Erfahrungen

Projekt Fernweh: Eine kulinarische Weltreise

Der heutige Beitrag ist wirklich etwas ganz Besonderes. Denn eigentlich ist es nicht ein bloßer Post, sondern die Ankündigung zu einem ganz eigenen „Projekt Fernweh“ auf Ronjas Blog My World. Allzu viel möchte ich aber gar nicht verraten, also lest selbst!

Weil mich Arianes Idee ‚Fernweh‘ schon von Anfang an begeistert hat, war ich schon lange am tüfteln, was ich ihr für einen Beitrag schicken könnte, denn das ich an dem Projekt teilnehmen wollte war ganz klar. Als ich Ariane erzählte, dass ich gerne einen Beitrag schreiben würde, aber jedoch keinen üblichen Reisebericht verfassen wollte, schlug sie mir einen Post über eine kulinarische Weltreise vor, wo es doch auf meinem Blog so viel um Essen drehte. Weil ich so begeistert von Ihrer Idee war wollte ich nicht nur einen Post schreiben. Von da an reifte als das Projekt ‚Kulinarische Weltreise- einmal durch den Globus futtern‘. Je mehr ich mich mit der Idee beschäftigte, desto mehr stieg die Zahl der Länder, in deren Esskultur ich eintauchen wollte. Spanien. Chile. Schweden. Tibet. Indien. Südafrika. Und noch viel mehr. Wer also an Rezepten aus aller Welt interessiert ist, darf in den nächsten Wochen gerne einmal auf meinem Blog vorbeischauen :), denn heute möchte ich euch noch kein Rezept zeigen, sondern euch etwas über meine Erfahrungen mit der internationalen Küche erzählen. Weiterlesen

Geschichten

Projekt Fernweh: Wie ich lernte, an das Übersinnliche zu glauben

Heute gibt es den ersten Beitrag von mir, und zwar, wie sollte es anders sein, über Lima, Peru. Eine kleine Anekdote aus meinem Auslandsjahr, und gleichzeitig einer der Gründe, warum ich immer nach Peru zurückmöchte. Viel Spaß beim Lesen!Dezember 2010 bekam ich die mit zitternden Händen und Knien ersehnte Mail: Ich würde einen Freiwilligendienst machen dürfen. Wohin genau die Reise gehen sollte, wusste ich noch nicht, aber ich begann mich schon einmal mit Informationen bzw. Vorfreude-Material zu Lateinamerika, besonders zu den Andenländern Peru, Bolivien und Ecuador einzudecken. Und da fiel mir das GEO Spezial Peru und Bolivien in die Hände, in dem die beiden Länder als Orte beschrieben wurden, in denen das Magische noch immer Alltag ist. Naja, dachte ich. In irgendwelchen abgeschnittenen Andendörfern vielleicht, aber bestimmt nicht in den großen Städten – da ist die Moderne schließlich schon lange angekommen. Als ich dann wusste, dass ich in der 10-Millionen-Metropole Lima leben würde, verwarf ich den Gedanken an das Magische völlig. Wo sollten denn bitte Geister und Gespenser noch Platz finden zwischen grauen Hochhäusern, stinkenden Kleinbussen und Menschenmassen? Weiterlesen

Gedanken

Mein Lieblingsbuch

Jennifer Jäger hat eine Blogparade gestartet, und bei so tollen Projekten bin ich natürlich immer gerne dabei! Außerdem hatte ich bereits vor, etwas über Bücher zu schreiben, nur noch nicht den richtigen Anstoß dazu – hier ist er also 🙂 Wer sich anschließen möchte, hat noch bis zum 12. März Zeit, seinen Artikel zum Thema „Mein Lieblingsbuch“ zu veröffentlichen. Weiterlesen

Impressionen

Projekt Fernweh: Reise ins Licht

Heute gibt es einen weiteren etwas ungewöhnlicheren Beitrag zum Projekt Fernweh, und zwar von Moritz. Der hat Reisen aus der Perspektive eines Naturfotografens beschrieben und mir selbst stockte wirklich der Atem – sowohl beim Text als auch bei den unglaublichen Fotos. Ich wünsche euch viel Spaß!

Lofoten:
Reise ins Licht

„Ló“ für Luchs und „foten“ für Fuß. Mitten im europäischen Nordmeer liegt die Inselgruppe der Lofoten. Durch den Vestfjord sind sie vom Norwegischen Festland getrennt. Seine Zeit dort zu verbringen, ist wie eine Reise ins Licht.Wobei Licht hier ein sehr flexibler Begriff ist. Es ist nicht nur Licht im Sinne von Helligkeit, es ist auch Licht im Sinne unvorstellbarer Farben und Formen. Und das auch bei Nacht. Denn wenn der Sonnenuntergang direkt in den Sonnenaufgang mündet, lässt – bei ein wenig Glück mit dem Wetter – das stundenlange Farbspektakel der Mitternachtssonne die Landschaft erstrahlen.

Weiterlesen

Erfahrungen

Tipps für gute Outfitfotos

Ich bin viel auf anderen Blogs unterwegs, und oft sehe ich tolle Outfits, die einfach grauenvoll in Szene gesetzt sind, un mein Fotografenherz blutet ein bisschen. Ich bin selbst wirklich kein Profi, was das Thema Modelfotografie angeht, aber es gibt ein paar einfache Punkte, die man befolgen kann, um Fotos von Personen gleich zwanzigmal besser aussehen zu lassen. Ich hoffe, ihr könnt vielleicht mit dem einen oder anderen Tipp etwas anfangen 🙂 Weiterlesen

Impressionen

Strangers II

Ich hatte ja bereits einen zweiten Strangers-Post angekündigt. Wer den Alten bereits vergessen hat, darf hier noch einmal nachlesen. Hier im zweiten Teil befinden sich übrigens hauptsächlich Fotos, die analog aufgenommen wurden, also mit meiner alten Nikon F601. Ich finde, Streetfotografie mit analogen Kameras hat nochmal einen ganz anderen Reiz. Es ist ja schon sehr unerwartet und wenig planbar, wer und was einem vor die Linse läuft, und wenn man das Ganze auf Film festhält, hält das nochmal Überraschungen bereit. Zudem empfand ich das Fotografieren mit meiner Nikon immer als eine größere Herausforderung als mit der Sony, da ich manuell fokussieren muss. Da ist schnelle Reaktion gefordert 😉 Außerdem hat man bei analogen Bildern selbstverständlich dieses wunderbare Vintage-Gefühl, das, wie ich finde, toll zu dieser Art der Fotografie passt. Weiterlesen

Geschichten

Von der Schwierigkeit des Heldinnen-seins

Dieser Beitrag ist Teil der Blogparade „Alltagshelden“ – die gesamte Liste mit allen Posts findet ihr hier. Morgen geht es übrigens bei Flo weiter und übermorgen bei Chiara.

Als ich noch zur Schule ging, hatte ich relativ klare Vorstellungen davon, was gut und was schlecht war. Und ich hatte keine Probleme, meine Überzeugungen zu vertreten. Ich wurde Vegetarierin, schraubte meinen Konsum auf ein Minimum herunter, kaufte vieles Bio und Fair Trade, und verbrachte fast die gesamte Zeit, die mir neben der Schule blieb, mit diversen politischen Aktivitäten, vor allem im Bildungsstreik und bei der Grünen Jugend. Das ging so in etwa ein Dreivierteljahr lang gut – dann ging erst mal das Abitur vor, ich brauchte außerdem viel Zeit für mich. Nach meinem achtzehnten Geburtstag wurde erst einmal ein Monat quasi durchgefeiert. Und dann ging es für mich ab nach Peru. Dort habe ich alles Politische erst einmal zur Seite geschoben, um alle Eindrücke in mich aufnehmen und verarbeiten zu können. Weiterlesen

Geschichten

Projekt Fernweh: Reisen ist Leben

Heute geht es im Projekt Fernweh in eine ganz andere Region, und zwar nach Osteuropa, genauer gesagt in die tolle Hauptstadt Ungarns, Budapest. Dort wird Isabelle nämlich bald für eine Weile leben und arbeiten. Mehr könnt ihr auf ihrem Blog erfahren.

Nur Reisen ist Leben, wie umgekehrt das Leben Reisen ist. Jean Paul

Wenn es nach dem Schriftsteller Jean Paul geht, werden meine Semesterferien das reinste Leben sein, denn es steht eine große Reise an: Budapest wartet auf mich. Oder warte ich auf Budapest? Denn seit Wochen, ja Monaten, zieht es mich in die Ferne und ich kann es kaum erwarten… Warum das so ist, werde ich euch heute zeigen. Weiterlesen

Geschichten

Projekt Fernweh: Ein Grund zum Reisen

Heute gibt es mal einen etwas ungewöhnlicheren Beitrag zum Projekt Fernweh. Markus von Nummer Neun schreibt von einem Erlebnis, das er nicht mehr vergessen wird. Viel Spaß beim Lesen!

Warum man gerne reist, das lässt sich manchmal ja an ganz einfachen Dingen fest machen. Kleine Augenblicke, in denen man weiß, diesen Moment wird man nie mehr vergessen. Dafür haben sich die ganzen Strapazen gelohnt. Dafür macht man das. So einen Moment hatte ich vor einigen Jahren in Kolumbien. Und davon möchte ich euch jetzt erzählen.Strandurlaub, das hasse ich ja. Eng an eng auf den Handtüchern oder den Liegen in der Sonne brüten. Vor dir das brausende Meer, hinter dir die Hotelketten. Getrennt am Besten nur durch eine vielbefahrene Straße. Die Strandpromenade. Dauernd jemand, der dir etwas verkaufen will. Eiscreme, Sonnenbrillen, Melooooone. Irgendwo hört jemand laute Musik (und dazu nicht die beste), die Kinder spielen im Sand, die Jugendlichen spielen mit… naja um zum Punkt zu kommen: Urlaub am Strand ist überhaupt nicht meins. Spätestens nach einem Tag wird mir langweilig. Am Pool schon nach einem halben. Maximal. Weiterlesen

Impressionen

Strangers I

Stef von magnoliaelectric hat letztens zwei Posts mit dem Titel „People in Paris“ veröffentlicht und mich damit ein bisschen angestoßen, mal wieder in meiner Fotokiste bzw. auf meiner Festplatte zu suchen. (Dazu kam noch, dass ich letzte Woche stundenlang im Archiv von Benoit Paillés Fotos gesucht habe…) Früher bin ich sehr gerne im Urlaub oder auch daheim durch die Straßen gelaufen und habe Fotos gemacht. Von Gebäuden, vom Zusammenspiel zwischen Licht und Schatten, und auch sehr gerne von Menschen. Menschen zu fotografieren, oder sie quasi als Gestaltungsmittel in einem Bild einzusetzen, hat einen ganz eigenen Reiz. Es ist eine sehr zufällige Sache, man weiß nie genau, was dabei herauskommt – mal fünf gute Bilder an einem Tag, mal gar nichts Spannendes. Oft wartet man an einer Stelle lange auf die richtige Situation, und manchmal entstehen Fotos ganz spontan. Mir ist es auch oft passiert, dass ich während des Fotografierens angesprochen wurde – auf Festen oder Events wurde ich manchmal sogar gefragt, ob ich denn ein Foto von jemandem oder einer Gruppe machen könnte. Weiterlesen