Erfahrungen

Tag 1 – XXL-Kleid zu Langarm-Shirt

Einsteigen in die Upcyclings möchte ich heute mit meinem Lieblingsstück – auf das bin ich wirklich ganz besonders stolz. Es ist auch das Teil der Woche, in das ich am meisten Arbeit investiert habe, und das hat sich meiner Meinung nach wirklich gelohnt.

 

Das Kleid habe ich vor einiger Zeit in Jena in einem Second-Hand-Laden für einen Euro gekauft. Der Grund dafür waren die wunderschönen goldenen Perlenapplikationen oben auf den Ärmeln – so etwas selbst zu machen, ist unglaublich aufwendig, und verwenden lässt es sich immer irgendwie. Zum Anziehen war das Teil natürlich gar nichts, wie ihr auf dem vorher-Bild seht. Groß, unförmig, zu lang für ein T-Shirt, zu kurz für ein Kleid… Also musste Veränderung her. Weiterlesen

Erfahrungen

6 Tage, 6 Upcyclings

Wer sich an meinen „Ferien – und jetzt?!“-Post erinnert, der weiß bestimmt noch, dass ich hauptsächlich zwei Vorsätze hatte: Kleiderschrank auf- bzw. ausräumen und Klamotten upcyceln. Beides hab ich geschafft und kann euch jetzt ganz stolz einige Ergebnisse präsentieren. Damit ihr nicht erschlagen werdet, habe ich das Ganze auf die nächste Woche verteilt. 6 Tage, 6 Klamotten-Upcyclings. Einige davon waren nur ein kurzer Handgriff, andere haben länger gedauert und meine Nähkünste auf eine kleine Probe gestellt 😉

Zu den Bildern werde ich euch jeweils auch eine kurze Anleitung als Inspiration präsentieren.

Vielleicht kann ich ja wirklich den einen oder anderen dazu inspirieren, mal durch die eigenen Klamotten zu stöbern, das herauszusuchen, was man eigentlich gar nicht mehr trägt, weil es nicht mehr passt oder altmodisch aussieht – und etwas Schönes daraus zu machen, was wie neu aussieht.

Geschichten

Ein Wochenende in Leipzig

Verreisen, das war der Plan. Wenn es schon weder Peru noch Spanien sein konnte, dann wenigstens für ein Wochenende irgendwohin. Zuerst hatte ich die Idee, mit ein paar Freunden nach Prag zu fahren, doch wir stellten fest, dass wir schon viel zu spät dran waren, den Bus zu buchen. Und dass der ohnehin unser finanzielles Budget überstiegen hätte… Also wurde spontan umdisponiert und wir sind zu fünft ab nach Leipzig.

Letztendlich war ich sehr froh über diese Entscheidung. Ich kenne zugegebenermaßen recht wenig von Deutschland (war ja auch letzten November zum ersten Mal in Berlin!) und hatte schon länger vor, entweder eine kleine Deutschland-Tour oder ein paar Wochenend-Trips durch verschiedene Städte zu machen. Frankfurt, Hamburg, Dresden stehen da beispielsweise auf meiner Liste. Da war Leipzig schon mal ein super Einstieg 🙂 Weiterlesen

Erfahrungen

Projekt Fernweh: Eine kulinarische Weltreise

Der heutige Beitrag ist wirklich etwas ganz Besonderes. Denn eigentlich ist es nicht ein bloßer Post, sondern die Ankündigung zu einem ganz eigenen „Projekt Fernweh“ auf Ronjas Blog My World. Allzu viel möchte ich aber gar nicht verraten, also lest selbst!

Weil mich Arianes Idee ‚Fernweh‘ schon von Anfang an begeistert hat, war ich schon lange am tüfteln, was ich ihr für einen Beitrag schicken könnte, denn das ich an dem Projekt teilnehmen wollte war ganz klar. Als ich Ariane erzählte, dass ich gerne einen Beitrag schreiben würde, aber jedoch keinen üblichen Reisebericht verfassen wollte, schlug sie mir einen Post über eine kulinarische Weltreise vor, wo es doch auf meinem Blog so viel um Essen drehte. Weil ich so begeistert von Ihrer Idee war wollte ich nicht nur einen Post schreiben. Von da an reifte als das Projekt ‚Kulinarische Weltreise- einmal durch den Globus futtern‘. Je mehr ich mich mit der Idee beschäftigte, desto mehr stieg die Zahl der Länder, in deren Esskultur ich eintauchen wollte. Spanien. Chile. Schweden. Tibet. Indien. Südafrika. Und noch viel mehr. Wer also an Rezepten aus aller Welt interessiert ist, darf in den nächsten Wochen gerne einmal auf meinem Blog vorbeischauen :), denn heute möchte ich euch noch kein Rezept zeigen, sondern euch etwas über meine Erfahrungen mit der internationalen Küche erzählen. Weiterlesen

Geschichten

Projekt Fernweh: Wie ich lernte, an das Übersinnliche zu glauben

Heute gibt es den ersten Beitrag von mir, und zwar, wie sollte es anders sein, über Lima, Peru. Eine kleine Anekdote aus meinem Auslandsjahr, und gleichzeitig einer der Gründe, warum ich immer nach Peru zurückmöchte. Viel Spaß beim Lesen!Dezember 2010 bekam ich die mit zitternden Händen und Knien ersehnte Mail: Ich würde einen Freiwilligendienst machen dürfen. Wohin genau die Reise gehen sollte, wusste ich noch nicht, aber ich begann mich schon einmal mit Informationen bzw. Vorfreude-Material zu Lateinamerika, besonders zu den Andenländern Peru, Bolivien und Ecuador einzudecken. Und da fiel mir das GEO Spezial Peru und Bolivien in die Hände, in dem die beiden Länder als Orte beschrieben wurden, in denen das Magische noch immer Alltag ist. Naja, dachte ich. In irgendwelchen abgeschnittenen Andendörfern vielleicht, aber bestimmt nicht in den großen Städten – da ist die Moderne schließlich schon lange angekommen. Als ich dann wusste, dass ich in der 10-Millionen-Metropole Lima leben würde, verwarf ich den Gedanken an das Magische völlig. Wo sollten denn bitte Geister und Gespenser noch Platz finden zwischen grauen Hochhäusern, stinkenden Kleinbussen und Menschenmassen? Weiterlesen

Gedanken

Mein Lieblingsbuch

Jennifer Jäger hat eine Blogparade gestartet, und bei so tollen Projekten bin ich natürlich immer gerne dabei! Außerdem hatte ich bereits vor, etwas über Bücher zu schreiben, nur noch nicht den richtigen Anstoß dazu – hier ist er also 🙂 Wer sich anschließen möchte, hat noch bis zum 12. März Zeit, seinen Artikel zum Thema „Mein Lieblingsbuch“ zu veröffentlichen. Weiterlesen

Impressionen

Projekt Fernweh: Reise ins Licht

Heute gibt es einen weiteren etwas ungewöhnlicheren Beitrag zum Projekt Fernweh, und zwar von Moritz. Der hat Reisen aus der Perspektive eines Naturfotografens beschrieben und mir selbst stockte wirklich der Atem – sowohl beim Text als auch bei den unglaublichen Fotos. Ich wünsche euch viel Spaß!

Lofoten:
Reise ins Licht

„Ló“ für Luchs und „foten“ für Fuß. Mitten im europäischen Nordmeer liegt die Inselgruppe der Lofoten. Durch den Vestfjord sind sie vom Norwegischen Festland getrennt. Seine Zeit dort zu verbringen, ist wie eine Reise ins Licht.Wobei Licht hier ein sehr flexibler Begriff ist. Es ist nicht nur Licht im Sinne von Helligkeit, es ist auch Licht im Sinne unvorstellbarer Farben und Formen. Und das auch bei Nacht. Denn wenn der Sonnenuntergang direkt in den Sonnenaufgang mündet, lässt – bei ein wenig Glück mit dem Wetter – das stundenlange Farbspektakel der Mitternachtssonne die Landschaft erstrahlen.

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Erfahrungen

Tipps für gute Outfitfotos

Ich bin viel auf anderen Blogs unterwegs, und oft sehe ich tolle Outfits, die einfach grauenvoll in Szene gesetzt sind, un mein Fotografenherz blutet ein bisschen. Ich bin selbst wirklich kein Profi, was das Thema Modelfotografie angeht, aber es gibt ein paar einfache Punkte, die man befolgen kann, um Fotos von Personen gleich zwanzigmal besser aussehen zu lassen. Ich hoffe, ihr könnt vielleicht mit dem einen oder anderen Tipp etwas anfangen 🙂 Weiterlesen

Impressionen

Strangers II

Ich hatte ja bereits einen zweiten Strangers-Post angekündigt. Wer den Alten bereits vergessen hat, darf hier noch einmal nachlesen. Hier im zweiten Teil befinden sich übrigens hauptsächlich Fotos, die analog aufgenommen wurden, also mit meiner alten Nikon F601. Ich finde, Streetfotografie mit analogen Kameras hat nochmal einen ganz anderen Reiz. Es ist ja schon sehr unerwartet und wenig planbar, wer und was einem vor die Linse läuft, und wenn man das Ganze auf Film festhält, hält das nochmal Überraschungen bereit. Zudem empfand ich das Fotografieren mit meiner Nikon immer als eine größere Herausforderung als mit der Sony, da ich manuell fokussieren muss. Da ist schnelle Reaktion gefordert 😉 Außerdem hat man bei analogen Bildern selbstverständlich dieses wunderbare Vintage-Gefühl, das, wie ich finde, toll zu dieser Art der Fotografie passt. Weiterlesen

Geschichten

Von der Schwierigkeit des Heldinnen-seins

Dieser Beitrag ist Teil der Blogparade „Alltagshelden“ – die gesamte Liste mit allen Posts findet ihr hier. Morgen geht es übrigens bei Flo weiter und übermorgen bei Chiara.

Als ich noch zur Schule ging, hatte ich relativ klare Vorstellungen davon, was gut und was schlecht war. Und ich hatte keine Probleme, meine Überzeugungen zu vertreten. Ich wurde Vegetarierin, schraubte meinen Konsum auf ein Minimum herunter, kaufte vieles Bio und Fair Trade, und verbrachte fast die gesamte Zeit, die mir neben der Schule blieb, mit diversen politischen Aktivitäten, vor allem im Bildungsstreik und bei der Grünen Jugend. Das ging so in etwa ein Dreivierteljahr lang gut – dann ging erst mal das Abitur vor, ich brauchte außerdem viel Zeit für mich. Nach meinem achtzehnten Geburtstag wurde erst einmal ein Monat quasi durchgefeiert. Und dann ging es für mich ab nach Peru. Dort habe ich alles Politische erst einmal zur Seite geschoben, um alle Eindrücke in mich aufnehmen und verarbeiten zu können. Weiterlesen