Meine Tipps zum Sprachen lernen

Im April gehts um alles, was mit Wörtern zu tun hat. Nach meinen Tipps zum Sprachen lernen im Ausland gibt es heute ein paar ganz allgemeine Ratschläge, die das Sprachenlernen einfacher und spaßiger machen. Ich selbst habe mich in den letzten Wochen und Monaten ein bisschen mit dem Thema auseinandergesetzt, da ich ja momentan fleißig am Portugiesisch lernen bin – und dachte mir, ich fasse das, was ich so gelernt habe, mal in einem Blogpost zusammen. Über deine besten Tipps und Erfahrungen in den Kommentaren würde ich mich sehr freuen!

Tipps Sprachen lernen

1. Lern das, was du wirklich willst!

Letztens hat mich ein Freund gefragt, welche Sprache er an der Uni belegen soll, er hatte die Wahl zwischen Italienisch und Spanisch. Eigentlich gefiel ihm Italienisch besser und Italien konnte er sich auch eher als Reiseziel vorstellen, aber Spanisch erschien ihm mit Blick auf die Anzahl von Sprechern weltweit sinnvoller. Trotzdem – ich riet ihm zu Italienisch. Eine Sprache zu lernen ist ein langes Unterfangen, das nicht zwingend Talent, sondern vielmehr Hartnäckigkeit, Fleiß und Beständigkeit erfordert. Deshalb ist das Wichtigste, um erfolgreich darin zu sein, eine wirkliche Motivation. Wer eine Sprache erlernen möchte, sollte dabei nicht danach entscheiden, was sinnvoller, wichtiger oder einfacher ist, sondern ganz einfach auf sein Herz hören. Sich mit voller Motivation ans Finnische zu machen wird wohl mehr Früchte tragen als ein halbherziger Versuch, Französisch zu lernen.

Eine Motivation kann natürlich vieles sein – das Interesse an einer bestimmten Kultur, die Hoffnung, sich mit Bekannten aus einem anderen Land oder im Urlaub zu verständigen, der Wunsch, ein bisschen gebildeter zu wirken… Doch je konkreter und zeitlich näher deine Motivation ist, desto besser. Wenn du in drei Monaten zu einem Auslandsjahr aufbrichst, wirst du eher jede freie Minute dem Lernen widmen, als wenn du den unkonkreten Wunsch hegst, irgendwann in der Zukunft ganz viele Sprachen zu sprechen. Natürlich ist das nun ein Extremfall, aber vielleicht fällt dir ja etwas ein, mit dem du deine Motivation steigern und konkreter machen könntest? Wie wäre es zum Beispiel, wenn du deinen Urlaub dieses Jahr in einem Land planst, in dem man die jeweilige Sprache spricht? Oder dir einen Bekannten suchst, der die Sprache, die du lernst, als Muttersprache hat – und dir vornimmst, in einem halben Jahr ein Gespräch in der Fremdsprache mit ihm zu führen? Je eher du auf ein konkretes Ziel hinarbeiten kannst, desto motivierter wirst du dich fühlen.

Vor Kurzem habe ich auch gelesen, dass es für das Lernen zuträglich ist, Emotionen und Sinn mit dem Stoff zu verknüpfen. Sich die eigene Motivation öfter vor Augen zu führen hilft also durch diese mentale Verbindung tatsächlich auch beim Behalten der Vokabeln!

Tipps Sprachen lernen

2. Sei kreativ!

Stures Vokabellernen war vielleicht in der Schule angesagt. Im Erwachsenenalter wissen wir ja normalerweise ungefähr, was uns beim Lernen hilft – oder können es zumindest austesten und unsere Schlüsse daraus ziehen. Manche sind eher visuelle Typen, andere lernen besser durchs Hören, durchs Anfassen oder durch Gespräche mit anderen. Einige mögen es, bei Musik zu lernen, wieder andere sitzen dabei gern draußen auf der Wiese. Je nachdem, was du bevorzugst und wie du gerne lernst, kannst du deine Lernmethoden anpassen. Ich beispielsweise lerne am besten durch sehen – ich kann mir hübsche Bilder und Grafiken besonders gut merken und lerne am besten, wenn ich Dinge selbst aufschreibe. Mit fremden Materialien zu lernen, bringt mir wenig, ich schreibe mir lieber selbst alles geordnet ab und brauche dann fast gar nichts mehr lernen, weil ich es durchs Schreiben schon verinnerlicht habe. Vokabelhefte sind mir daher extrem wichtig, und diese gestalte ich auch extrem ordentlich. Ich arbeite viel mit Farben, nutze buntes Papier und Washi-Tape oder male mir bunte Bildchen zu den Vokabeln. Besonders gut finde ich es für mich, wenn ich Vokabeln nicht nur stur untereinander schreibe, sondern thematisch passende Wörter (zB. Transportmittel, Ortsbezeichnungen, Lebensmittel) zusammen auf eine Seite schreibe.

Wer eher durch Hören lernt, dem hilft es vielleicht, sich Wörter ganz oft vorzusprechen oder passende CDs zu hören, wer eher durch Kommunikation lernt, sollte vielleicht Gleichgesinnte suchen und eine Lerngruppe gründen – oder sich einfach von Freunden oder Familie abfragen lassen. Es gibt tausendundeine Möglichkeit, Neues zu lernen und Gelerntes zu verinnerlichen: Memoryspiele mit Vokabeln und Übersetzungen, Klebezettel mit entsprechenden Vokabeln an Möbeln überall im Haus, du kannst auch große Poster mit Lerninhalten ins Bad hängen und beim Zähneputzen lernen, Selbstgespräche führen, Mindmaps malen, Karteikarten… Du musst dich auf keinen Fall an herkömmlichen Methoden orientieren, wie du sie vielleicht in der Schule gelernt hast. Wenn du merkst, dass dir ein Vokabelheft nicht weiterhilft, dann lass es sein. Auf Karteikarten müssen nicht nur Wörter stehen – du kannst auch zeichnen oder dir Eselsbrücken aufschreiben. Was immer dir hilft, ist gut, egal, wie doof es dir am Anfang vielleicht erscheinen mag.

3. Fleiß und Regelmäßigkeit sind dein Freund

Leider erfordert das Erlernen einer neuen Sprache vor allem am Anfang Beständigkeit und regelmäßige Wiederholung. Eine Woche etwas lernen, zwei Monate gar nichts tun, wieder ansetzen – so wird das schon mal nichts. Wer irgendwo einen Sprachkurs belegt, hat es hier einfacher, schließlich gibt es dadurch die Pflicht, sich wenigstens einmal die Woche mit der Sprache zu beschäftigen und vielleicht sogar noch Hausaufgaben zu machen. Wenn du alleine lernst, solltest du versuchen, deinem Lernen trotzdem die Struktur eines solchen Sprachkurses zu geben. Anfangs mag es dir vielleicht passender erscheinen, immer mal wieder zwischendurch etwas zu tun, aber sollte deine anfängliche Motivation mal flöten gehen, findet man dann schnell Ausreden. Besser ist es, sich wirklich eine oder zwei Stunden die Woche freizuhalten, in denen man sein Vokabelheft führt, sich Grammatikregeln einprägt oder was auch immer, immer am selben Tag und ungefähr zur selben Uhrzeit. Auch, wenn du einen Kurs belegst, kannst du dir eine feste Zeit pro Woche zum Lernen und Wiederholen freihalten.

Ich habe für Portugiesisch beispielsweise donnerstags und freitags Sprachkurs und reserviere mir zusätzlich am Mittwochvormittag immer ein bis zwei Stunden für das Lernen. Hausaufgaben mache ich zwischendurch und die Vokabeln, die ich mir nicht merken kann, schreibe ich mir auf kleine Karteikarten, die ich eigentlich immer dabei habe. Wenn ich mit jemandem in der Uni zum Mittagessen verabredet bin und derjenige ein bisschen zu spät kommt, sitze ich nicht mit meinem Smartphone da, sondern mit meinen Vokabelkärtchen. Für Spanisch und Französisch finden meine Kurse beide montags statt, aber eine feste Zeit zum Selberlernen habe ich noch nicht gefunden – das muss ich definitiv noch ändern.

Tipps Sprachen lernen

In einer Sprache zurückzufallen, kann für den Lernerfolg echt tödlich sein – leider ist Fleiß hier wirklich wichtig. Es gibt in einem Sprachkurs, vor allem, wenn dieser recht fix voranschreitet, nichts Schlimmeres, als nach zwei Wochen Urlaub oder Krankheit wiederzukommen und rein gar nichts mehr zu verstehen. Auch, wenn du einmal nicht kommen kannst, solltest du dir deshalb, falls irgendwie möglich, von anderen Leuten aus dem Kurs zuschicken lassen, was behandelt wurde, und es zeitnah nachholen. Wenn du bei Punkt eins dieser Liste alles richtig gemacht hast, sollte dir das hoffentlich nicht zu schwer fallen 🙂

4. Je mehr, desto besser

Beim Lernen gilt wohl generell, nicht nur, wenn es um Sprachen geht: Je mehr Zeit man investiert und je mehr man das zu Lernende in den Alltag integriert, desto besser. Spring ins kalte Wasser und versuche, dich rundum mit der neuen Sprache zu umgeben. Hör Musik oder Radioprogramme in der Fremdsprache und schau Filme und Serien, auch wenn du sie noch nicht verstehst. Führ Selbstgespräche in deiner neuen Sprache – sprich dir zum Beispiel die Zahlen innerlich auf der Fremdsprache vor, die dir im Alltag begegnen. Wenn du schon ein bisschen weiter bist, lies Bücher, Zeitungsartikel oder auch wissenschaftliche Texte auf der jeweiligen Fremdsprache. Stell dein Facebook, dein Smartphone oder andere Seiten auf die jeweilige Sprache um. Tauche komplett ein – so lernst du nicht nur besser, sondern hast auch schnell Erfolgserlebnisse, wenn du im Radio dann doch einmal etwas verstehst. Und du lernst neben der Sprache auch direkt die jeweilige Kultur ein bisschen besser kennen.

Klar, gerade habe ich noch davon geschrieben, dass es unterschiedliche Lerntypen mit verschiedenen geeigneten Methoden gibt, das stimmt auch. Aber für Sprachen ist der methodische Rundumschlag trotzdem wichtig. Auch, wenn du eher der visuelle Typ bist, ohne zuzuhören, nachzusprechen und zu beobachten wirst du nie die richtige Aussprache erlernen. Und wenn du lieber hörst, kannst du das gut nutzen, du wirst aber trotzdem nicht um das Schreiben und Lesen von Texten herumkommen, wenn du die richtige Schreibweise deiner Vokabeln erlernen möchtest. Versuch also, vieles zu kombinieren und dich auch mal deinen Schwächen zu widmen.

5. Überfordere dich!

Ja, es gibt zweisprachige Bücher und solche, die speziell auf niedrige Niveaus zugeschnitten sind, und solche Bücher sind super Lernmaterial, da sie das Lernen recht einfach machen und für Anfänger geeignet sind. Und natürlich ist es auch toll, dass es spezielle Podcasts, Videos und mehr für Sprachlerner gibt. Aber warum sollte man nicht einfach mal die tatsächlichen Dokumente zum Lernen verwenden, das, was auch die Muttersprachler Tag für Tag lesen, sehen und hören?! Auch, wenn man nicht alles versteht, ist das wirklich eine gute Übung, um sich mal „reinzuhören“ – und nachgeschlagene Vokabeln können ja, solange sie sinnvoll sind, auch gelernt werden. Das Internet ist hierbei eine fantastische Quelle, schließlich findest du dort Zeitungen und Zeitschriften mit öffentlich zugänglichen Artikeln aus wohl jedem Land der Erde. Die meisten Radiosender bieten auch eine Möglichkeit, online zuzuhören, so wie Fernsehsender eine Mediathek haben. Meiner Erfahrung nach gibt es auch nur in Deutschland so extreme Urheberrechtsbestimmungen – beispielsweise lateinamerikanische Filme oder Telenovelas in O-Ton sind meistens ganz einfach auf Youtube zu finden und wissenschaftliche Texte stehen oft in öffentlichen Datenbanken, für die man keinen speziellen Zugriff benötigt.

Tipps Sprachen lernen

Vor allem, wer bereits auf höheren Niveaus einer Sprache angekommen ist, sollte sich das zu Herzen nehmen und sich öfter mal selbst überfordern. Ich selbst bin immer wieder überrascht davon, wie niedrig das Niveau der Texte in meinem C1-Spanischbuch ist, zumindest im Vergleich zu realen Texten spanischsprachiger Autoren. Sprachkurse sind wie eine Art Blase, die einem zwar natürlich hilft, die Sprache zu erlernen, einen andererseits jedoch auch von der wirklichen Welt mit ihren realen Sprecherinnen und Sprechern, deren Dialekten, Umgangssprachen und Formulierungen abschirmt. Deshalb ist es wichtig, auch mal darüber hinaus etwas kennen zu lernen.

6. Spreche – und sei offen!

Wer eine Sprache nur im Sprachkurs oder nur alleine daheim lernt, der wird geschockt sein, wenn er das erste Mal einer Muttersprachlerin oder einem Muttersprachler gegenübersteht. Zum einen überfordert so eine Situation, schließlich will man keinen Fehler machen und sich nicht blamieren, zum anderen kann es gut sein, dass man trotz jahrelangem Sprachkurs erst einmal kein Wort versteht. Das ist ganz normal, denn es gibt in jeder Sprache verschiedene Dialekte und man muss sich erst einmal ein bisschen reinhören.

Damit dieser Schock nicht dann passiert, wenn man schon im Urlaub oder im Auslandssemester ist, lohnt es sich, bereits vorher die „Konfrontation“ mit Muttersprachlern zu suchen. Sei offen und such dir einen Tandempartner, besuche einen Stammtisch auf der jeweiligen Sprache oder trete einem Verein bei, auch, wenn du die Sprache noch nicht fließend sprichst. In größeren (Uni-)Städten gibt es meist bestehende Strukturen, die man nutzen kann, aber wenn nicht, dann mach doch einfach einen Aushang in der Volkshochschule, gib eine Annonce in der Zeitung auf oder schreib einen kurzen Text als Status in Facebook und bitte deine Freunde, ihn zu teilen, oder poste in eine Gruppe – vielleicht wird ja eine Muttersprachlerin darauf aufmerksam und hat Lust, mit dir gemeinsam zu üben oder auch einfach mal ein Eis essen zu gehen. So profitierst du nicht nur sprachlich, sondern lernst auch neue Leute kennen. Ein weiterer Bonus dabei: Der Kontakt mit Muttersprachlern ist meiner Erfahrung nach immer ein Erfolgserlebnis hoch zehn. Denn durch den eins-zu-eins-Kontakt versteht man vieles und natürlich wird einem jeder bereits aus Nettigkeit ständig sagen, wie toll und gut man denn bereits spricht – auch, wenn das nicht hundertprozentig die Wahrheit ist…

7. Mach auch mal Fehler!

Hast du schon mal gehört, dass man sich beim Erlernen einer Sprache daran orientieren soll, wie Kinder Sprachen lernen? Das ist ein ziemlich guter Tipp. Dabei geht es unter anderem darum, dass wir Erwachsene immer so gut es geht versuchen, Fehler zu vermeiden – und dass das ziemlicher Quatsch ist. Kinder überlegen nicht vorher, ob sie es sich schon zutrauen, in der Sprache etwas auszudrücken, sie tun es einfach. Und sie stören sich dann auch nicht groß daran, wenn die Grammatik falsch ist oder sie ein Wort falsch ausgesprochen haben, solange sie verstanden werden. Und sie wiederholen etwas auch fünfmal, wenn es sein muss. Für das Erlernen von Sprachen ist das ideal. Wir denken dabei viel zu viel nach und haben sinnloserweise Hemmungen. Dabei ist es doch viel besser, etwas zu sagen, das nicht zu einhundert Prozent korrekt ist, aber trotzdem verstanden (und im Idealfall sogar korrigiert) zu werden, als stumm zu bleiben! Die meisten Menschen werden gar kein Problem damit haben, dass du ihre Sprache nicht perfekt sprichst, und geduldig sein. Wenn du noch voranschiebst, dass du gerade lernst, werden dich die meisten wahrscheinlich sogar ermutigen und dir ihre Hilfe anbieten. Wer freut sich schließlich nicht, dass eine Fremde das eigene Land und die eigene Kultur so wertschätzt, dass sie sogar begonnen hat, die Sprache zu erlernen? Viel mehr Wertschätzung kann man einer Kultur wohl kaum entgegenbringen.

Versuch also, irgendwie deine Hemmungen abzulegen und Fehler zuzulassen und als Chance zu begreifen. Was dabei am meisten hilft? Sprechen, sprechen, sprechen. Das, was uns Sorgen macht, sind die unbekannten und spontanen Situationen. Warst du schon einmal in einer ähnlichen Situation, wird sie dir beim zweiten Mal weniger und beim fünften Mal gar kein Herzklopfen mehr bereiten. Je öfter du beim Sprechen mit anderen positive Erfahrungen gemacht hast, desto höher wird dein Selbstvertrauen. Deshalb: Versuch, Fehler zuzulassen, und lass dich von ihnen nicht vom Sprechen abhalten!

Tipps Sprachen lernen
Welche Tipps hast du zum Erlernen von Sprachen? Ich würde mich über Kommentare freuen!

19 Gedanken zu “Meine Tipps zum Sprachen lernen”

  1. Was mir unheimlich geholfen hat, gerade beim Englisch lernen außerhalb der Schule, war unter anderem Bücher, die ich schon auf Deutsch kannte, noch einmal in der Fremdsprache zu lesen. Dann weiß ich immerhin schon mal grob worum es geht und erspare mir den Frust, irgendwann nicht mehr zu wissen was eigentlich Sache ist weil ich wichtige Schlüsselpunkte in der Handlung nicht verstanden habe.

    Um zum Beispiel mein Englisch in Schwung zu halten lese ich nicht nur viel fremdsprachige Literatur, ich schaue auch Filme und Serien in Englisch. Mit englischen Untertiteln. Ich verknüpfe so Aussprache mit Rechtschreibung. Das hat zwar zur Folge, daß mein Akzent sich immer dem Sprachraum anpaßt in dem meine momentane Lieblingsserie spielt, aber man kann ja jetzt nicht alles haben. Mit Spanisch habe ich das auch versucht, allerdings bin ich da noch lange nicht so weit dann auch im Film mit kommen zu können :-/

  2. Ich habe ANKI als digitales Karteisystem für mich entdeckt und kann dabei sehr effektiv Vokabeln lernen, was mir sehr hilft. Vielleicht wäre es noch ein guter Tipp für dich.
    Danke für deinen informationsreichen Artikel. Ich bin über Feeistmeinname auf deinen Blog gekommen und finde ihn sehr toll!! 🙂
    LG Carina

    1. Eine zweite Stimme für Anki, weil ich es auch klasse finde! Gerade weil ich es auf dem Handy immer dabei haben kann, ohne dass ein Satz Karteikarten in der Tasche Platz wegnimmt 😉

    2. Danke für den Tipp! Ich lerne eigentlich eher ungern digital und hab momentan kein Smartphone, aber sobald ich wieder eins besitze, probier ich das mal aus 🙂 Vielleicht überzeugt mich das ja.

  3. Ich finde deinen Beitrag echt gut gelungen! Da ich mit meinem Freund im 5ten Semester nach Südkorea fliegen möchte, um dort ein Auslandssemester zu absolvieren. Müssen wir uns langsam mal umsehen, wegen eines Sprachkurses, da wir nicht ohne jegliche Sprachkenntnisse dahin können. Ich werde mir also deine Tipps zu Herzen nehmen.

  4. Liebe Ariane,
    deine Tipps zum Sprachen lernen sind wirklich gut. Den ein oder anderen davon sollte ich wohl noch beherzigen und dabei auch gleich mein Französisch etwas auffrischen. Zwar habe ich die Sprache sogar studiert, aber mein Kopf denkt mittlerweile meistens nur auf Englisch. Gerade bin ich dabei, Ga und Twi zu lernen. da kommen deine Tipps genau richtig.
    Beeindruckend übrigens, dass du z.B. während du auf jemanden wartest lieber die Karteikarten mit Vokablen etc durchgehst, als direkt das Handy aus der Tasche zu holen und damit rum zu spielen.

  5. Was für ein ausführlicher Artikel zum Thema Sprachen lernen! Hätte ich den mal vor einem Jahr gelesen, dann hätte das mit dem Französisch sicherlich auch besser geklappt. Ich hatte zwar in der Schule ab der neunten Französisch, aber irgendwie damals eine Lehrerin, die wir alle nicht sonderlich ernst nehmen konnten und der Sinn hinter dem Lernen war uns damals sowieso nicht bewusst. Letztes Jahr hatte ich so eine tolle Chance und es hätte mir Spaß gemacht, die Sprache jetzt wirklich mal einigermaßen richtig zu lernen, aber leider machte mir dann die mangelnde Disziplin einen Strich durch die Rechnung… wie du sagtest: Regelmäßigkeit, Fleiß und solche komischen Sachen 😉
    Liebe Grüße
    Salvia von Liebstöckelschuh

  6. Wow, deine Motivation beneide ich. Ich versuche mir Niederländisch beizubringen. Letztes Semester hatte ich einen Sprachkurs in der Uni, dieses Semester hat er leider nicht in meinen Stundenplan gepasst. Aber ohne Druck läuft es bei mir mit Sprachen überhaupt nicht. Werde mir aber ein paar Tipps von dir zu Herzen nehmen. Vielleicht helfen sie mir.

  7. Gerade den Punkt mit den Sprechen finde ich so gut und den sollte sich jeder merken. Ich war ein Jahr in Amerika und muss sagen dass es meiner Meinung nach sogar das wichtigste ist um die Sprache zu erlernen. Es gibt wirklich nichts besseres um eine Sprache zu erlernen als sie zu sprechen. Dazu muss man sich zwar trauen auch mal Fehler zu machen aber das hilft beim lernen und keiner wird "böse" sein wenn jemand mal einen Fehler macht. Als meine Schwester in Amerika zu besuch war hat sie sich kaum getraut ein Wort zu sprechen. Meine Mutter hingegen, die kaum Englisch kann, hat gesprochen so viel sie konnte. Und was hat sie gelernt? So extrem viel. Sie ist jetzt so viel besser und es hat ihr so ein Spaß gemacht mit den Menschen zu reden.

    Liebste Grüße,
    Hannah 🙂

  8. Danke für die vielen wertvollen Tips. Gerade der Punkt mit der Kreativität und nicht nur stupide wie in der Schule Vokabeln auswendig zu lernen, spricht mich an. – Meine Eltern kommen beide aus dem Ausland, meine Mutter aus Jugoslawien, mein Vater aus Ghana, Afrika.- Meine Mutter sagte mir, als sie damals die Deutsche Sprache lernen musste. Aufgrund des Studiums das die beiden wählten, hatten sie nur die Möglichkeit innerhalb von 3 Monaten deutsch zu lernen, habe sie immer Kindersendungen geschaut im Fernsehen, das half wohl auch bei den "Artikeln" da nicht für jeden Ausländer klar ist, dass "DAS MÄDCHEN" sächlich ist. 🙂

    Aufjedenfall schaue ich auch gerne Serien/Filme in fremden Sprachen, – Sex and the City ist in Spanisch ultra komisch 😀
    Ich wünsch Dir eine tolle Woche, alles Liebe, Kaja

  9. Das ist ein wirklich sehr hilfreicher Artikel und ich kann dir in allen Punkten nur recht geben! Besonders das man nur Sprachen lernen sollte, die einen interessierem ist ein wichtiger Punkt. Englisch hasse ich zum Beispiel {bin natürlich reiner Durchschnitt im Abitur}, dafür mag ich Spanisch total.

    J.

  10. Hey,

    Ein wirklich toller, und hilfreicher Artikel! Ich werd den mal meiner Cousine zeigen. 🙂 Die wollte soviel ich weiß, sich an eine weitere Sprache wagen und deswegen dneke ich könnten ihr siche Deine Tipps hilfreich sein.

    Liebe Grüße
    Babs

  11. Aaah, dafür waren die Buchstaben-Keks-Fotos. 😀 Ich liebe diesen Post. Ich versuche ja seit einiger Zeit chinesisch zu lernen (aktuell benutze ich übrigens Rosetta Stone) und bin für jeden Tipp von andern Lernenden dankbar. 🙂

  12. Du hast meine absolute Bewunderung! Ich würde ja sogerne eine weitere Sprache lernen oder zumindest in den 3 die ich kann mich verbessern. Aber da ich selbständig bin hab ich dafür einfach keine Zeit.

    ♥♥♥
    lg,
    Majka von
    MajkasWelt

  13. Wirklich hilfreicher Post! Ich möchte unbedingt noch besser English sprechen können. Was mir sehr geholfen hat, ist dass unsere Englischdozentin in der Uni eine Nativ-Speakerin ist und dadurch ist man ja "gezwungen" englisch zu sprechen und man kann gleich richtig verbessert werden.
    Liebe Grüße! 🙂

  14. das sind echt super tipps. für mich kann ich davon das gute visualisieren herausnehmen. dein foto mit den obstillustrationen als vokabelhilfe ist wirklich sinnvoll und da macht das lernen sicher gleich noch viel mehr spaß…dass ich auf diese idee noch nicht selber gekommen bin, oh man, eigentlich so simpel.

  15. Ich hatte mir letztens vorgenommen Französisch zu lernen, weil ich in der Schule Latein, Spanisch und Russisch gewählt hatte. Anfangs war ich super motiviert, aber als das Semester angefangen hat, hatte ich einfach keine Zeit mehr. Nach dem Lesen deines Beitrags bin ich aber wieder motivierter! Ich hoffe es klappt nun wieder besser 🙂

  16. Deine Tipps sind echt super und hilfreich. Ich finde auch, dass man eine Sprache nicht nur lernen sollte, weil sie viele sprechen, sondern deshalb, weil man Spaß daran hat, sie zu lernen. Meine für mich beste Methode zum Sprachen lernen ist die Karteikartenmethode. Damit funzt es bei mir einfach am besten. 🙂

  17. Ein ganz toller Artikel! Ich hab schon länger keine neue Sprache mehr angefangen und so ist vieles auch schon ziemlich eingerostet, was ich mal konnte.
    Was mir gerade im Italienischunterricht immer geholfen hat, war es mit Liedern und Musik zu lernen. Einfach mal schauen, was gerade in den italienischen Charts ist, reinhören und Songtexte übersetzen.

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