Geschichten

Enger Blick, weiter Horizont

„Im Prinzip ist das eine große Straße mit Geschäften rechts und links, wo die Spanier günstige Zigaretten kaufen.“ Was ich im Vorfeld meiner Reise über Andorra höre, klingt nicht unbedingt verlockend. Zum Glück hat mich so etwas noch nie abgeschreckt – im Gegenteil, gerade über die Reiseziele, die ich eher anti-empfohlen bekomme, möchte ich mir mein eigenes Urteil bilden. Andorra mag zwar ein sehr kleiner weißer Fleck auf der Landkarte sein, aber – Vorsicht, Spoiler! – ihn zu erkunden, lohnt sich trotzdem sehr!

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Impressionen

Geburtstagsfakten: 24 Anekdoten und Wahrheiten über mich

fakten über mich

Ich habe heute Geburtstag, und so langsam komme ich damit in ein Alter, in dem man sich darüber nur noch bedingt freut. Ist mir glücklicherweise egal – in meiner Lebensphilosophie sollte man jede Gelegenheit zum Feiern ausnutzen.

Dass wir jahreszeitentechnisch bereits Ende Juni angekommen sind, bedeutet übrigens auch, dass ich inzwischen seit fast fünf Jahren blogge – seit sechs sogar, wenn man das Jahr mitzählt, in dem ich in Peru mein Auslands-Tagebuch geführt habe. Wenn ich durch alte Artikel stöbere (was ich seltener tue, als ich vielleicht sollte), dann erschrecke ich mich hin und wieder sehr über die unglaubliche Veränderung, die dieser Blog durchgemacht hat. Von der Abstellkiste für alles, was mir einfiel, hin zum Reiseblog mit professionellem Erscheinungsbild. Und dieselbe Veränderung haben viele Blogs durchgemacht, denen ich seit meinen Anfängen folge. Weiterlesen

Geschichten

Malmö ist ein Versprechen

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Ein Sommertag in Malmö, das ist wie die hippe Großstadt-Version von Ferien auf Saltkrokkan. Sorgen gibt’s hier keine, und wenn doch, dann helfen Zimtschnecken – und der Blick über den in Pastellfarben getauchten Öresund. Ein Tag dieser Stadt ist wie ein Versprechen darauf, dass Zukunftsvisionen auch wahr werden können. Weiterlesen

Geschichten

Geschichten aus kleinen Ländern

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„Die Welt ist klein!“ – Wie oft sagen wir das, wenn wir auf einer Party in Berlin jemand aus dem Nachbardorf in Hessen treffen – oder eine Bekannte aus der Uni plötzlich am anderen Ende des Landes neben uns im Bus sitzt? Gerade im großen Deutschland überrascht es uns, wenn man sich schließlich doch immer zweimal sieht. Doch wie ist das, wenn man in einem Land lebt, das nur ein paar Millionen – oder gar nur ein paar Hunderttausend Einwohner hat? Wenn man das Problem hat, dass die eigene Sprache nur von einer ziemlich niedrigen Zahl an Menschen gesprochen wird? Wenn die Hauptstadt des eigenen Landes so klein ist wie deutsche Provinzstädte? Wenn man auf einer Insel lebt, die vielleicht zu einem größeren Land gehört, aber dennoch komplett von dieser getrennt und nur bei Flut zu erreichen ist? Fühlen sich die Einwohner solcher kleinen Länder und Regionen isoliert – oder sind sie im Gegenteil darauf bedacht, sich möglichst stark nach außen hin zu öffnen? Weiterlesen

Geschichten

So klingt Leidenschaft: Musikinstrumentenbau im Vogtland

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Musikinstrumente sind eine Wissenschaft für sich – wenn etwas Klang erzeugt, dann kann jeder Millimeter Holz oder Metall einen Unterschied machen. Die Musikinstrumentenbauer im sächsischen Vogtland vereinen seit Jahrhunderten handwerkliches Können und das perfekte Gehör, um in Handarbeit Instrumente herzustellen, die von Hobby- und Profi-Musikern auf der ganzen Welt genutzt werden. Die Geschichte eines Besuchs bei ganz besonderen Künstlern. Weiterlesen

Geschichten

Der Kampf gegen die Elemente: Wettereskapaden in Irland

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Das irische Wetter hat zwei Eigenschaften: unberechenbar und unbarmherzig.

Kein Wunder, dass es in Irland nicht nur Hunde und Katzen regnet, sondern dass der irische Wind laut den Iren „eine Abkürzung durch dich durch nehmen“ würde, wenn er könnte, und dass die Sonne „die Steine spaltet“.

Dabei haben wir, als wir uns zu den berühmten Klippen von Moher aufmachen, eigentlich bisher eine wettertechnisch sanfte Woche hinter uns. Wenn es regnete, konnten wir uns immer rechtzeitig ins Auto retten – und Steine verätzt die Sonne Anfang März wohl auch noch nicht so ganz. Wir wiegen uns also noch in trügerischer Sicherheit. Weiterlesen

Geschichten

Was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen: Chaosgeschichten aus aller Welt

Ich habe eine beinahe beunruhigende Tendenz dazu, egal, wo ich gerade bin, Dinge zu erleben, die mir, wenn ich sie zu Hause erzähle, erst mal niemand glaubt. Und das nicht im positiven Sinne.

Nein, auf meinen Reisen scheint häufig Murphy’s Law zu greifen: Wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, etwas zu tun, und eine davon in einer Katastrophe endet, dann wird es jemand genau so machen. Der „jemand“ bin in den meisten Fällen ich. Und normalerweise auch die Notleidende der Katastrophe.

Ich habe bei vielen dieser Geschichten überlegt, ob sie es wert sind, auf dem Blog verewigt zu werden – meistens sind sie jedoch relativ fix erzählt und keinen eigenen Artikel wert. Andererseits weiß ich spätestens dank Marieke, dass sehr viele Menschen gerne Geschichten rund um Leid, Drama und Chaos lesen. Darum habe ich beschlossen, eine kleine Compilation anzulegen: Meine besten Chaosgeschichten aus sechs Jahren Reisen. Viel Spaß! 🙂

Wer Lust hat, kann mir übrigens sehr gerne seine krassesten Geschichten in den Kommentaren verraten – ich möchte schließlich auch ein bisschen lachen!

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Erfahrungen

Macht Reisen einsam? {Werbung}

– Dieser Artikel enthält Werbung. Mehr Informationen findest du am Ende der Seite. –

Ende letzten Jahres stellte mir unter einem Instagram-Bild jemand eine Frage, über die ich erst lachen und dann doch etwas schlucken musste: „Studierst du eigentlich noch?“

Ich weiß – auf meinen Social Media-Kanälen mag es so aussehen, als ob ich nur noch unterwegs wäre. Dabei ist das weder meine Realität noch mein Wunsch – ich bin immer noch Vollzeit-Studentin und will das auch nicht ändern. Dafür finde ich mein Fach viel zu spannend. Mein Geld verdiene ich zum Großteil nicht mit diesem Blog oder „mit dem Reisen“, sondern in einem thematisch völlig anders gelagerten Nebenjob. Und selbst die Arbeit mit und über heldenwetter spielt sich zu einem Großteil am heimischen Schreibtisch ab. (Okay, das war gelogen… auf dem Sofa oder im Bett.)

Viel unterwegs, oder zumindest mehr unterwegs als die meisten, bin ich trotzdem. Und gerade weil viele dieser Reisen auf die eine oder andere Weise „beruflich“ sind, muss ich mein Umfeld dabei zu Hause lassen. Darum, dass das nicht immer einfach ist, soll es in diesem Artikel gehen. Weiterlesen

Erfahrungen

7 Gründe, Bonn zu lieben

Ja, ich geb’s zu, Bonn hat nicht den besten Ruf. Die meisten Menschen antworten mit einer von zwei Reaktionen darauf, dass ich in der ehemaligen Bundeshauptstadt wohne: Ohje, ist das nicht so eine total hässliche Industriestadt? Oder: Schnarch!

Bonn gilt als spießig und reich, als irgendwo in der Vergangenheit stecken geblieben. Als eine Stadt, die irgendwann aus unerfindlichen Gründen mal wichtig war und 1999 mit dem Umzug der Bundesbehörden nach Berlin in den Dornröschenschlaf gefallen ist. Sowohl weltpolitisch, als auch im Kleinen – in Bonn werden abends nach der Tagesschau die Bürgersteige hochgeklappt. Weiterlesen

Erfahrungen

Sag niemals nie! Eure Abenteuer

Fast einen Monat liegt der Einsendeschluss zu meiner Blogparade bereits zurück – und am Ende habe ich mich aus Zeitgründen kaum noch darum kümmern können, eure Beiträge zu bewundern und einzupflegen. Schande über mein Haupt! Aber besser spät als nie, kommt hier natürlich noch der Überblick über alle eingesendeten Beiträge.

Ich glaube, es liegt am Thema der Blogparade, dass ich diesmal besonders viel Freude daran hatte, eure Beiträge zu lesen: Viele haben sich dazu inspirieren lassen, wirklich lebensverändernde Geschichten zu erzählen oder ihre tiefsten Ängste preis zu geben. Und es war besonders schön für mich, zu erfahren, dass ich nicht der einzige Schisser bin. Im Gegenteil, auch viele von euch geraten beim Reisen häufig an ihre persönlichen Grenzen – und, und das ist ja eigentlich viel wichtiger, überschreiten sie auch gerne. Weiterlesen