem, da ich die meisten Dinge schließlich nicht nur erledigen, sondern auch noch besonders gut hinbekommen möchte. Mittlerweile habe ich aber ein paar Strategien entwickelt, um all dem Herr (oder Frau?!) zu werden und vor allem das, was für den Blog anfällt, so entspannt, ruhig und effizient wie möglich anzugehen – und dachte mir, die teile ich heute mal. Vielleicht helfen dir meine Tipps ja weiter? Ich denke mir, sie lassen sich nicht nur aufs Bloggen, sondern auch auf andere Lebensbereiche anwenden. Weiterlesen

Erfahrungen

Wie gestalte ich meine Beiträge auch optisch ansprechend? {Blogparade: Richtig bloggen}

Die Blogparade „Richtig bloggen“ geht in die zweite Runde und ich freue mich schon seit Wochen riesig darauf. Irgendwie macht es mir unheimlichen Spaß, Blog-Tipps zu schreiben. Den Artikel zum Thema Kreatief, mit dem ich bei der ersten Runde der Parade dabei war, habe ich trotz der Länge in einem Rutsch geschrieben, weil ich gar nicht mehr aufhören konnte… Und diesmal ging es mir fast genauso, vor allem, weil ich mir wieder so ein spannendes Thema aussuchen konnte: die optisch ansprechende Gestaltung von Blogposts.

Gleich vorweg möchte ich festhalten, dass ich auf keinen Fall die Weisheit mit Löffeln gefressen habe. Ich schreibe hier meine Meinung und meine Erfahrung auf. Ich weiß, der Name „Richtig bloggen“, das klingt, als gäbe es überhaupt ein „falsches“ Bloggen. So ein Quatsch – dein Blog muss dir gefallen und soll das sein, was du daraus machst. Wenn du allerdings Lust darauf hast, deine Reichweite ein bisschen zu steigern und deinen Blog optisch ansprechender für den Großteil deiner Besucherinnen und Besucher zu machen, dann können die unten stehenden Tipps für dich hilfreich sein. Ich habe größtenteils jedoch darauf verzichtet, etwas vorzuschreiben, und verstehe diesen Beitrag vorrangig als eine Sammlung an Möglichkeiten, um kreativ zu werden. Deswegen habe ich für jeden Punkt auch versucht, Beispiele auf anderen Blogs zu finden. Weiterlesen

Erfahrungen

111 frühlingshafte Artikelideen {+ 11 Foto-Freebies!}

Manchmal, da hat man eine tolle Idee, oder sogar fünf davon. Aber keine einzige lässt sich in diesem Moment umsetzen. So ging es mir mit der Blogparade „Frühlingsvorboten“: Erst wollte ich mal wieder ein schönes Rezept mit euch teilen und fotografieren. Das Problem ist nur, dass ich momentan tagsüber arbeite und noch dazu in einer relativ dunklen Wohnung mit Fenstern zum Hinterhof wohne – und so mit dem Kochen wahrscheinlich erst bei Dunkelheit fertig gewesen wäre. Am Wochenende kam mich mein Freund besuchen, den ich nicht mit den Worten „Ich muss da übrigens noch Cupcakes backen und fotografieren!“ begrüßen wollte… So war auch das Wochenende erst einmal für Foto-Aktionen gesperrt. Dann kam ich auf die Idee, dass ich euch ja frühlingshafte Wallpaper anbieten könnte. Ich bin sogar in den Botanischen Garten in Berlin-Dahlem marschiert, um ein paar schöne Blumenbilder für euch mitzubringen, was rückblickend eine etwas sinnlose Aktion war, denn aufgrund der recht frühen Schließzeiten musste ich nach einer kleinen Runde schon wieder los. Bilder habe ich nun auch, aber als ich dann vor dem Laptop saß und die Bilder zusätzlich mit ein paar schönen Sprüchen versehen wollte – kam einfach gar nichts dabei heraus. Ich bin wohl irgendwie nicht zur Gestalterin hübscher, moderner Grafiken und Typographie gemacht… Weiterlesen

Gedanken

Das Bloggen – Von Leidenschaft und Transparenz

Vor ein paar Tagen ging ein Raunen durch die Blogwelt. Mel vom wunderbaren Blog Gourmet Guerilla entschied sich, den Lesern zu antworten, die sie für ihre Kooperationen mit Firmen verurteilten, und schrieb eine Auflistung darüber, was ein Blog im Monat so kostet. Viele freuen sich über die klaren Worte, andere sind mit der Zusammenstellung der Kosten nicht ganz zufrieden – oder machen sich gar Sorgen über Mels Kaufverhalten und ihre hohen monatlichen Ausgaben für Speicherkarten oder Foto-Props. „Warum es mit Blogs in Deutschland nie etwas werden kann“, heißt da gar der Titel eines Blogposts, der auf Mels Liste antwortet.Solche Aufschreie und Diskussionen sind in der Blogwelt häufig und fallen meist dann am heftigsten aus, wenn sie das Bloggen selbst betreffen. Anschließend muss natürlich jeder seinen Senf dazugeben, vielleicht, um wirklich etwas zu sagen, vielleicht auch nur, um durch den ganzen Hype neue potentielle Leser auf seine Seite zu locken… Ich beteilige mich an solchen Diskussionen meist höchstens per kurzem Kommentar unter dem entsprechenden Blogpost oder in meiner 12mal12-Serie und möchte dennoch diesem Thema heute einen ganzen Artikel widmen. Wobei, eigentlich ist das falsch gesagt. Schließlich bin ich mit meinem Blogpost so spät dran, dass ich kaum noch in die Diskussion einsteigen kann. Stattdessen möchte ich die Debatte als Inspiration für ein paar Worte zum Thema Bloggen, Kosten, Leidenschaft und Transparenz benutzen, die mir schon seit Längerem auf der Seele brennen. Weiterlesen

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