Projekt Fernweh: Galway

Nachdem wir letztes Mal mit dem Projekt Fernweh schon in Edinburgh waren, geht es heute gar nicht so viel weiter, und zwar nach Galway, Irland. Phine, die auf ihrem Blog Phine on the road Gedanken übers Reisen und anderes teilt, fühlt sich dort inzwischen schon richtig zu Hause. Viel Spaß beim Lesen, und vielen Dank an Phine für den tollen Gastpost!

Irland. Ein Land – welches in meinem Herzen einen großen Platz eingenommen hat. Vielleicht, weil meine Tante dort in Galway wohnt. Vielleicht aber auch, weil ich mich dort so sehr zu Hause fühle. Das war schon so, als meine Tante noch in Dublin wohnte und ich sie da besuchte. Aber Galway hat mich irgendwie auf eine andere Art fasziniert. Dort war ich nämlich für 10 Tage und habe somit sogar ein wenig Alltag gehabt. Morgens aufgestanden, eine Runde am Fluss laufen gewesen, geduscht, gearbeitet (ja, musste leider sein) und dann einfach die Gegend erkundet.

Die ganze Stadt roch nach Teer, Meer, Sommer und einfach Zufriedenheit. Irland wirkt für mich immer sehr vollkommen. Und ja – ich hatte mal wieder Glück – denn das typisch regnerische Irland hatte auf Pause gedrückt und somit konnte ich die Sonne genießen – am Fluss ein paar angenehme Stunden verbringen und meine Sommersprossen züchten. Damals in Dublin habe ich kaum Iren mit roten Haaren und Sommersprossen gesehen, aber in Galway umso mehr. Klar, dass ich mich da zu Hause fühle!

Die Stadt ist wunderschön. Der Fluss lockert alles so auf, die kleinen Straßen sind urig und einfach wunderschön und das Oh sorry my dear von den Menschen, die man unabsichtlich anrempelt, machte die Zeit dort einfach perfekt. Ich liebe auch dieses bunte Leben. Die Kleider, die die Iren tragen. Den Musikladen um die Ecke, wo es tolle Klavierbücher gibt. Starbucks – Hot Chocolate. Dekoläden, die einen inspirieren. Und auch das Meer gleich vor der Haustür… All das bringt mich einfach wieder zum Lächeln. Vollkommene Zufriedenheit.  Nicht zu vergessen – die Straßenmusikanten. Irgendwie haben einfach die Iren das drauf, das mit der Musik.

Und als meinte Tante mir eine E-Mail schrieb mit den Worten: Perfect timing – und einem Link zu dem Galway Arts Festival – oh, da wurde meine Vorfreude umso größer. Also suchte ich mir die Bands aus, die ich von dem Youtube-Vorgeschmack her gut fand, und meine Tante besorgte die Karten. Somit gingen wir auf zwei Konzerte. Grizzly Bear und Hudson Taylor. Beide waren just awesome.

Als meine Tante mich dann an ihrem freien Tag in einen Second-Hand-Buchladen entführte, war es wohl ganz um mich geschehen. Wie kann es nur so etwas Fantastisches geben? So einen tollen Laden? Einfach großartig. Hach, war das großartig dort. Ich habe gleich mehrere Bücher mitgenommen. Es gab praktisch alles – von Classics über History zu Thriller, Fiction und Non-Fiction. Und das Personal dort war auch einfach toll. Wussten in diesem riesigen Laden, wo welches Buch zu finden ist, und konnten einen auch gut beraten. Wirklich toll!

Irland hat es mir angetan. Es ist einfach so großartig da! Eine Reise wert. Irgendwann will ich eine Rundreise machen. Irgendwann…

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4 Gedanken zu “Projekt Fernweh: Galway”

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