Erfahrungen

Tipps für gute Outfitfotos

Ich bin viel auf anderen Blogs unterwegs, und oft sehe ich tolle Outfits, die einfach grauenvoll in Szene gesetzt sind, un mein Fotografenherz blutet ein bisschen. Ich bin selbst wirklich kein Profi, was das Thema Modelfotografie angeht, aber es gibt ein paar einfache Punkte, die man befolgen kann, um Fotos von Personen gleich zwanzigmal besser aussehen zu lassen. Ich hoffe, ihr könnt vielleicht mit dem einen oder anderen Tipp etwas anfangen 🙂 Weiterlesen

Impressionen

Strangers II

Ich hatte ja bereits einen zweiten Strangers-Post angekündigt. Wer den Alten bereits vergessen hat, darf hier noch einmal nachlesen. Hier im zweiten Teil befinden sich übrigens hauptsächlich Fotos, die analog aufgenommen wurden, also mit meiner alten Nikon F601. Ich finde, Streetfotografie mit analogen Kameras hat nochmal einen ganz anderen Reiz. Es ist ja schon sehr unerwartet und wenig planbar, wer und was einem vor die Linse läuft, und wenn man das Ganze auf Film festhält, hält das nochmal Überraschungen bereit. Zudem empfand ich das Fotografieren mit meiner Nikon immer als eine größere Herausforderung als mit der Sony, da ich manuell fokussieren muss. Da ist schnelle Reaktion gefordert 😉 Außerdem hat man bei analogen Bildern selbstverständlich dieses wunderbare Vintage-Gefühl, das, wie ich finde, toll zu dieser Art der Fotografie passt. Weiterlesen

Geschichten

Von der Schwierigkeit des Heldinnen-seins

Dieser Beitrag ist Teil der Blogparade „Alltagshelden“ – die gesamte Liste mit allen Posts findet ihr hier. Morgen geht es übrigens bei Flo weiter und übermorgen bei Chiara.

Als ich noch zur Schule ging, hatte ich relativ klare Vorstellungen davon, was gut und was schlecht war. Und ich hatte keine Probleme, meine Überzeugungen zu vertreten. Ich wurde Vegetarierin, schraubte meinen Konsum auf ein Minimum herunter, kaufte vieles Bio und Fair Trade, und verbrachte fast die gesamte Zeit, die mir neben der Schule blieb, mit diversen politischen Aktivitäten, vor allem im Bildungsstreik und bei der Grünen Jugend. Das ging so in etwa ein Dreivierteljahr lang gut – dann ging erst mal das Abitur vor, ich brauchte außerdem viel Zeit für mich. Nach meinem achtzehnten Geburtstag wurde erst einmal ein Monat quasi durchgefeiert. Und dann ging es für mich ab nach Peru. Dort habe ich alles Politische erst einmal zur Seite geschoben, um alle Eindrücke in mich aufnehmen und verarbeiten zu können. Weiterlesen

Geschichten

Projekt Fernweh: Reisen ist Leben

Heute geht es im Projekt Fernweh in eine ganz andere Region, und zwar nach Osteuropa, genauer gesagt in die tolle Hauptstadt Ungarns, Budapest. Dort wird Isabelle nämlich bald für eine Weile leben und arbeiten. Mehr könnt ihr auf ihrem Blog erfahren.

Nur Reisen ist Leben, wie umgekehrt das Leben Reisen ist. Jean Paul

Wenn es nach dem Schriftsteller Jean Paul geht, werden meine Semesterferien das reinste Leben sein, denn es steht eine große Reise an: Budapest wartet auf mich. Oder warte ich auf Budapest? Denn seit Wochen, ja Monaten, zieht es mich in die Ferne und ich kann es kaum erwarten… Warum das so ist, werde ich euch heute zeigen. Weiterlesen

Geschichten

Projekt Fernweh: Ein Grund zum Reisen

Heute gibt es mal einen etwas ungewöhnlicheren Beitrag zum Projekt Fernweh. Markus von Nummer Neun schreibt von einem Erlebnis, das er nicht mehr vergessen wird. Viel Spaß beim Lesen!

Warum man gerne reist, das lässt sich manchmal ja an ganz einfachen Dingen fest machen. Kleine Augenblicke, in denen man weiß, diesen Moment wird man nie mehr vergessen. Dafür haben sich die ganzen Strapazen gelohnt. Dafür macht man das. So einen Moment hatte ich vor einigen Jahren in Kolumbien. Und davon möchte ich euch jetzt erzählen.Strandurlaub, das hasse ich ja. Eng an eng auf den Handtüchern oder den Liegen in der Sonne brüten. Vor dir das brausende Meer, hinter dir die Hotelketten. Getrennt am Besten nur durch eine vielbefahrene Straße. Die Strandpromenade. Dauernd jemand, der dir etwas verkaufen will. Eiscreme, Sonnenbrillen, Melooooone. Irgendwo hört jemand laute Musik (und dazu nicht die beste), die Kinder spielen im Sand, die Jugendlichen spielen mit… naja um zum Punkt zu kommen: Urlaub am Strand ist überhaupt nicht meins. Spätestens nach einem Tag wird mir langweilig. Am Pool schon nach einem halben. Maximal. Weiterlesen

Impressionen

Strangers I

Stef von magnoliaelectric hat letztens zwei Posts mit dem Titel „People in Paris“ veröffentlicht und mich damit ein bisschen angestoßen, mal wieder in meiner Fotokiste bzw. auf meiner Festplatte zu suchen. (Dazu kam noch, dass ich letzte Woche stundenlang im Archiv von Benoit Paillés Fotos gesucht habe…) Früher bin ich sehr gerne im Urlaub oder auch daheim durch die Straßen gelaufen und habe Fotos gemacht. Von Gebäuden, vom Zusammenspiel zwischen Licht und Schatten, und auch sehr gerne von Menschen. Menschen zu fotografieren, oder sie quasi als Gestaltungsmittel in einem Bild einzusetzen, hat einen ganz eigenen Reiz. Es ist eine sehr zufällige Sache, man weiß nie genau, was dabei herauskommt – mal fünf gute Bilder an einem Tag, mal gar nichts Spannendes. Oft wartet man an einer Stelle lange auf die richtige Situation, und manchmal entstehen Fotos ganz spontan. Mir ist es auch oft passiert, dass ich während des Fotografierens angesprochen wurde – auf Festen oder Events wurde ich manchmal sogar gefragt, ob ich denn ein Foto von jemandem oder einer Gruppe machen könnte. Weiterlesen

Gedanken

Der Blog und das Leben

Es ist 23:34. Ich liege ausgestreckt auf meinem Bett, den Laptop vor mir auf der Matratze, so hingebastelt, dass sowohl Internet- als auch Ladekabel gerade bis zur Steckdose reichen, und bearbeite Fotos für einen Artikel, der diese Woche online gehen soll. Heute war ich den ganzen Tag unterwegs, morgen stehen ab zehn Uhr früh Vorlesungen und ein hoffentlich ergiebiger Bibliotheksaufenthalt an. Mein Blick fällt durch das Fenster auf das gegenüberliegende Haus, in dem ein Fenster noch hell erleuchtet ist. Die Leute, die dort wohnen, gucken jetzt wahrscheinlich einen Film. Oder trinken ein Glas Wein bei einer letzten Unterhaltung vor dem Schlafengehen.

Und ich? Ich blogge. Würde ich das meinen Nachbarn erzählen, würden sie vermutlich erst mal fragen, was das überhaupt ist. Oder, ob ich denn eine professionelle Journalistin wäre. Schließlich hat die New York Times einen Blog, oder auch die Zeit. Naja, und ich. Weiterlesen

Erfahrungen

Alles glänzt so schön neu

Ich hatte ja bereits zum Neujahr angekündigt, dass ich ein bisschen am Design schrauben wollte. Das „ein bisschen schrauben“ hat sich dann zu einer Generalüberholung ausgeweitet. Wahrscheinlich haben sich nicht wenige beim Aufrufen meines Blogs heute gefragt, wo sie denn hier gelandet sind 😀 Ich hoffe mal, ihr habt euch nicht zu sehr erschrocken und ihr könnt euch langsam nach und nach an das neue Design gewöhnen!

Diesmal ist alles von mir selbst zusammengeschraubt. Auch Header, Kategorienbilder, Social Media-Buttons und so weiter habe ich selbst erstellt. Das war auch der wichtigste Grund für das neue Design – das Alte hat mir zwar mehr als gut gefallen, aber ich wollte endlich etwas komplett Eigenes, etwas, das ich vorzeigen kann, weil ich es selbst gemacht habe. Und daran basteln musste ich Bekloppte natürlich mitten in der Prüfungszeit… die Inspiration kommt manchmal zu den unnützesten Zeiten!

Hachja, was ich ein bisschen schade finde, ist, dass das alte Design doch sehr sehr ungewöhnlich war und sich sehr stark von anderen Blogs abgehoben hat. Dieses Kompliment habe ich öfter bekommen und mich immer ein bisschen gefühlt, als würde ich mich mit fremden Lorbeeren schmücken – schließlich stammte die Idee mit den Bildern auf der Startseite nicht von mir! Jetzt schwimmt heldenwetter zumindest designtechnisch im Blogger-Einheitsbrei mit und muss durch seinen Inhalt überzeugen. Da meine Posts meistens recht lang sind, habe ich allerdings den Magazine-Look von Copy Paste Love verwendet. So seht ihr auf der Startseite ein Bild und den Anfang des Textes und kommt nach einem Klick auf „Weiterlesen“ zum vollen Artikel.

Wie das bei neu erstellten Designs (zumindest bei mir) so ist, gibt es bestimmt noch ein paar Fehler, die ausgemerzt werden müssen, und ich werde die nächsten Tage über noch hier und da ein bisschen etwas ändern/perfektionieren. Vielleicht hätte ich noch ein paar Tage warten und alles, wirklich alles, perfekt coden sollen, aber nein – diese riesige Neuigkeit musste jetzt quasi mal raus! Kritik und Verbesserungsvorschläge nehme ich sehr gerne entgegen. Und Lob natürlich auch 🙂

Gedanken

Spotted: Frauenfeindlichkeit

Sind bei euch in der Stadt bzw. an der Uni auch diese Spotted-Seiten aus dem Boden geschossen? Wenn nein – das Prinzip ist recht einfach. Wenn jemand im Hörsaal, in der Bibliothek, auf der Straße, im Club, sonstwo einen Menschen entdeckt, der ihm gefällt bzw. den er gern näher kennen lernen würde, schickt er eine kurze Beschreibung der Person und des Ortes an die Seite, deren Inhaber sie anonym veröffentlichen. Wer sich angesprochen fühlt, kann dann kommentieren – oder auch die anderen Seitenbenutzer können bei der Suche helfen. Weiterlesen

Erfahrungen

Notizbücher und ich

Wer hier schon ein bisschen länger mitliest, dürfte mitbekommen haben, dass ich ein kleines bisschen verrückt nach Notizbüchern bin. Ich habe Notizbücher für jede Gelegenheit, und letztendlich benutze ich immer nur einen sehr geringen Prozentteil davon und meine Gedanken finden ihren Platz doch wieder auf Post-Its und Notizzetteln. Aber trotzdem, schon allein die Möglichkeit, diese Bücher mit Ideen und Plänen, Texten und Skizzen zu füllen, finde ich ganz wunderbar. Deswegen bin ich hin und weg von dem Päckchen, das mich diese Woche erreicht hat. Adrienne und Mathias von Rarbooks hatten mir ja bereits für das Wichtel-Gewinnspiel etwas gesponsert, und jetzt bin auch ich im Besitz von zwei wunderschönen Notizbüchern* aus ihrem Shop. Ihr Plan ist, Papier eine „zweite Chance“ zu geben, und so besteht jedes Notizbuch zu 90% aus Altmaterial, das durch Handarbeit wieder zu etwas Wertvollem, Hochwertigem und Schönem wird. Upcycling vom Feinsten 🙂 Weiterlesen