Der Blog und das Leben

Es ist 23:34. Ich liege ausgestreckt auf meinem Bett, den Laptop vor mir auf der Matratze, so hingebastelt, dass sowohl Internet- als auch Ladekabel gerade bis zur Steckdose reichen, und bearbeite Fotos für einen Artikel, der diese Woche online gehen soll. Heute war ich den ganzen Tag unterwegs, morgen stehen ab zehn Uhr früh Vorlesungen und ein hoffentlich ergiebiger Bibliotheksaufenthalt an. Mein Blick fällt durch das Fenster auf das gegenüberliegende Haus, in dem ein Fenster noch hell erleuchtet ist. Die Leute, die dort wohnen, gucken jetzt wahrscheinlich einen Film. Oder trinken ein Glas Wein bei einer letzten Unterhaltung vor dem Schlafengehen.

Und ich? Ich blogge. Würde ich das meinen Nachbarn erzählen, würden sie vermutlich erst mal fragen, was das überhaupt ist. Oder, ob ich denn eine professionelle Journalistin wäre. Schließlich hat die New York Times einen Blog, oder auch die Zeit. Naja, und ich.

Ich will nicht sagen, dass ich mich in solchen Momenten frage, warum ich das alles tue, das wäre zu negativ. Trotzdem schweifen meine Gedanken dann ab, zu meinen Gründen, Zielen, Plänen für heldenwetter, und da ich außerdem nun fast sechs Monate blogge, denke ich, es ist an der Zeit, all dem einen Post zu widmen.Ich habe diesen Blog angefangen, um meine Fotos und meine DIY-Projekte zu teilen. Auch die Idee, das Thema Mode einfließen zu lassen, gefiel mir. Insgesamt wollte ich einfach Feedback zu dem, was ich hobbytechnisch so mache. Ich studiere nichts sonderlich Kreatives, der Großteil meiner Freunde hat nichts mit Themen wie Fotografie am Hut, und so brauche ich einfach eine Möglichkeit, mich auszudrücken und auszutauschen. Früher war ich jahrelang auf deviantART und Flickr aktiv, aber auf einem Blog ist man doch ein bisschen freier. Meine einzige Angst war, dass mein Blog sich zu einem dieser 3-mittelmäßige-Fotos-plus-„Heute war ich mit M. shoppen und später im Kino.“-Blogs entwickeln könnte. Das war auch einer der Gründe, warum ich auf Englisch anfing – ich rede einfach zu gerne und hatte Angst, mich auf meiner Muttersprache nicht bremsen zu können 😉

Auch heute überlege noch ab und an, wie viel ich schreiben und wie viel ich preisgeben möchte. Einerseits habe ich das Gefühl, dass mein Blog noch immer ein bisschen zu anonym ist. Wer meine Posts liest, muss wohl denken, dass ich keine Freunde habe – einfach, weil ich es nicht gut finde, fremde Namen oder Gesichter ohne Erlaubnis ins Internet zu stellen. Ich schreibe auch nicht groß über meine Aktivitäten außerhalb des Kreativkrams, nicht über meinen Musik- und Filmgeschmack, darüber, welchen Sport ich treibe und was ich den lieben langen Tag so tue. Andererseits ist eine öffentliche Internetseite sicher nicht die richtige Abladestelle für tagebuchartige Einträge oder Dinge, die ich mir von der Seele reden muss. In den letzten Wochen ging es bei mir gefühlstechnisch ein bisschen die Achterbahn hoch und runter und ich hätte darüber gern etwas geschrieben – nicht darüber, was genau wie vorgefallen ist, aber über die einen oder anderen Gedanken, die ich mir gemacht und die Schlüsse, die ich daraus gezogen habe. Aber möchte ich, dass Menschen, die mich kennen, meine Blogposts in Bezug zu meinem Leben setzen könnten?

Das Schreiben ist auf heldenwetter zu einem immer wichtigeren Bestandteil geworden, und ich habe das Gefühl, das ist gut so. Ich sammle mir mittlerweile immer mehr Themen an, zu denen ich noch etwas schreiben möchte, Erlebnisse, die festgehalten werden müssen. Eigentlich weiß ich gar nicht mehr, wie ich am Anfang einen fast „reinen“ Foto- und DIY-Blog im Kopf haben konnte. Schließlich habe ich mir schon in der Grundschule Papierbögen in Buchform zusammengeklebt und Geschichten hineingeschrieben 😉 Wörter sind schon immer nur so aus mir herausgesprudelt, sei es in mündlicher oder in schriftlicher Form. Komplimente zu meinem Schreibstil und meinen Texten machen mich glücklich, weil ich weiß, dass mehr Arbeit in einem langen geschriebenen Post als in ein paar „nebenbei“ geschossenen Fotos steckt. (Und für einen Text bleibe ich auch gerne mal bis nach Mitternacht am Schreibtisch sitzen.)

Mein eigener Blog und die Arbeit, die ich hineinstecke, hat auch meinen Blick auf andere Blogs verändert. Ich schätze wirkliche Arbeit, Kreativität und Innovation anderer mehr wert und „entfolge“ Blogs, die regelmäßig nur Fotos oder einen Youtube-Link posten. Ich habe bisher in jedem meiner Interviews gefragt, was diejenige gerne auf anderen Blogs vorfinden würde, und die Antworten waren sehr ähnlich: Qualität statt Quantität und etwas „Eigenes“, was sich von anderen abhebt. Manchmal nutze ich langweilige Sonntage dafür, mich durch neue Blogs zu klicken, und ein großer Anteil sieht einfach völlig gleich aus, sowohl, was das Design, als auch, was die Inhalte angeht. Ich hoffe, ich trete damit niemandem auf den Schlips, aber wieso zur Hölle haben solche Blogs derartig viele Follower? Spiegeln sie einfach gesammelt einen Stil wieder, der momentan angesagt ist? Bin ich mit 19 vielleicht schon zu alt für den Großteil der Bloggerwelt? Oder liegt es einfach daran, dass besagte BloggerInnen den Großteil ihrer Zeit für Leserfang anstatt für Inhalte nutzen? Anja von and so Annie waits hat dazu übrigens mal ein sehr interessantes Experiment gestartet, falls ihr es noch nicht kennt, Lesen lohnt sich 🙂

Es scheint eine Art Krankheit der Bloggerwelt zu sein, ständig über sich selbst reflektieren und sich dabei auch irgendwie immer wieder selbst rechtfertigen zu müssen. So wie ich gerade. Vielleicht liegt das daran, dass die Blogger eine derart eigenständige, geschlossene Gruppe ausmachen. Manchmal frage ich mich, ob überhaupt Leute meinen Blog lesen, die selbst nicht bloggen. Ist das nicht irgendwie auch unser Ziel? Gelesen zu werden, auch außerhalb der „eigenen Reihen“? Oft scheint es mir nicht so, als ob Blogs viel Energie in dieses Ziel stecken würden. Vielleicht bloggen Blogger zu viel über das Bloggen, vielleicht nehmen wir uns selbst zu ernst.

Und wie geht es jetzt weiter? Mit viel Text, zu verschiedenen Themen. Lateinamerika, Alltägliches, Witziges. Vielleicht schreibe ich ja mal eine Kolumne. Mit Fotos, Mode-Inspirationen, DIY- und Näh-Tutorials. Mit Interviews, Blogvorstellungen, Kooperationen. Hoffentlich alles in einer guten Mischung, die euch zusagt. Über Wünsche, Vorschläge und mehr würde ich mich sehr freuen.

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16 Gedanken zu “Der Blog und das Leben”

  1. Liebe Ariane, dein Blog gefällt mir immer besser und besser :)! Ich mag Blogs sehr gerne die sich auf kein Thema festnageln, denn dann bleibt es in der Regel abwechlungsreich. Vor allem deine Fernwehreihe finde ich so unglaublich toll, alleine die Idee schon. Wäre ich schon mehr gereist, dann hätte ich dir sicher auch einen Beitrag zugeschickt 🙂 Kann man sich eigentlich noch bewerben, sonst würde ich auf meinem Blog mal auf die Reihe aufmerksam machen, ganz uneigennützig damit ich noch mehr Beiträge lesen kann. Blogvorstellungen (lustig, ich habe gerade einen Blogvorstellungspost veröffentlich ;D) finde ich auch nie eine schlechte Idee, man muss halt eben nur darauf achten, dass sie nicht so unpersönlich werden. Fotos die einfach nur hingeklatscht sind und zwei zusammenhangslose Sätze mit dem Link zum Blog finde ich eigentlich immer ziemlich blöd.
    Die Texte auf deinem Blog mag ich jedenfalls auch sehr, sehr gerne, also immer weiter viel schreiben, wenn du die Zeit für hast 😉 Sonst blog, was du für richtig hältst und was dir Spaß macht!- Ist ja schließlich dein Blog 🙂
    Dein neues Layout ist übrigens so etwas von gelungen 🙂
    Jetzt habe ich noch eine Frage, du studierst ja Geographie, was ja eher so mit dem Aufbau der Erdoberfläche zu tun hat, wenn ich das richtig verstanden habe, kennst du zufällig ein Fach, das man studieren kann, welches sich mit Kulturen, fremden Länder und so beschäftigt? Aber eben nicht auf eins spezialisiert?
    Ich würde mich sehr freuen 🙂
    So jetzt noch alles kopieren, damit es nicht nachher weg ist 😉
    Lg Ronja

  2. Hallo Ariane, da mir Dein Blog & Deine Themenvielfalt hier plus Deine Artikel so richtig gut gefallen- habe ich Dich soeben ausführlich mit deinem Projekt Fernweh im Freizeitcafe vorgestellt- Ein Schritt weiter heraus aus der Anonymität! Liebe Grüsse & unser Gastartikel bei Dir hier folgt auch schon bald 😉 Liebe Grüsse vom Freizeitcafe, der Chris aus Bochum! Mache bitte weiter so!

  3. Ein sehr toller Eintrag, der zum Nachdenken anregt. Gefällt mir echt gut und ich muss sagen, du hast recht! Es gibt einfach zu viele Blogs nach dem gleichen Schema… Werd' mir auch bald ein neues Design überlegen. 🙂 lG

  4. Hey Ariane 🙂
    Erstmal liebe ich dein neues Design, man merkt, wie viel Mühe drin steckt und auch wenn dein Altes anders war, dieses gefällt mir viel besser 🙂
    Vielen Dank auch für die Verlinkung ♥
    Zu dem Thema: In letzter Zeit stelle ich mir oft die Frage, warum ich blogge, denn was ich immer wollte, war und ist, meine Kreativität auszuleben und sie mit anderen Kreativen zu teilen. So in etwa. Anfangs war die Bloggerwelt auch genau das, doch in letzter Zeit häufen sich bei mir negative Gefühle. Undurchdachte Blogs, riesige Modeblogs, die nur gesponserte Sachen präsentieren und Blogs von sogenannten "Hipstern",die für mich keine Aussage haben.
    Ich dachte immer, ein Blog soll ein Internet Tagebuch sein. Aber irgendwie scheint das außer Kontrolle geraten zu sein.
    Gerade versuche ich ein wenig "back to the roots" zu gelangen. Sponsoring zum Beispiel ist verlockend, aber ich finde es unangebracht. Deswegen sage ich auch allen Firmen ab, die mit mir kooperieren wollen.
    Das Thema ist echt schwierig. Ich denke, dazu werde ich auch mal posten, sobald ich passende Worte gefunden habe 🙂

  5. Hallo Ariane, wirklich ein schöner Eintrag! Und die Frage, warum man das eigentlich macht, stellt sich vermutlich jeder einmal. Ohne es sich selbst wirklich beantworten zu können 🙂

    Der Anfang ist für jeden wahrscheinlich ein anderer – bei mir war es ein Auslandsaufenthalt, Facebook war noch nicht so groß, und so bot ein Blog die einfachste Möglichkeit, der Heimat zu sagen, dass es einem gut geht. Als ich wieder zurück war, habe ich nach einer kurzen Pause wieder angefangen zu bloggen, weil mir das Schreiben irgendwie etwas gefehlt hatte.

    Vielleicht verbinde ich deshalb auch das Schreiben mehr mit einem Blog, als einfach nur lustige Bilder oder (liebe Mädels) irgendwelche Outfit-Posts. Durch das Schreiben und die Texte wird so ein Blog schon persönlich, einfach durch die Art wie man schreibt und wie man die Themen wählt. Dafür muss man nicht besonders über das private schreiben.

    Man sieht ja auch, welche Reaktionen das hervor ruft. Bei dir findet man ja auch nicht diese hingerotzten Kommentare a la "schöner Blog, schau dir mal meinen an", sondern du bekommst ja auch richtiges Feedback auf deine Einträge. Was schöneres gibt es ja fast gar nicht 🙂

  6. Hey Ariane,
    da hast du ja mal wieder ein ganz großes Thema angesprochen. Mir gehen in letzter Zeit ganz ähnliche Gedanken durch den Kopf. Als ich mit dem Bloggen angefangen habe – war ja ungefähr zur gleichen Zeit mit dir – wollte ich erstmal einfach nur schreiben. Und natürlich Feedback erhalten. Das ist noch immer so: Mein Blog lebt vom Austausch mit anderen Bloggern und das macht es für mich interessant und lohnt die Mühe, die man investiert.
    Bis dieser Austausch so funktionierte, wie ich mir das vorgstellt hatte, musste ich erstmal viel Geduld aufbringen und einiges lernen. Beispielsweise, dass die Followerzahl keine Aussagekraft zur Qualität oder zum Erfolg eines Blogs besitzt.
    Die Bloggerei ist irgendwie ein Buch mit sieben Siegeln, von denen ich vielleicht grad mal eins geknackt habe. Bloggen ist dynamisch, total inspirierend und öffnet den Blick auf die Vielfalt dieser Welt. Ebenso wie im real life hat auch in der Bloggerwelt jede Person oder jede Gruppe ihre Berechtigung, aber niemand muss alle gleich gern haben.
    Ich denke, wenn man sich mit dem nötigen Respekt für den Rest der Bloggerwelt auf die eigenen Ziele konzentriert, ist das Bloggen eine echte Chance.
    Liebe Grüße
    Christiane

  7. Die Kamera ist nun endlich angekommen und wird jetzt erst mal mächtig ausprobiert. Ich glaube, ich habe da noch einen langen Weg vor mir.
    Gimp besitze ich auch, mal sehen, wie ich damit zurecht komme. Aber erst mal heißt es für mich, mit der Kamera klar kommen.

    Die Frage, warum genau man bloggt, stellt sich also nicht nur mir. Eigentlich ist es bei mir die Liebe zum geschriebenen Wort, aber leider habe ich so wenig Zeit, wirklich was zu bloggen – merkt man auch an meinen Leserzahlen 😀 Aber die sind mir eigentlich gar nicht so wichtig. In erster Linie mache ich das Ganze nämlich für mich selbst.

    Liebe Grüße,
    Wanza

  8. AWh, deine Idee mit der kulinarischen Weltreise hat mich sofort so doll begeistert, dass ich jetzt eine Postreihe dazu plane 😉 Wenn ich dann mal fertig mit allen Beiträgen bin und überhaupt mal angefangen habe ;D Dann hoffe ich so eine Zusammenfassung für die schreiben zu können/ dürfen 😉
    Das würde dann aber sicher nicht vor März passieren, ich weiß nicht ob das okay ist?! Das stimmt natürlich, aber ich denke, dass ich durch eine Blogvorstellung eben auch kleineren Blogs ermöglichen kann die Leserschaft etwas zu vergrößern und außerdem hat der Tag ja leider auch nur 24 Stunden, so dass ich nicht jeden Kommentar beantworten kann und so vielleicht auch den ein oder anderen schönen Blog mehr Leser verpasse…
    Hättest du eigentlich auch Lust an der Blogvorstellung teilzunehmen?
    Lg Ronja

  9. Wow! Das ist wirklich der schönste Text den du jemals geschrieben hast! Ich finde es toll, dass du dir immer so viel Zeit für deinen Blog nimmst und auch so lange Texte schreibst! Dein Design ist zwar außergewöhnlich, aber es ist schön und wenigstens etwas besonderes!

    Das Experiment von Anja kenne ich auch und das ist echt interessant!

    Und übrigens: Ich blogge nicht und lese deinen Blog! 😉

    l.g. Lena

  10. Hejhej
    Ich lese deinen Blog schon ein paar Wochen und ich finde, du solltest so weitermachen, wie bisher. Mir gefällt er, er ist nicht vollgestopft mit gesponsorten oder inhaltsleeren Posts. Ich finde es super, dass du dir über Dinge Gedanken machst und sie mit uns wie oben teilst.
    Deine Fernwehreihe gefällt mir auch richtig gut. Das ist mal was anderes und ich habe schon überlegt, ob ich mitmachen soll. Ich bin auf deinen Blog aufmerksam geworden, weil er vom Design her anders war und immer noch ist, obwohl du das ja gewechselt hast. Außerdem gefällt mir dein Schreibstil und die Tatsache, dass ich hier nicht dauernd über Rechtschreibfehler stolpere (ja ich bin was das angeht irgendwie pingelig). 🙂
    Das Experiment von Anja ist wirklich schockierend. Natürlich ist es schön, wenn man außerhalb der eigenen Reihen gelesen wird. Aber zwischen Followern und echten Lesern besteht ja noch ein himmelweiter Unterschied. Es ist mir lieber ich hab 10 Leser als 100 Follower, aber anscheinend sehen das einige anders.

    Liebe Grüße
    Nina

  11. Gerade mit dem Thema "Persönlichkeit" habe ich auch so meine Schwierigkeiten. Was gehört auf den Blog, was nicht?
    Ich schreibe auch niemals von Freunden oder Familie – ich denke da so wie du. Die gehören bei mir einfach nicht dazu.
    Früher hatte ich einen Blog, der für mich zum Schreiben da war für "die einen oder anderen Gedanken, die ich mir gemacht und die Schlüsse, die ich daraus gezogen habe" und ich muss schon sagen, ich vermisse diese Art des Schreibens in letzter Zeit immer häufiger, doch finde oder fand ich bis jetzt auch, dass eben sowas auf meinen Blog discreation gehört, der war für mich immer bloß eine Art Portfolio.
    Aber der Beitrag hat mich nun irgendwie endgültig angeregt, ein paar Schlüsse der letzten Tage zu verbalisieren und tatsächlich auch mal… "zu bloggen".

    1. Danke für deinen Kommentar 🙂
      Am Ende war mir das ganze vielleicht doch etwas zu nah… hat sich komisch angefühlt, den Beitrag online zu lassen :-O
      =/

  12. Dieser Post gefällt mir irrsinnig gut 🙂 meiner Meinung nach, macht es gar nichts, wenn Blogger mal über sich selbst reflektieren… es ist schön, einmal zu lesen, was in den Köpfen anderer Leute vorgeht *g*
    Ich dachte auch immer, ein Blog ist eine Art Online Tagebuch – mittlerweile dürften wir aber schon meilenweit davon entfernt sein 🙂 Ich habe vor Jahren (in den 90ern) Tagebuch geschrieben… oft 3-5 Seiten lang! Jetzt würde ich nicht mehr auf die Idee kommen, meine privaten Gedanken online reinzustellen *g* zB Probleme in der Familie, oder Job, etc. So etwas kann schwer in die Hose gehen. Habe es hautnah miterlebt, das eine Bloggerin ihren Job Frust niedergeschrieben hat und dabei über fast alle Kollegen gelästert hat. (Sie hatte sie mit ihren Initialien erwähnt). Naja, sie ist heute bei dieser Firma nicht mehr angestellt. Daher ist meine Meinung: Ganz Privates bleibt innerhalb meiner 4 Wände 🙂 Ich habe im Oktober 2012 angefangen zu bloggen – wollte zuerst einen reinen DIY Blog machen, aber das funktionierte nicht ganz 🙂 Konnte nicht jeden Tag um mein Leben basteln hi hi Die Zeit war einfach nicht da! Jetzt blogge ich über Rezepte, DIY, ab und zu mal über meine Haul's, Fotos und bei Tags, Awards und Wochenrückblicke mache ich auch (noch) gerne mit. Jedoch ist nichts in Stein gemeisselt – man ändert sich ja im Laufe der Zeit… und da gehört ein Blog einfach dazu.
    Lg Manu
    http://norba215.blogspot.co.at

  13. Ich hab mich gerade unsterblich in deinen Blog verliebt. Er gefällt mir soooo gut. Das Design ist total süß, die Themen find ich wahnsinnig ansprechend und die Bilder sind echt klasse. 🙂

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